Nachhaltigkeitsinitiative Chemiehoch3:
Im Dialog mit den Stakeholdern

Wer besser werden will, darf sich nicht selber auf die Schulter klopfen, sondern muss sich öffnen: Zum ersten Mal seit dem offiziellen Start der Brancheninitiative hat sich Chemie³ einer systematischen Kritik gestellt — und zwar von außen. Um nicht im sprichwörtlichen eigenen Saft zu schmoren, sind die Allianzpartner von Chemie³ — BAVC, IG BCE und VCI — zu einem Dialog mit den „Stakeholdern“ zusammengekommen, jenen gesellschaftlichen Akteuren also, die ein berechtigtes Interesse an unserer Branche und ihren Aktivitäten haben.
Dabei haben sich unterschiedlichste Organisationen zum Dialog mit der Chemie eingefunden: Vertreter der großen Religionsgemeinschaften (Kommissariat der deutschen Bischöfe) und Naturschützer (Naturschutzbund Deutschland), Behörden (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) und Unternehmen (Bosch), aber auch der bei der Bundesregierung angesiedelte Rat für Nachhaltige Entwicklung, der Sachverständigenrat für Umweltfragen oder die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik.
 
Reichlich Diskussionsstoff
 
Die Teilnehmer haben viel über den Fortgang von Chemie³ gelernt, insbesondere über das laufende Pilotprojekt zur Entwicklung eines „Nachhaltigkeits-Checks“ für kleine und mittlere Unternehmen. Mehr noch konnten sich Kirchen, Umweltschützer und Co. auch selbst in die Debatte einbringen und den Finger in die eine oder andere Wunde legen; Chemie³ ist schließlich eine Pionierinitiative, die reichlich Diskussionsstoff bietet. Die Zusammenkunft war ein Dialog im besten Sinne des Wortes, bei dem — kleine Gesprächsrunde und garantierte Vertraulichkeit machen’s möglich — offen kritisiert, gelobt und gestritten wurde.
 
Feedback von außen erwünscht
 
So vielstimmig der Chor der anwesenden Stakeholder erklang, so einhellig war die Meinung zu Chemie³: Die Initiative sei in ihrer Konstruktion — Wirtschafts-, Arbeitgeberverband und Gewerkschaft — einmalig und habe das Zeug, auch für andere Branchen Maßstäbe zu setzen. Allerdings sei Chemie³ letztlich daran zu messen, ob es zu konkreten Verhaltensänderungen in unserer Branche und damit zu einem belegbaren Mehr an Nachhaltigkeit komme; damit stehe und falle die Glaubwürdigkeit der gesamten Initiative.
 
Kontinuierlicher Prozess
 
Diesen Erwartungen seiner „Mitwelt“ will und muss sich Chemie³ stellen. Der intensive Austausch mit den Stakeholdern hilft den Allianzpartnern dabei, die im Rahmen der Initiative entwickelten Instrumente zu verbessern, die eigenen Argumente zu schärfen und dabei den Blick aufs Ganze — eben den der Gesellschaft auf die Chemie — nicht zu vergessen. Chemie³ muss als Prozess verstanden werden, als permanentes „trial and error“, bei dem „gut“ nie „gut genug“, „nachhaltig“ nie „nachhaltig genug“ ist. Jenseits dieser Selbstoptimierungslogik der Initiative darf aber eines nicht vergessen werden: Bereits der Weg, auf den sich BAVC, IG BCE und VCI gemacht haben, ist ein wichtiges Ziel: Chemie³ ist die Stimme der Chemie in Sachen Nachhaltigkeit.
 
Allianz für Nachhaltigkeit
 
Weitere Informationen über die Nachhaltigkeitsinitiative der Chemie erhalten Sie unter www.chemiehoch3.de
 


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