Wirtschaftskrise: Großes Rad

Die Wirtschaftskrise hat die Welt weiter fest im Griff. Rund um den Globus wird ein Konjunkturpaket nach dem anderen geschnürt, um dem Abschwung zu begegnen. Vor kurzem noch unvorstellbare Summen werden zur Selbstverständlichkeit. Eine Auswahl:

 
  • Großbritannien: 22 Milliarden Euro
  • Frankreich: 26 Milliarden Euro
  • Deutschland: 50 Milliarden Euro
  • USA: über 600 Milliarden Euro
     
Konjunkturprogramm II

Unstrittig ist, dass die große Koalition nicht tatenlos zusehen kann, wie die deutsche Volkswirtschaft tiefer in die Rezession schlittert. Zu viel steht auf dem Spiel. Mit der Senkung von Steuern und Abgaben ist die Regierung auf dem richtigen Weg. Sinnvoll ist ebenso die Entlastung der Arbeitgeber beim Kurzarbeitergeld. Auch die zusätzlich geplanten Investitionen in Infrastruktur und Bildung sind in der aktuellen Situation hilfreich. Sie verknüpfen die kurzfristigen konjunkturellen Maßnahmen mit einer langfristigen Wachstumsperspektive. Eine wirksame Schuldenbremse ist dabei zwingend notwendig.
 
Neues Vertrauen braucht Zeit
 
Jetzt kommt es darauf an, wie schnell die konjunkturellen Impulse wirksam werden. Erste Indikatoren senden bereits positive Signale aus (siehe Seite 2). Allerdings ist das Tal bei weitem noch nicht durchschritten. Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich mitten in einer der schwersten Wirtschaftskrisen der Nachkriegszeit. Auch der Aufbau von neuem Vertrauen – in die Finanzwelt im Besonderen wie in die Soziale Marktwirtschaft im Allgemeinen – wird Zeit brauchen. Dennoch besteht Anlass zur Hoffnung, dass die Konjunkturpakete Wirkung zeigen – volkswirtschaftlich und psychologisch.
 
Obama-Faktor
 
Ein entscheidender Faktor wird sein, wie und wann die Vereinigten Staaten aus der Krise finden. Der neue US-Präsident Barack Obama muss nun beweisen, dass er die großen Erwartungen erfüllen kann. Fallen die USA weiter als Nachfrager aus, werden alle Exportnationen zu kämpfen haben.

 



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