Arbeitskosten 2009
45,67 Euro pro Stunde

Die Arbeitskosten in der westdeutschen chemischen Industrie lagen im Jahr 2009 bei 71.742 Euro je Beschäftigten. Pro Stunde gerechnet waren das 45,67 Euro. Das geht aus ersten vorläufigen Berechnungen des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC) hervor. Die ostdeutschen Chemie-Arbeitskosten dürften 2009 30,86 Euro je Beschäftigtenstunde erreicht und damit erstmals die 30-Euro-Grenze übertroffen haben.

Personalzusatzkosten bei 91,3 Prozent

Die Ergebnisse im Einzelnen: Die westdeutschen Chemie-Arbeitskosten von insgesamt 71.742 Euro setzen sich zusammen aus dem Entgelt für tatsächlich geleistete Arbeit von 37.500 Euro und Personalzusatzkosten von 34.242 Euro. Dies entspricht einer Personalzusatzkostenquote von 91,3 Prozent. In die Personalzusatzkostenquote gehen die Sonderzahlungen mit 20 Prozent ein. Dies sind insbesondere tarifliche und freiwillige Jahresleistungen, die angesichts der Wirtschaftsflaute deutlich gesunken sind. Weitere 20,9 Prozent entfallen auf die Vergütung für arbeitsfreie Tage (Urlaub, Feiertage, Krankheit). Den größten „Brocken“ machten die Aufwendungen für Vorsorgeeinrichtungen mit 39,6 Prozent aus, also die gesetzliche Sozialversicherung in Form von Arbeitgeberbeiträgen zur Renten-, Arbeitslosen-und Krankenversicherung sowie zur Unfallversicherung und die betriebliche Altersversorgung. Diese hat mit 13,9 Prozent, bezogen auf das Entgelt für tatsächlich geleistete Arbeit, den größten Anteil in diesem Block. Der Sammelposten „Sonstige Personalzusatz-kosten“, der insbesondere die Ausbildungsvergütungen, Kosten der Aus-und Weiterbildung sowie Zahlungen an ausscheidende Arbeitnehmer enthält, steuert einen Anteil von 10,8 Prozent bei.

Die offiziellen Ergebnisse der Arbeitskostenerhebung 2008 wird das Statistische Bundesamt voraussichtlich im Herbst 2010 veröffentlichen.



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