Praxistipps für die berufliche Aus- und Weiterbildung

Informationsportal 'Berufskompass Chemie'

Welche Perspektiven und Entwicklungschancen gibt es nach Abschluss einer Ausbildung in der chemischen Industrie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Internetportal „Berufskompass Chemie“. Mit nur wenigen Klicks erhält der Besucher in vier Kategorien erste Antworten auf wichtige Fragen: Warum ist die Chemie-Branche für junge Talente besonders attraktiv? Wie lassen sich Wege der beruflichen Entwicklung in der Chemie gestalten? Welche Fördermöglichkeiten können genutzt werden?

Wie ehemalige Auszubildende diese Fragen für sich ganz persönlich beantwortet haben, kann der Besucher anhand von drei kurzen Erfahrungsberichten direkt auf der Startseite nachlesen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich über den Button „Wo stehe ich“ mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen. Insgesamt acht Leitfragen helfen dabei, Gedanken und Wünsche zur beruflichen Zukunft zu strukturieren. Alternativ kann auch ein kostenloser Online-Test als Orientierungshilfe genutzt werden. Hinweise zu Weiterbildungsangeboten und eine Übersicht zu Fördermöglichkeiten der beruflichen Fort- und Weiterbildung runden das Internetangebot ab.

mehr Informationen unter: www.berufskompass-chemie.de

Recher Chemie-Seminare 2015

Die Herausforderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in deutschen Unternehmen steigen kontinuierlich. Neben dem technologischen Fortschritt verändern sich nicht selten auch Strukturen und Rahmenbedingungen. Um sich den vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben zu stellen, müssen fachliche Qualifikationen immer wieder aktualisiert und die Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten trainiert werden. Die Recher Chemie-Seminare des Bildungswerkes Unternehmerschaft Niederrhein GmbH sind den Fach- und Führungskräften in der chemischen Industrie seit vielen Jahren bekannt. Als Kooperationspartner der Chemieverbände greifen sie aktuelle Fachthemen auf und regen zum überbetrieblichen Erfahrungsaustausch in Seminaren an. Alle Veranstaltungen werden von aktiven oder ehemaligen leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der chemischen Industrie moderiert.

Das Seminarangebot 2015 umfasst folgende Themen:

  • Mitarbeiter werden Vorgesetzte
  • Meisterseminare in der chemischen Industrie (Grund- und Aufbaukurse)
  • Führungspraxis im betrieblichen Gesundheitsschutz
  • Betriebliche Ausbildung erfolgreich gestalten - Workshop für Ausbildungsbeauftragte
  • und Ausbildungspaten
  • Naturwissenschaftliche / Technische Vorträge zielgruppenorientierter gestalten
  • Gefährdungsbeurteilung - Seminar für Koordinatoren im Unternehmen
  • (Rechts-)sichere Entwicklung effizienter Produktionsprozesse
  • Die persönliche Verantwortung im Unternehmen für Umwelt- und Sicherheitsdelikte

mehr Informationen unter: www.recher-chemie-seminare.de

Allensbach-Studie im Auftrag der Vodafone Stiftung: Schule, und dann?
Herausforderungen bei der Berufsorientierung von Schülern in Deutschland

Nur gut die Hälfte der Schüler in Deutschland (56 Prozent) fühlt sich ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert. Von denen, die Informationsdefizite beklagen, geben 54 Prozent an, nicht zu wissen, welche Berufe gute Zukunftsaussichten bieten. Gleichzeitig rangiert die Zukunftsbranche des IT- und Computersektors auf dem letzten Platz der von Schülern benannten Traumberufe. Dies ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung unter Schülern und Eltern in Deutschland.

Zentrale Ergebnisse im Überblick: 

  • Besonders auffällig ist, dass die umfassenden Angebote der Agentur für Arbeit von Schülern kaum genutzt werden. Lediglich 25 Prozent der Schüler haben sich bisher dort informiert. Wiederum für nur rund ein Drittel von diesen war dies hilfreich (32 Prozent). Ebenso skeptisch werden Internetangebote beurteilt. Nur gut ein Drittel derer, die sich online informierten, fanden dort gute Informationsangebote (36 Prozent).
     
  • Schüler legen Wert auf praxisnahe Informationen: Praktika und Gespräche mit Berufstätigen aus dem angestrebten Berufsfeld wurden von der überwiegenden Mehrheit (75 bzw. 63 Prozent) als die hilfreichsten Informationsquellen angegeben. Mehr als die Hälfte empfand zudem Informationstage und -angebote von Unternehmen als hilfreich (53 bzw. 52 Prozent). Von den Schülern, die sich mehr Unterstützung bei der Berufsorientierung wünschen, sehen die überwiegende Mehrheit ihre Schule als zentralen Bezugsort für weitere Informationen. Die Koordinierung zwischen Schulen, Unternehmen und den zuständigen Behörden gilt es also weiter zu verstärken.
     
  • Auch bei der Berufsorientierung zeigt sich die enge Verknüpfung von sozialer Herkunft und Bildungs- und Zukunftschancen in Deutschland. Denn obgleich fast die Hälfte der Schüler, unabhängig von der besuchten Schulart, angibt, dass ihnen die Berufswahl schwer fällt (46 Prozent), und die Berufsorientierung damit eine grundsätzliche Herausforderung für junge Menschen darstellt, wünschen sich doppelt so viele Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern (31 Prozent) ein Mehr an Unterstützung bei der Ausbildungs- und Berufsorientierung als Kinder aus Akademikerhaushalten (16 Prozent).
     
  • Die spiegelbildliche Befragung von Schülern und Eltern demonstriert die zentrale Rolle, die Eltern bei der Ausbildungs- und Berufsorientierung spielen. Knapp zwei Drittel der Eltern (61 Prozent) empfinden es als selbstverständlich, sich bei der Berufsorientierung ihrer Kinder einzubringen. 75 Prozent der Schüler wünschen sich die Unterstützung ihres Vaters, 85 Prozent die Hilfe der Mutter. Wie wichtig die elterliche Unterstützung ist, zeigt sich daran, dass sich diejenigen Schüler, die von ihren Eltern intensiv unterstützt werden, besser über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten informiert fühlen, ihnen die Berufswahl leichter fällt und sie häufiger konkrete Vorstellungen darüber haben, was sie beruflich machen möchten.

Die Studie ist als pdf-Datei unter folgendem Link abrufbar: http://bit.ly/1pibxub

JIM-Studie 2014: Informationsflut Smartphone - Jeder zweite Jugendliche fühlt sich zeitweise überfordert

Smartphones haben unseren Alltag verändert. Das Lesen, Beantworten und Verwalten aller eingehenden Nachrichten nimmt immer mehr Zeit in Anspruch, Handy-Pausen sind selten und müssen bewusst gestaltet werden. Diese zunehmende Informationsflut und ständige Erreichbarkeit wird auch von Jugendlichen als problematisch wahrgenommen. 64 Prozent der zwölf- bis 19-jährigen Smartphone- und Handybesitzer stimmen der Aussage voll und ganz bzw. teilweise zu, dass sie zu viel Zeit mit dem Handy / Smartphone verbringen. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen ist manchmal genervt von der Fülle eingehender Nachrichten. Trotzdem befürchtet jeder Vierte, etwas zu verpassen, wenn das Handy/Smartphone ausgeschaltet ist. Dies sind erste Ergebnisse der JIM-Studie 2014 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest.
Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Für die Befragung wurden 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren im Frühsommer 2014 telefonisch befragt.

mehr Informationen unter: www.mpfs.de

BIBB-Expertenbefragung zur Gewinnung von Studienaussteigern für die duale Berufsausbildung

Die Integration von Studienaussteigern in die duale Berufsausbildung eröffnet sowohl für das System der beruflichen Bildung selbst als auch für die Betriebe und die betroffenen jungen Erwachsenen vielfältige neue Möglichkeiten. Jedoch dürften solche Bemühungen nicht dazu geeignet sein, die aktuellen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. Denn junge Erwachsene, die ihr Studium vorzeitig beenden, werden sich eher nicht für die momentan bereits notleidenden Branchen, Betriebe und Berufe interessieren. Dies sind Ergebnisse einer Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) unter rund 300 Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung.

Die Mehrheit der vom BIBB befragten Berufsbildungsfachleute sieht in der Gewinnung von Studienaus-steigern für duale Ausbildungsgänge einen wichtigen Beitrag, um die drohende Fachkräftelücke zu verringern - jedoch nur in bestimmten Berufen, Betrieben und Branchen. Als 'sehr gering' stufen die Expertinnen und Experten die Erfolgsaussichten ein, Studienaussteiger als Auszubildende für die von Nachfrage- und Besetzungsproblemen besonders betroffenen Bereiche der dualen Berufsausbildung gewinnen zu können. Dies gilt insbesondere für Klein- und Handwerksbetriebe sowie Gastronomieberufe. Wesentlich stärker werden nach Auffassung der Fachleute vielmehr die Bereiche profitieren, die vergleichsweise gut dastehen. Dies betrifft vor allem Großbetriebe, Betriebe aus Industrie und Handel sowie kaufmännisch-verwaltete Berufe oder Berufe in der Informations- und Kommunikationstechnologie.

mehr Informationen unter: http://bit.ly/12hSqWC

BIBB-Sammelband stellt Ergebnisse der Modellversuche 'Nachhaltige Entwicklung' vor

Mit einem abschließenden Sammelband stellt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Ergebnisse von sechs innovativen Modellversuchen zur Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) vor. Sie liefern wichtige Impulse für die Ordnung der Berufe in der Green Economy: Zum einen werden konkrete Vorschläge für Aus- und Weiterbildungsordnungen einzelner Berufe vorgelegt. Zum anderen wird ein allgemeingültiges didaktisches Modell zur Umsetzung von BBNE vorgelegt. Es beinhaltet Analysekategorien, die an jeden Beruf angelegt werden können, um soziale, ökonomische und ökologische Aspekte in Einklang zu bringen. Durch die Modellversuche ist es damit gelungen, anschaulich und konkret aufzuzeigen, wie nachhaltige Entwicklung als Querschnittsaufgabe in der beruflichen Aus- und Weiterbildung für die verschiedenen Berufsfelder umgesetzt werden kann.
Im Bereich Chemie hat die Rhein-Erft Akademie Hürth Handreichungen für den Aus- und Weiterbil-dungsprozess entwickelt und Empfehlungen für die Qualifizierung geprüfte/-r Industriemeister/-in gegeben. Sie bieten Anregungen für die praktische Umsetzung nachhaltiger Entwicklung in Chemieberufen.

mehr Informationen unter: http://bit.ly/1yHmLL5

Lernspiel 'Chemundo' – Formelspaß im Unterricht

Spielend Chemie lernen und dabei jede Menge Formelspaß im Unterricht. Das bietet das Kartenspiel Chemundo jetzt in Neuauflage vom Eduris-Verlag. Dabei ermöglichen Spielvarianten analog klassischer Kartenspiele wie Mau-Mau, UNO, Rommé oder Poker den schnellen Einstieg ins Spiel. Denn anstelle der Farbreihen Kreuz, Pik, Herz und Karo bilden bei den 40 anorganisch-chemischen Chemundo-Karten 5 Kationen kombiniert mit 8 Anionen als Säuren, Salze und Basen 5 Farbreihen.
Bei den 40 organisch-chemischen Karten sind es die homologen Reihen der Alkane, Alkohole, Aldehyde, Carbonsäuren und Chloralkane, jeweils von C1 bis C8. Zusätzlich sind 30 Aktions- und Sonderkarten strategisch einzusetzen. Dies bringt nicht nur Strategie und Spannung ins Spiel sondern auch eine Menge Information zum Thema Sicherheit, insbesondere durch Aktionskarten mit den GHS-Piktogrammen. Hier zeigt sich die gelungene Verfeinerung der Chemundo-Vorlage vom Chemiker Reiner Kober mit dem Frankfurter Chemie-Didaktiker Hans Joachim Bader und seinem Team von Lehramtsstudenten. Beim Ablegen der Karten gilt es dann Formeln und Symbole richtig anzusagen. Dabei helfen anfangs die Formeltabellen der durchgehend farbig illustrierten Spielbeschreibung oder noch bequemer kurze Videos bei YouTube.

mehr Informationen unter: www.chemundo.de

 



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