Arbeitsunfälle: Sichere Chemie-Arbeit

Die Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie (BG Chemie) hat in Zusammenarbeit mit den Chemie-Unternehmen den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten laufend verbessert.
In den letzten fünf Jahren wurde eine weitere deutliche Senkung der Unfall- und Berufskrankheitenzahlen erreicht. Entgegen der landläufigen Meinung ist die chemische Industrie eine der sichersten Industriezweige überhaupt. Nach Angaben der BG Chemie ist die Zahl der Arbeitsunfälle mit mehr als drei Tagen Arbeitsunfähigkeit um 11,7 vH auf nunmehr 19.662 Fälle zurückgegangen. Chemietypische Unfälle, wie z. B. Vergiftungen und Verätzungen machen weniger als 3 vH aus. Die häufigsten Unfallursachen sind Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle.
Die Zahl der Wegeunfälle reduzierte sich um 8,7 vH auf 5.044 Fälle und die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit sank um 15,3 vH auf 3.158 Fälle. Dadurch ist auch die Zahl der Heilbehandlungsfälle und der neuen Rentenfälle in allen drei Bereichen zurückgegangen.

Schnellere Abwicklung

Die BG Chemie konnte die Abwicklung der komplizierten Berufskrankheitenverfahren in den letzten fünf Jahren erheblich verkürzen. Waren 1996 erst 28 vH der Berufskrankheitenverfahren nach sechs Monaten abgeschlossen, waren es im Jahr 2000 schon 50,9 vH. Innerhalb eines Jahres sind heute sogar 86,5 vH der Fälle erledigt gegenüber 59,7 vH vor fünf Jahren. Diese Laufzeitverkürzung ist im Interesse der Arbeitnehmer, die auf die schnelle Hilfe der Berufsgenossenschaft angewiesen sind.

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