Neue Sozialpartner-Einrichtung:
Aus GIBUCI wird So.WIN

Die gemeinsam von BAVC, IG BCE und VCI getragene Initiative Chemie³ hat zum Ziel, das Thema Nachhaltigkeit in die Branche zu tragen und die Nachhaltigkeitsdebatte in Politik und Öffentlichkeit mitzugestalten. Doch bereits bevor »Nachhaltigkeit« zum Trendbegriff wurde, der die Zukunftsfähigkeit unseres Planeten, von Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch ganz allgemein unsere Lebensweise in den Blick nimmt, hat die deutsche Chemie dieses Themenfeld bearbeitet: Zu nennen sind hier die globale Initiative Responsible Care, die sich (seit 1991 in Deutschland) die Verbesserung der Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Gesundheit auf die Fahnen geschrieben hat, der Wittenberg-Prozess der Chemie-Sozialpartner, der seit 2007 sowohl die Sozialpartnerschaft vertiefen als auch verantwortliches Handeln in der Sozialen Marktwirtschaft fördern will — sowie die Sozialpartner-Einrichtung GIBUCI.

GIBUCI — Entstehungsgeschichte und Auftrag

Die »Gesellschaft zur Information von Betriebsräten über Umweltschutz in der chemischen Industrie« wurde 1987 als gemeinsame Einrichtung der Chemie-Sozialpartner ins Leben gerufen. Aus der Überzeugung entstanden, dass Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz gemeinsame Aufgaben der Sozialpartner sind, hat GIBUCI über 2 Jahrzehnte regionale Informations- und Schulungsveranstaltungen zu dem durchgeführt, was heute als »ökologische Dimension der Nachhaltigkeit« bezeichnet wird: Umweltgesetzliche Grundlagen wurden den Teilnehmern ebenso vermittelt wie Kenntnisse im Wasserrecht oder zur EU-Chemikalienpolitik. GIBUCI war also schon lange nachhaltig, ohne sich so zu nennen.

Neue Inhalte — Nachhaltigkeit in 3 Dimensionen

Um GIBUCI auf Chemie³ als Nachhaltigkeits-Dachmarke der Branche auszurichten, haben sich die Chemie-Sozialpartner BAVC und IG BCE auf Reform-Eckpunkte verständigt und in Form einer Sozialpartner-Vereinbarung verabschiedet: Künftig werden die Veranstaltungen, über das bewährte Umweltthemenfeld hinaus, das gesamte Spektrum der Nachhaltigkeitsfragen behandeln, also auch die ökonomische — wirtschaftliche Leistungsfähigkeit — und die soziale Dimension der Nachhaltigkeit: den »Faktor Mensch«. Damit lässt »Nachhaltigkeit« das in der öffentlichen Debatte dominierende Begriffsverständnis (nachhaltig = grün) hinter sich und bezieht sich auf die Zukunftsfähigkeit unserer Branche in all ihren Facetten.

Neuer Name — So.WIN

Wo sich inhaltlich so viel tut, muss dies auch nach außen sichtbar gemacht werden. Unterstützt von Markenprofis entwickelten BAVC und IG BCE einen neuen Namen für die neue Bildungseinrichtung: »So.WIN«, die Sozialpartner-Werkstatt für Innovation und Nachhaltigkeit. Mit dem neuen Namen wird deutlich, dass So.WIN eine gemeinsame Institution von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ist, die Nachhaltigkeits- und damit Zukunftsthemen unserer Branche in den Blick nimmt. Dabei wird sie ihre Bildungsveranstaltungen nah an der Praxis — werkstattartig — durchführen und so das Erfolgsrezept von GIBUCI fortschreiben.


Standpunkt

Margret Suckale
BAVC-Präsidentin

»Nachhaltigkeit funktioniert nur mit innovativen Produkten und Lösungen aus der Chemie. Und deshalb ist es wichtig, dass sich Betriebsräte und Führungskräfte aus den Unternehmen zusammensetzen, um ein gemeinsames Nachhaltigkeits-Verständnis zu entwickeln. Dafür bietet So.WIN den passenden Rahmen. «



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