BAVC-Mitgliederversammlung 2014
Neuer Hauptgeschäftsführer: Auf Goos folgt Stiller

Klaus-Peter Stiller ist neuer Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC). Der promovierte Jurist, Jahrgang 1958, tritt die Nachfolge von Wolfgang Goos an, der nach 38 Jahren in Diensten der Chemie-Arbeitgeber aus dem aktiven Berufsleben ausscheidet.

BAVC-Präsidentin Margret Suckale: „Klaus-Peter Stiller bringt alle Voraussetzungen mit, um den BAVC erfolgreich in die Zukunft zu führen. Er kennt die Chemie, hat umfangreiche Erfahrung in Unternehmen gesammelt und verfügt über ausgewiesene tarifpolitische Expertise. Der Vorstand ist überzeugt, er ist ein Gewinn für die Chemie-Arbeitgeber und für die Chemie-Sozialpartnerschaft.“
 
Klaus-Peter Stiller: Umfangreiche tarif- und personalpolitische Erfahrung
 
Klaus-Peter Stiller wurde am 27. Dezember 1958 in Münster geboren. Bislang war er Geschäftsführer Tarifpolitik und Arbeitsrecht des BAVC. Er arbeitet seit 2011 für den Dachverband der Chemie-Arbeitgeber. In seiner beruflichen Laufbahn hat er bereits zuvor umfangreiche tarif- und personalpolitische Erfahrung gesammelt: in Leitungsfunktionen beim AXA-Konzern, der Deutschen Telekom und T-Mobile. Er startete seine Karriere bei der Hoechst AG als Vorstandsassistent des damaligen Arbeitsdirektors und BAVC-Präsidenten Justus Mische. Zusätzlich zu seinen Aufgaben als Hauptgeschäftsführer des BAVC wird Stiller auch weiterhin den Bereich Tarifpolitik und Arbeitsrecht leiten.
 
Wolfgang Goos: Abschied nach 38 Jahren in Diensten der Chemie-Arbeitgeber
 
Margret Suckale dankte dem scheidenden BAVC-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Goos für sein langjähriges und erfolgreiches Engagement im Interesse der Chemie-Arbeitgeber: „Wolfgang Goos hat die Modernisierung der Chemie-Tarifverträge mit innovativen Ideen vorangetrieben, neue Handlungsfelder wie den demografischen Wandel tarifpolitisch erschlossen und damit die Sozialpartnerschaft nachhaltig gestärkt. Er gilt zu Recht als einer der profiliertesten Tarifexperten in Deutschland.“
 
Der am 4. Januar 1949 in Wolfenbüttel geborene Goos begann seine BAVC-Karriere im Jahr 1976. Nach der Berufung zum Justiziar (1987) und der Bestellung zum Geschäftsführer (1992) wurde er 2011 Hauptgeschäftsführer. Goos, ebenfalls Jurist, gilt als Wegbereiter zahlreicher tarifpolitischer Meilensteine der chemischen Industrie: von der Flexibilisierung des Chemie-Flächentarifs bis zur Entwicklung und Umsetzung des innovativen Tarifvertrags „Lebensarbeitszeit und Demografie“. Den erfolgreichen Sozialen Dialog in der Chemie-Branche auf europäischer und internationaler Ebene hat er maßgeblich geprägt.
 
Zuwahl zum Vorstand
 
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand durch Zuwahl ergänzt. Neu in den BAVC-Vorstand gewählt wurden Harald Schaub (Chemische Fabrik Budenheim KG) sowie Klaus-Peter Stiller (BAVC). Ausgeschieden sind Elke Strathmann (Continental AG) und Wolfgang Goos (BAVC).
Der BAVC-Vorstand setzt sich demnach wie folgt zusammen:
 
Präsidentin
Margret Suckale (BASF SE)
Stellvertretende Vorsitzende
Hartmut G. Erlinghagen (Merz GmbH & Co. KGaA)
Georg Müller (Bayer AG)

Weitere Mitglieder
Dr. Kai Beckmann (Merck KGaA)
Albert Franz (Mainsite GmbH & Co. KG)
Klaus Hofmann (Wacker Chemie AG)
Willibrord Lampen (Evonik Industries AG)
Kathrin Menges (Henkel AG & Co. KGaA)
Dr. Rainier van Roessel (LANXESS AG)
Dr. Harald Schaub (Chemische Fabrik Budenheim KG)
Markus Scheib (MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG)
Dr. Klaus-Peter Stiller (BAVC)
Dr. Karl Heinz Tebel (BASF Schwarzheide GmbH)
 
BAVC: Der tarif- und sozialpolitische Spitzenverband der Chemie-Industrie
 
Der Bundesarbeitgeberverband Chemie ist der tarif- und sozialpolitische Spitzenverband der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie großer Teile der Kautschuk-Industrie und der kunststoffverarbeitenden Industrie. Er vertritt die Interessen seiner 10 regionalen Mitgliedsverbände mit 1.900 Unternehmen und 550.000 Beschäftigten. Der BAVC gilt als tarifpolitisch besonders innovativer Arbeitgeberverband. Sein Verhältnis zum gewerkschaftlichen Gegenpart, der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), ist seit Jahrzehnten durch eine pragmatische Sozialpartnerschaft gekennzeichnet. Der letzte Streik in der deutschen Chemie-Industrie liegt über 40 Jahre zurück.



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