Chemie-Beschäftigung unter Druck

Im Jahr 2003 ist die Beschäftigung in der chemischen Industrie in der Abgrenzung der amtlichen Statistik um 0,2 vH auf durchschnittlich 464.500 Beschäftigte zurückgegangen. Der langfristige Trend der rückläufigen Chemie-Beschäftigungsentwicklung am Standort Deutschland hat sich damit verlangsamt fortgesetzt.

Umschwung im Jahresverlauf

Der geringe Rückgang der Chemie-Beschäftigung im Jahresdurchschnitt 2003 verstellt jedoch den Blick für eine Trendwende bei der Chemie-Beschäftigung.

Nach einer längeren Phase der Stabilisierung sinkt die Zahl der Chemie-Beschäftigten seit Juli 2003 im Vorjahresvergleich kontinuierlich. Nach leichten Beschäftigungszuwächsen im ersten und zweiten Quartal 2003 ergab sich im dritten Quartal bereits ein Minus von 0,5 vH und im vierten Quartal ein Minus von 0,7 vH.

Einbruch im Januar 2004

Noch dramatischer stellt sich die Entwicklung zum Jahresbeginn 2004 dar. Verglichen mit dem Januar des Vorjahres sank die Chemie-Beschäftigung um 3,3 vH. Der Negativ-Trend hat sich also deutlich verschärft. Die Chemieunternehmen reagieren damit offensichtlich auf den Druck, der sich aus konjunktureller Stagnation und steigender Kostenbelastung aufgebaut hat.

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