Bündnis "Zukunft der Industrie":
Gemeinsam für den Industriestandort

Das Bündnis »Zukunft der Industrie«, im März 2015 aus der Taufe gehoben, bringt 15 Partner aus 3 Welten unter einem Dach zusammen: Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik. Doch so unterschiedlich die Bündnisteilnehmer sind — Wirtschaftsverbände, Arbeitgeberverbände (darunter der BAVC), Gewerkschaften und Wirtschaftsministerium arbeiten gemeinsam daran, den Industriestandort Deutschland zu stärken, die Akzeptanz der Industrie zu erhöhen, mehr und bessere Industriearbeitsplätze zu schaffen.

Vielschichtiges Thema, komplexe Struktur

Um diese Ziele in gemeinsame Positionen und Aktionen zu übersetzen, hat sich das Bündnis eine komplexe Struktur gegeben: Die »High-Level Group«, der neben dem Wirtschaftsminister die Präsidenten bzw. Vorsitzenden der Unternehmerverbände und Gewerkschaften angehören, gibt die Richtung vor; die darunter angesiedelte »Sherpa-Runde«, die Personen mit Leitungsfunktion vereinigt, bereitet die Entscheidungen der höchsten Ebene vor. Und 5 Arbeitsgruppen liefern dem Bündnis Expertise und politischen Input auf folgenden Themenfeldern: Industrieakzeptanz, Investitionen, Zukunft der Arbeit, Wertschöpfungsstrukturen und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Gearbeitet wird im Konsens: Nur worauf sich alle Partner verständigen können, erblickt das Licht der Öffentlichkeit.

Handlungsempfehlungen für die EU-Industriepolitik

In Berlin konnte das Bündnis nun sein Gesellenstück vorstellen: Getragen von allen Partnern wurden im Februar 2016 im Rahmen der hochrangigen Konferenz »Zukunftsperspektive Industrie 2030« Handlungsempfehlungen für die europäische Industriepolitik vorgestellt. Darin fordern die Unterzeichner unter anderem, dass Europa das 20-Prozent-Industrieziel (Steigerung des Industrieanteils am BIP bis 2020 auf 20 Prozent) genauso ernst nimmt wie das 20-Prozent-Klimaziel (Verringerung der Treibhausgasemissionen bis 2020 um 20 Prozent). Auch setzt sich das Bündnis für eine Energieunion ein und unterstützt die Pläne der EU-Kommission für einen digitalen Binnenmarkt.

Blick in den Maschinenraum – Arbeitsgruppe »Zukunft der Arbeit«

Der Maschinenraum des Bündnisses — die Arbeitsgruppen — bleibt zwar nach außen unsichtbar, nimmt aber die wichtige Rolle des Ideen- und Impulsgebers ein. Was nach außen vertreten wird, wurde »innen« vorgedacht und diskutiert. Ein Beispiel ist die Arbeitsgruppe »Zukunft der Arbeit«. Die ersten Sitzungen haben die Mitglieder darauf verwendet, mit Hilfe von Experten ein besseres Verständnis für die Herausforderungen der Arbeit der Zukunft zu entwickeln. Schnell hat sich dabei gezeigt, dass der Megatrend Digitalisierung auch und gerade vor der Arbeitswelt nicht Halt macht. Bald darauf wurde ein Redaktionsteam eingesetzt, das den zentralen Zusammenhang von Digitalisierung und Bildungssystem beleuchten sowie eine politische Positionierung für das Bündnis entwickeln soll.

 

Standpunkt

Margret Suckale
BAVC-Präsidentin

»Die deutsche Industrie ist Innovations- und Beschäftigungsmotor. Damit das so bleibt, brauchen wir eine höhere Akzeptanz für das verarbeitende Gewerbe und industriefreundliche Rahmenbedingungen. Das Bündnis ‚Zukunft der Industrie‘ leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem es die Kräfte von Wirtschaft, Gewerkschaften und Staat bündelt. «



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