Geschäftserwartungen eingetrübt

Die jüngsten Ergebnisse des Ifo-Konjunkturtests für die Monate September und Oktober zeigen, dass sich die Erwartungen bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in der chemischen Industrie für die nächsten sechs Monate spürbar eingetrübt haben. Wie der Saldo der Geschäftserwartungen aus positiven und negativen Meldungen zeigt, ist diese auf einen Punktestand von 6 zurückgefallen. Das in die Zukunft weisende "Konjunkturbarometer" hat damit einen Jahrestiefststand erreicht und ist auf den geringsten Wert seit Juni 2005 zurückgefallen. Der Indikator, der das erste Quartal 2007 mit umfasst, bestätigt damit die weithin geäußerten Erwartungen, dass das erste Quartal nächsten Jahres unter keinem guten Stern stehen wird. Die Begründung liefert die zum Januar nächsten Jahres anstehende Mehrwertsteuererhöhung um 3 Prozentpunkte (von 16 auf 19 Prozent): Insbesondere langlebige Gebrauchsgüter werden noch in diesem Jahr angeschafft. Zur Vermeidung des höheren Mehrwertsteuersatzes werden Käufe vorgezogen, wo immer das möglich und finanzierbar ist. Zumindest im ersten Quartal 2007 ist damit ein entsprechender Nachfrageausfall programmiert. Dies wird nicht nur für die chemische Industrie so sein, sondern – wie der Ifo-Konjunkturtest gezeigt hat – auch für das gesamte verarbeitende Gewerbe gelten.

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