EMNID-Repräsentativumfrage:Die Deutschen stellen sich auf Reformen ein

Die Deutschen sind mehrheitlich (zu 57 %) der Ansicht, dass die gegenwärtige schwierige Lage von Wirtschaft und Arbeitsmarkt eine Folge der zu hohen Steuern und Abgabenbelastung ist. Als zweitwichtigster Grund wird von 37 % die besser aufgestellte ausländische Konkurrenz genannt.

38 % der Berufstätigen sehen ihre Arbeitsplätze als gefährdet an. In Ostdeutschland sind es sogar 61 %.
Das stellte das EMNID-Institut in einer aktuellen Repräsentativ-Befragung der deutschen Bevölkerung im Auftrag des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC) in Wiesbaden fest. Die Umfrage mit dem Titel "Reformen - Belastungen - Erwartungen" richtete sich an eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe von 2.080 Personen in Ost und West. Sie wurde Ende September abgeschlossen und gibt das Meinungsklima der Bevölkerung zur Reformdiskussion am Herbstanfang wieder.

"Wieder länger arbeiten und Abstriche beim Lohnniveau"

61 % der Befragten sind überzeugt, dass die Deutschen wieder länger arbeiten und beim Lohn Verzicht üben müssen, wenn sie im internationalen Wettbewerb wieder nach vorn wollen. Diese Auffassung zieht sich durch alle Bevölkerungskreise und wird auch von den berufstätigen Befragten (62 %) und 51 % der Gewerkschaftsmitglieder geteilt.

Gegenüber dem Jahr 2001 hat sich damit die Meinung der Bevölkerung dramatisch gedreht. Damals glaubte noch eine Mehrheit von 56 %, dass die Deutschen mit ihrem Lohnniveau und ihren Arbeitszeiten im internationalen Wettbewerb unverändert konkurrenzfähig seien. Heute denkt dies nur noch eine Minderheit von 36 %.

Zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen sind 60 % aller Deutschen bereit, bei gleichem Geld wieder länger (z.B. 40 Stunden) zu arbeiten. Das Beibehalten der jetzigen Arbeitszeiten, dafür aber ein Einfrieren oder in Notfällen ein Absenken der Löhne befürworten nur 36 % der Befragten.

Anlage: Original-EMNID-Tabellen.

Burkhard Jahn
Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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