Gemeinsame Einrichtungen der Chemie-Sozialpartner:Der Chemie Pensionsfonds

Der Chemie Pensionsfonds
Gemeinsame Einrichtungen der Chemie-Sozialpartner:
Der Chemie Pensionsfonds

Die Chemie-Tarifparteien haben im Jahr 2001 den Chemie Pensionsfonds als fünften Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung vereinbart. Er ist die derzeit jüngste Sozialpartner-Einrichtung. Im April 2002 wurde er als erster von inzwischen 21 deutschen Pensionsfonds zugelassen. Von der HypoVereinsbank im Auftrag der Tarifpartner betrieben, verzeichnet der Chemie Pensionsfonds großen Zuspruch. Bis Ende Dezember 2002 ist es dem Fonds gelungen, mit rund 400 Unternehmen Rahmenverträge abzuschließen. Diese Unternehmen repräsentieren mehr als 200.000 Beschäftigte. In 220 Unternehmen wurden bis zum Jahresende von rund 10.000 Mitarbeitern Entgeltumwandlungen durchgeführt. Der durchschnittlich umgewandelte Beitrag pro Arbeitnehmer liegt mit über 1.000 Euro höher als in vielen anderen Branchen. Die Entwicklung im laufenden Jahr ist positiv, die Beteiligung am Chemie Pensionsfonds nimmt weiter zu.

Vorteil Anlagefreiheit

Der Wettbewerbsvorteil des Pensionsfonds gegenüber anderen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung besteht neben der günstigen Kostenstruktur unter anderem auch in der Anlagefreiheit des
Kapitals. So kommt es zu einer breiten Mischung und Streuung der Anlageformen. Dies erhöht die Renditechancen des Pensionsfonds deutlich. Grundsatz ist dabei, dass das Kapital so angelegt wird, dass eine größtmögliche Sicherheit und Rentabilität bei ausreichender Liquidität erreicht wird. Die Anlagestrategie des Chemie Pensionsfonds basiert deshalb auf zwei Deckungsstöcken.

Zwei Deckungsstöcke

Der erste, konservative Stock enthält das Garantiekapital für die vom Arbeitnehmer geleisteten Beiträge. Die Kapitalanlage erfolgt überwiegend in Rentenwerten. Derzeit liegt die Aktienquote des Garantiekapitals unter 15 vH. Der zweite Deckungsstock dient dem Aufbau einer zusätzlichen, freien Kapitalanlage. Die Aktienquote liegt hier deutlich höher. Die Aufteilung des Kapitals wird im Rahmen einer so genannten "life cycle allocation" durchgeführt und berücksichtigt das Lebensalter: Je jünger der Beitragszahler, desto höher ist der Anteil der freien Kapitalanlage im Verhältnis zum aktuell gebildeten Garantiekapital. Im späteren Lebensalter und mit Herannahen der voraussichtlichen Inanspruchnahme wird der Aktienanteil reduziert.

Positive Kapitalentwicklung

Die Entwicklung der Kapitalanlage beider Deckungsstöcke verlief sehr erfreulich. Der ChemiePensionsfonds war von der negativen Entwicklung des Aktienmarktes bis März 2003 nur wenig betroffen, hat aber an dem Aufschwung der jüngsten Zeit signifikant teilgenommen. Die Rendite für das garantierte Mindestkapital lag im vergangenen Jahr deutlich über der selbstgesetzten Benchmark und übertraf die Kapitalentwicklung vergleichbarer Anbieter.

Online-Kontoauszüge

Ein Vorteil des Chemie Pensionsfonds ist dessen hohe Transparenz. Ab Sommer 2003 wird Arbeitnehmern und Arbeitgebern die Möglichkeit geboten, das individuelle Versicherungskonto online einzusehen. Es wird über die wesentlichen Daten des Versorgungsvertrages informiert: die persönlichen Angaben, den Stand und die Wertentwicklung des individuellen Versorgungsvertrags und die zu erwartende monatliche Rente aus dem Chemie Pensionsfonds.


"Roadshow 2003"

Im Juni und Juli 2003 führen der BAVC und die IG BCE zusammen mit der HypoVereinsbank in sieben deutschen Städten Informationsveranstaltungen zum ChemiePensionsfonds für Unternehmensvertreter und Betriebsräte durch. Die Veranstaltungen sind sowohl für Unternehmen bestimmt, die den ChemiePensionsfonds bereits als Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge eingeführt haben als auch für solche Unternehmen, die sich für den ChemiePensionsfonds erstmals interessieren.

Termine und Orte der Veranstaltungen:

Hamburg: am 20. Juni 2003 beim AGV ChemieNord

Berlin: am 24. Juni 2003 beim AGV Nordostchemie

Hannover: am 25. Juni 2003 bei der IG BCE Hauptverwaltung

Wiesbaden: am 4. Juli 2003 im BAVC-Verbandsgebäude

Düsseldorf: am 14. Juli 2003 im CVJM Düsseldorf

Baden-Baden: am 17. Juli 2003 im Kongresshaus

München: am 18. Juli 2003 in der HypoVereinsbank

Nähere Informationen sind zu erhalten beim Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V., Postfach 1280, 65002 Wiesbaden, Telefon: (0611) 77881-29, E-Mail: info@bavc.de

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