Gemeinsamer Aufruf von BAVC und IG BCE zum Girls' Day 2007Frühzeitig begeistern, Weichen stellen, qualifizierten Nachwuchs gewinnen

Zum siebten Mal findet in diesem Jahr der "Girls' Day- Mädchen-Zukunftstag" statt. Mit möglichst zahlreichen Veranstaltungen sollen die Unternehmen der chemischen Industrie am 26. April 2007 den Mädchen interessante Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Berufe gewähren. Die Initiative zur Ausrichtung können die Personal- und Bildungsabteilungen, die Betriebsräte sowie die Beschäftigten ergreifen. Vielleicht gibt auch Ihr Unternehmen den Mädchen die Chance, Berufe für sich zu entdecken, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind und die bislang als eher untypisch für Frauen gelten. Der »Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag« gibt Schülerinnen ab Klasse 5 die Gelegenheit, die Arbeitswelt in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen zu entdecken und zukunftsorientierte Berufe wie beispielsweise Chemikantin oder Mechatronikerin kennen zu lernen.

Mehr als eine halbe Million Mädchen haben dies in den vergangenen sechs Jahren genutzt; der Girls' Day 2006 stellte mit mehr als 7.000 Veranstaltungen einen neuen Rekord auf. Die Wirkung ist nachhaltig: Mehr als jeder fünfte beteiligte Betrieb erhält Bewerbungen für Praktika und Ausbildungsplätze von Girls'-Day-Teilnehmerinnen; umgekehrt können sich etwa 40 Prozent der Mädchen vorstellen, in dem von ihnen besuchten Unternehmen ein Praktikum oder eine Ausbildung zu absolvieren. Damit bietet der »Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag« Unternehmen wie jungen Frauen gleichermaßen Chancen.

Mädchen und junge Frauen wählen – trotz besserer Schulabschlüsse im Vergleich zu Jungen – unverändert aus einem sehr eingeschränkten Berufsspektrum. Unter den zehn beliebtesten Ausbildungsberufen der Mädchen findet sich kein einziger technischer oder naturwissenschaftlicher Beruf. Diese geschlechtergeprägte Berufswahl entzieht der Wirtschaft potenzielle Fachkräfte und verbaut den Mädchen Zukunftschancen. Daher ist der »Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag« als wichtiger Baustein neben anderen Aktivitäten wie Lehrerfortbildung, Kontakt mit den Schulen oder Kindergartenprojekten explizit für Mädchen notwendig. Die Chemie-Sozialpartner engagieren sich, da sich der Mangel an qualifizierten Nachwuchs verschärfen wird. Denn die demografischen Veränderungen werden in wenigen Jahren zu einem rückläufigen Arbeitskräfteangebot führen. Gerade die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in Deutschland ist aber von Innovation und der Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien abhängig. Dies kann nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelingen. Der »Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag« gibt den Unternehmen die Chance, den erforderlichen qualifizierten Nachwuchs für sich zu gewinnen.

Vor diesem Hintergrund rufen die Sozialpartner der chemischen Industrie - BAVC und IG BCE - die Unternehmen und Betriebe auf, sich auch und gerade im »EU-Jahr der Chancengleichheit für alle« wieder am "Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag" zu beteiligen.

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