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Wieder mehr Chemie-Studenten

Die Zahl der Studienanfänger in den Chemie-Studiengängen hat sich im Jahr 2001 gegenüber den Vorjahren um fast 30 vH erhöht. Die Anzahl der Diplom- und Promotionsprüfungen ist dagegen erneut zurückgegangen - ein Trend, der sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Die Arbeitsmarktsituation für Absolventen der Chemie-Studiengänge war im vergangenen Jahr günstig. Die Zahl der stellensuchenden diplomierten oder promovierten Berufsanfänger war erneut niedriger als im langjährigen Durchschnitt.

Das geht aus der alljährlichen Erhebung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hervor.

Wieder mehr Anfänger ...

Im Jahr 2001 begannen 4.924 junge Menschen ihr Chemie-Studium, davon 385 in einem Bachelor-Studiengang. Die Zahl der Studienanfänger erhöhte sich damit erneut deutlich (+ 29,1 vH). Der Anteil weiblicher Studienanfänger in der Chemie lag weiter bei 46 vH, der Anteil der ausländischen Studenten bei 13 vH. Insgesamt gab es 22.451 Chemiestudierende und 5.457 Doktoranden.

... aber weniger Abschlüsse

Die Zahl der Diplomprüfungen ging auf 1.019 (Vorjahr: 1.249) die der Promotionen auf 1.775 (Vorjahr: 2.052) zurück. Dies reflektiert die stark rückläufigen Studentenzahlen im letzten Jahrzehnt.

Günstiger Chemiker-Arbeitsmarkt

Die meisten Diplom-Chemiker (91 vH) schlossen an ihr Studium eine Promotion an. 6 vH der Diplomierten haben die Universität verlassen und eine berufliche Tätigkeit aufgenommen.

Von den promovierten Absolventen wurden 40 vH in der chemischen Industrie eingestellt. 16 vH fanden eine Anstellung in der übrigen Wirtschaft. 14 vH der Chemiker gingen nach der Promotion zunächst ins Ausland, in den meisten Fällen zu einem Post-Doc-Aufenthalt. Lediglich 7 vH der promovierten Absolventen waren zum Zeitpunkt der GDCh-Umfrage stellensuchend.

Die günstige Arbeitsmarktsituation wird voraussichtlich auch in den nächsten Jahren anhalten, da die Anzahl der diplomierten und promovierten Absolventen weiter deutlich zurückgehen wird.

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