Gesundheit im Betrieb:
Wachsende Bedeutung

In der Geschichte der industriellen Produktion hat das Handlungsfeld Gesundheit eine eindrucksvolle Karriere gemacht. War ein aktiver Arbeits- und Gesundheitsschutz zu Beginn der Industrialisierung noch ein Fremdwort, so rückte im Verlauf des 20. Jahrhunderts besonders der Präventionsgedanke in den Mittelpunkt — mit großem Erfolg: Durch eine systematische Anpassung der Produktionsstätten und -bedingungen konnte die Zahl der Arbeitsunfälle nachhaltig reduziert werden, in der chemischen Industrie um über 80 Prozent seit 1970. Heute gewinnt zudem die individuelle Gesundheit der Mitarbeiter kontinuierlich an Bedeutung für die betriebliche Personalpolitik.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren
 
Getrieben wird diese Entwicklung einerseits durch die Eigenverantwortung der Beschäftigten. Angesichts eines steigenden Renteneintrittsalters liegt es im Interesse eines jeden Mitarbeiters, seine persönliche Leistungsfähigkeit zu fördern und langfristig zu erhalten.
Auf Seiten des Arbeitgebers spielen neben der Fürsorgepflicht für den Arbeitnehmer selbstverständlich auch betriebswirtschaftliche Faktoren eine Rolle: Gesündere Mitarbeiter fehlen seltener und sichern so die Produktivität des Unternehmens. Auch lässt sich ein möglicher Fachkräftemangel durch langfristig leistungsfähige Mitarbeiter zumindest abmildern.
 
Gesundheit im Fokus der Sozialpartner
 
Viele Unternehmen bauen daher ihr Angebot in diesem Bereich weiter aus. Auch die Chemie-Sozialpartner IG BCE und BAVC nehmen die Gesundheit der Beschäftigten verstärkt in den Fokus, etwa mit einer tariflich vereinbarten Option für einen Schutz gegen Berufsunfähigkeit sowie durch die gemeinsame Initiative »Gutes und gesundes Arbeiten in der Chemie-Branche« (siehe auch Seite 5).
Der Trend ist eindeutig: Je mehr der demografische Wandel Gesellschaft und Betriebe durchdringt, desto wichtiger wird das Thema Gesundheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
 
 
»Gesündere Mitarbeiter fehlen seltener und sichern so die Produktivität des Unternehmens.«
 


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