Sozialpartner-Fachtagung
Wettbewerbsfaktor Vielfalt

Die Mischung macht’s: Das gilt für die Farben eines Gemäldes genauso wie für die Spieler einer Fußballnationalmannschaft oder die Mitarbeiter eines Unternehmens der chemischen Industrie. Die wachsende Relevanz des Themas „Diversity“ für die Wirtschaft macht eines deutlich: Es ist längst nicht nur der Innovationsmotor Technologie, der nachhaltiges Wirtschaftswachstum ermöglicht. Auch dem Kapital personeller und kultureller Vielfalt in einem Unternehmen wird zunehmend mehr Bedeutung beigemessen.
 
Die Leistung entscheidet
 
Gerade der demografische Wandel erfordert es, alle verfügbaren Ressourcen voll auszuschöpfen und die vielseitigen Talente, Kompetenzen und Erfahrungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Bereicherung zu verstehen. Die Idee des Diversity Managements ist es, allen Mitarbeitern die gleiche Anerkennung und Wertschätzung entgegenzubringen — unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Orientierung. Entscheidend ist in erster Linie die Leistung am Arbeitsplatz.
 
Starkes Signal der Sozialpartner
 
Auf einer gemeinsamen Sozialpartner-Fachtagung „Diversity Management“ haben Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und der Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) im Beisein der Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer, mit Unternehmensvertretern Erfolgsbeispiele aus der Praxis aufgegriffen und das Für und Wider ausgewählter Maßnahmen des Diversity Managements diskutiert. Die Sozialpartner plädieren dafür, Diversity als wichtigen Wettbewerbsfaktor anzuerkennen. Denn Vielfalt verbessert nicht nur das Betriebsklima, sondern steigert auch die Produktivität: Beispiele aus der Praxis zeigen, dass gemischte Teams oftmals schneller zu innovativen und kreativen Problemlösungen finden als homogene Gruppen.
 
Vielfalt entdecken und gestalten
 
BAVC und VAA sehen es als ihre Aufgabe an, die Unternehmen der chemischen Industrie bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen zu unterstützen. Thomas Fischer, 1. Vorsitzender des VAA, unterstrich: „Man erzielt Wertschöpfung durch Wertschätzung. Gerade in Zeiten der Globalisierung und des demografischen Wandels bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland nur wettbewerbsfähig, wenn die Chancen personeller Vielfalt erkannt und die Poten­ziale aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich gefördert werden.“
 
Bestandteil der Unternehmenskultur
 
BAVC-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Goos betonte: „Diversity sollte ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur sein. Erfolgreiches Diversity Management erfordert neben einer gesunden Neugier und einem besonderen Interesse am Beschäftigten als Individuum auch die Bereitschaft, anfängliche Unsicherheiten auszuhalten und neue Wege zu gehen. Insbesondere Führungskräften kommt eine Schlüsselfunktion bei der Verwirklichung zu. Gerade sie sollten die neue Kultur fördern und fordern. Denn nur gelebte Vielfalt macht Unternehmen attraktiver für potenzielle Bewerber.“

 



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