Grand Prix Chimique 2009

Die Sieger des 10. internationalen Grand Prix Chimique, des internationalen Wettbewerbs für Laborberufe der Chemie, welcher vom 4. bis 9. Oktober 2009 in Ellwangen stattgefunden hat, waren in diesem Jahr zwei österreichische sowie ein deutscher Teilnehmer. Die beiden österreichischen Teilnehmer Katja Schuler und Florian Hämmerle haben die Gold- und Silbermedaille gewonnen. Die Bronzemedaille ging an Maureen Moos aus Frankfurt.

Internationaler Wettbewerb

Der Grand Prix Chimique, welcher 1991 erstmals in Deutschland ausgetragen wurde, wurde seinerzeit vom Institut Dr. Flad in Stuttgart initiiert. Er gilt als der renommierteste internationale Wettbewerb für alle, die eine chemische Berufsausbildung absolviert haben oder am Beginn ihrer Berufstätigkeit stehen und findet alle zwei Jahre in einem anderen europäischen Land statt. Auf internationaler Ebene fungiert dieser Leistungsvergleich zur Standortbestimmung und zu einem intensiven Gedankenaustausch der Teilnehmer aus ganz Europa. Zum 10. Jubiläum ist der Grand Prix Chimique nach Deutschland zurück gekehrt.

Preisverleihung

Bei dem diesjährigen Wettbewerb im Gastgeberland Deutschland stellten sich insgesamt 21 Laboranten aus elf Ländern der Herausforderung. Ein Großteil der Teilnehmer musste sich zuvor in nationalen Qualifikationsrunden gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Land durchsetzen. Jeweils zwei Kandidaten pro Land kamen in den Endentscheid des „Grand Prix Chimique“.

Der Vorsitzende des internationalen Komitees Prof. Alfred Mathis aus Straßburg würdigte bei der Sieger-ehrung das gute Leistungsniveau der Teilnehmer. Wolfgang Flad von der deutschen Geschäftsstelle betonte, dass die Teilnehmer im direkten Vergleich viel voneinander lernen konnten.

Für die Gesellschaft Deutscher Chemiker, die auch Schirmherr für den Wettbewerb ist, hob Prof. Wolfram Koch unter anderem die Bedeutung des Grand Prix Chimique für die Förderung des Nachwuchses im breiten Spektrum der Chemieberufe hervor.

Allseits gelobt wurde die perfekte Organisation durch das Kreisberufsschulzentrum Ellwangen, die gute Laborausstattung und das anspruchsvolle Niveau der analytischen und präparativen Wettbewerbsaufgabe.

BAVC-Sponsoring

Der BAVC hat den diesjährigen Wettbewerb als Sponsor gefördert, auch vor dem Hintergrund der aktuellen MINT-Diskussion. BAVC-Geschäftsführer Hans-Günter Glass: „Der chemischen Industrie ist in besonderer Weise an qualifiziertem naturwissenschaftlichen Nachwuchs gelegen. Der Grand Prix Chimique ist eine gute ‚Werbefläche‘, um junge Menschen für Naturwissenschaften im Allgemeinen und für Chemie im Besonderen zu interessieren. Deshalb freut es uns ganz besonders, dass auf dem Siegertreppchen auch eine Auszubildende aus Deutschland zu finden ist.“

Bronze nach Deutschland

Maureen Moos heißt die Bronzemedaillengewinnerin des diesjährigen „Grand Prix Chimique“. Die 21-jährige Chemielaborantin, die seit 2007 ihre Ausbildung bei Sanofi-Aventis und dem Bildungsdienstleister Provadis im Industriepark Höchst absolviert, setzte sich gegen eine starke internationale Konkurrenz durch und musste sich nur den beiden Mitbewerbern aus Österreich geschlagen geben.

Zuvor hatte sie vor den Augen der Juroren aus elf Nationen zwei komplexe chemische Laboraufgaben gelöst und sich mit mehr als 17 Punkten mit großem Abstand vor dem Nächstplatzierten positioniert.

„Ich hatte zwar teilweise kein so gutes Gefühl, nachdem ich fertig war, weil die Aufgaben wirklich schwierig waren“, sagte Moos nach der Preisverleihung. „Umso mehr habe ich mich dann aber über meinen dritten Platz gefreut, vor allem als ich erfahren habe, dass ich bei einer der Aufgaben die Beste war.“



Downloads

Typ Dateiname Dateigröße
pdf ab_0609_8.pdf 124,3 KB

BAVC-Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie Nachrichten, Infodienste und Pressemitteilungen bequem per E-Mail

BAVC auf Twitter

Folgen Sie dem BAVC auf Twitter, um aktuelle Informationen und Neuigkeiten des Verbandes in Echtzeit zu erhalten.

BAVC-Partner

Heute Morgen Sozialpartnernetz Berufskompass Chemie Chemiepensionsfonds So.WIN mint UCI CSSA INQA Chemie hoch 3
VOILA_REP_ID=C12574AC:00338A87