Appell zur Chemie-Altersvorsorge:Heute für morgen

"Heute für morgen - die Chemie-Altersvorsorge stärken" - unter diesem Motto hat jetzt der Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie, Eggert Voscherau, zur aktiven Unterstützung der tariflichen Chemie-Altersvorsorge aufgerufen. In einem Schreiben wendet sich der BAVC-Präsident an die Mitgliedsunternehmen der Chemie-Arbeitgeberverbände mit der Bitte, durch persönliches Engagement von Geschäftsleitungen und insbesondere auch von Führungskräften sowie Personalverantwortlichen für eine breite Inanspruchnahme durch die Arbeitnehmer einzutreten. Ziel des Präsidenten-Aufrufs ist die aktive Förderung des neuen Chemie-Modells der tariflichen Altersvorsorge, das am 1. Januar 2006 in Kraft tritt. Nachfolgend das Schreiben im Wortlaut:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

als Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC) wende ich mich an Sie mit der Bitte, die tarifliche Altersvorsorge in der chemischen Industrie aktiv zu unterstützen und für eine breite Inanspruchnahme durch die Arbeitnehmer einzutreten.

Attraktive Chemie-Altersvorsorge
Mit den erheblichen Einschnitten in der gesetzlichen Rente wird der Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge dringend notwendig. Die tarifliche Altersvorsorge in der chemischen Industrie bietet hierzu durch Brutto-Entgeltumwandlung und Chemie-Tarifförderung attraktive Voraussetzungen. In diesem Jahr wurde dazu ein neues Modell vereinbart. Es tritt am 1. Januar 2006 in Kraft. Kernpunkt ist ein Entgeltumwandlungsgrundbetrag von 478,57 Euro, der an die Stelle der bisherigen vermögenswirksamen Leistungen tritt. Dieser Grundbetrag steht ausschließlich für die tarifliche Altersvorsorge zur Verfügung. Damit wird der bereits seit 1998 in der chemischen Industrie erfolgreich beschrittene Weg konsequent ausgebaut. Das neue Modell ermöglicht es, den rechtlichen Zwang eines Obligatoriums zu vermeiden und dennoch den erforderlichen hohen Verbreitungsgrad zu erreichen - mit einem Mindestmaß an Umstellungsaufwand für die Unternehmen.

Für breite Beteiligung eintreten
Nun muss es darum gehen, möglichst jeden Arbeitnehmer für die Entgeltumwandlung zu gewinnen. Dazu brauchen wir die Unterstützung aller Beteiligten. Das persönliche Engagement von Geschäftsleitung und Führungskräften ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Wir bitten Sie deswegen: Setzen Sie sich als Unternehmer, Führungskraft, Personalverantwortlicher für die tarifliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung ein! Machen Sie z. B. in Belegschaftsinformationen oder Betriebsversammlungen deutlich, dass dem Unternehmen die Teilnahme an der tariflichen Entgeltumwandlung ein wichtiges Anliegen ist!
BAVC und IG BCE werben z. B. mit Plakaten und Faltblättern für das innovative Chemie-Modell der Altersvorsorge mit Ihrer Unterstützung können wir eine breite Beteiligung erreichen. Der Tarifvertrag gibt einen Anstoß zur Eigenvorsorge - die Entscheidung dazu muss jeder Arbeitnehmer selbst treffen.

Sozialversicherungsbeiträge begrenzen
Die neue tarifliche Altersvorsorge ist innovativ und attraktiv, die Chemie nimmt damit ihre Vorreiterrolle und sozialpolitische Verantwortung wahr. Wenn wir die Beitragssätze der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der gesetzlichen Rentenversicherung begrenzen und stabilisieren wollen, müssen wir einen hohen Verbreitungsgrad der Entgeltumwandlung erreichen und die Notwendigkeit der Eigenvorsorge noch stärker verdeutlichen. Dazu haben die Unternehmen der chemischen Industrie bereits in der Vergangenheit mit großem Engagement beigetragen.

Unterstützung
durch Chemie-Arbeitgeberverbände
Dieses Engagement gilt es nun fortzusetzen und zu verstärken. Die Chemie-Arbeitgeberverbände unterstützen dabei durch Informationsveranstaltungen, Broschüren, Flyer, Plakate und Beratung.
Bitte helfen Sie mit, für das attraktive Altersvorsorgemodell der Chemie und die Entgeltumwandlung auch über den tariflichen Grundbetrag hinaus zu werben."

Eggert Voscherau
Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V.

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