Positionen der Chemieorganisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft zu Bildung, Forschung und Innovation

Zuletzt hatten die Chemieorganisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft im Herbst 2005 ihre gemeinsamen Positionen zu Bildung, Forschung und Innovation in Form eines Flyers vorgelegt. Unter Berücksichtigung der aktuellen politischen Entwicklungen liegt das Positionspapier nunmehr in aktualisierter Fassung vor.

Nach der Studie „Innovationsmotor Chemie 2007“ des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist die chemische Industrie einer der wichtigsten Innovatoren und Impulsgeber für Innovationen in praktisch allen Wertschöpfungsketten der deutschen Wirtschaft. Die Chemieorganisationen begrüßen deshalb in ihrem Positionspapier die zur Stärkung der Innovationskraft Deutschlands erfolgreich auf den Weg gebrachte High-Tech-Strategie. Es gilt, diesen Weg entschlossen weiter zu gehen.Unverzichtbar für die Sicherung des „Innovationsmotors Chemie“ am Standort Deutschland ist auch eine in ihrer Leistungsstärke international wettbewerbsfähige Grundlagenforschung an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Forderungen

Daher lauten die beiden Kernforderungen der Chemieorganisationen:

  • Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung steigern,
  • Innovationshemmende Regulierungen abbauen und vermeiden.

Bildungs- und Hochschulpolitik

Die Schwerpunkte im Bereich der Bildungs- und Hochschulpolitik im Überblick:
 

  • Umsteuern bei den finanzpolitischen Prioritäten: mehr Geld für Zukunftsinvestitionen in Bildung und Forschung sowie Sicherstellung einer effizienten Verwendung dieser Mittel.
  • Stärkung der Qualität und des Wettbewerbs im schulischen Bereich.
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für die berufliche Bildung.
  • Stärkung des Wettbewerbs unter den Hochschulen.
  • Bachelor- und Master-Studiengänge (Bologna-Prozess) konsequent und erfolgreich einführen.
  • Sicherung des Hochschullehrernachwuchses.

Forschungs- und Innovationspolitik

Die Schwerpunkte im Bereich der Forschungs- und Innovationspolitik im Überblick:

  • Qualität und Effizienz der staatlichen Forschungsförderung steigern.
  • Verbesserung des Technologietransfers.
  • Gewinnung hochqualifizierter inländischer und ausländischer Studierender, Forscher und Hochschullehrer.
  • Abbau und Vermeidung von Innovationshemmnissen.

Diese Forderungen werden im Positionspapier für die Handlungsfelder „Bildungs- und Hochschulpolitik“ sowie „Forschungs- und Innovationspolitik“ jeweils detailliert aufgegliedert und konkretisiert.

Beteiligte Organisationen

An der Erarbeitung des gemeinsamen Papiers haben sich die folgenden Organisationen beteiligt: Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC), Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie (DBG), Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA), Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM), Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Verband Angestellter Akademiker und Leitender Angestellterder Chemischen Industrie (VAA), Verband der Chemischen Industrie (VCI).

Download

Im BAVC-Internet können Sie den Flyer mit den Positionen zu Bildung, Forschung und Innovation in der Rubrik „Bildung/Studium“ herunterladen.



Downloads

Typ Dateiname Dateigröße
pdf Ausbilder_6_08.pdf 17,7 KB
pdf Flyer_Chem_Org_Innovation_2008.pdf 401,4 KB

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