Ausbildungs-Top 10

Technische Ausbildungsberufe sind in der chemischen Industrie auf dem Vormarsch. Der Chemikant ist nach wie vor der zentrale Ausbildungsberuf. Auf den folgenden Plätzen finden sich Industriekaufleute und Chemie-Laboranten. Über 70 Prozent aller Auszubildenden rangieren unter den Top 10 der Ausbildungsberufe. Die Top 20 der Ausbildungsgänge decken 86 Prozent aller erfassten Auszubildenden ab.

Das sind die herausragenden Ergebnisse einer in mehrjährigen Abständen vom Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) durchgeführten ausbildungsstatistischen Erhebung. Stichtag war der 1. Oktober 2008.
 
Von den insgesamt über 27.000 Ausbildungsplätzen in der Chemie sind durch die Umfrage 24.524 abgedeckt (91 Prozent).
 
Konzentration auf Kernberufe
 
Gegenüber der vorausgegangenen Erhebung 2004 ist das 'Ranking' auf den ersten fünf Plätzen unverändert geblieben (siehe Tabelle Seite 6 unten). Der zahlenmäßig stärkste Ausbildungsberuf ist der Chemikant mit 4.135 Plätzen, gefolgt von den Industriekaufleuten mit deutlichem Abstand auf Rang 2 (2.982 Plätze). Rang 3 haben mit 2.394 Auszubildenden die Chemie-Laboranten inne. Ebenfalls über 2.000 Ausbildungsplätze werden von Industriemechanikern besetzt.
Bemerkenswert: Bei den 'großen' Ausbildungsberufen gab es der absoluten Zahl nach Rückgänge. Dies hat insbesondere die naturwissenschaftlichen Berufe betroffen, deren Anteil von 37 Prozent auf 33,5 Prozent zurückgegangen ist.
 
Neuordnung hat sich bewährt
 
Auf der 'Gewinnerseite' waren die technischen Berufe, hier insbesondere die elektrotechnischen Berufe wie der Mechatroniker, der Elektroniker für Automatisierungstechnik und der Elektroniker Betriebstechnik. Letztere wurden vor einigen Jahren neu geordnet und haben sich ganz offensichtlich in der Praxis bewährt. Gerade in den Elektronikerberufen gab es deutliche Zuwächse.
Boden gut gemacht hat auch der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, der erstmals in die Top 10 aufgestiegen ist. Den größten Zuwachs im Ranking hatte allerdings der Elektroniker Betriebstechnik, der es von Rang 15 im Jahr 2004 bis auf Rang 7 im vergangenen Jahr geschafft hat. Zahlenmäßig leicht zugenommen, anteilsmäßig trotzdem rückläufig waren die Kaufleute für Bürokommunikation, die vom 6. auf den 8. Rang zurückgefallen sind. Ebenfalls bewährt haben sich die Wirtschaftsausbildungsgänge der Berufsakademien (Rang 10).
 
Bewegung bis Rang 20
 
Die zahlenmäßig stärksten 20 Ausbildungsberufe umfassen fast 90 Prozent aller Auszubildenden. 'Shooting Star' war der im Vorfeld viel diskutierte zweijährige Ausbildungsberuf Maschinen- und Anlagenführer, der es von Rang 45 auf Rang 20 geschafft hat und mittlerweile 260 Ausbildungsplätze stellt. Von Rang 25 auf Rang 16 haben sich duale Ausbildungsgänge vorgeschoben, die mit einem technischen oder naturwissenschaftlichen Studium verbunden sind (353). Von Rang 18 auf Rang 13 haben sich die Biologielaboranten mit insgesamt 406 Ausbildungsplätzen verbessert, von Rang 19 auf Rang 12 hat die Fachkraft für Lagerlogistik (486 Ausbildungsplätze) Boden gut gemacht. Der 'Klassiker' Pharmakant hat sich auf Rang 11 mit 573 Ausbildungsplätzen konsolidiert.
 
Alle Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten in den Chemie-Berufen finden Sie im Internet unter www.chemie4you.de
 
 


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