Bundesarbeitgeberverband Chemie zur IG BCE-ForderungChemie-Tarifrunde in Krisenumfeld

"Die Chemie-Tarifverhandlungen beginnen am 20. März in einer erkennbar krisenhaft geprägten Situation. Entgegen der Darstellung der IG BCE hat sich die wirtschaftliche Lage der Chemie gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert", stellte der Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC), Hans Paul Frey, zur Forderung der Gewerkschaft fest. "Die Konjunktur-Prognosen für das Chemiejahr 2003 haben sich weiter nach unten entwickelt. Ein Aufschwung ist nicht in Sicht." Nach dem Tarifabschluss des Jahres 2002, der sich im Nach-hinein als zu hoch erwiesen hat, könnten diese Realitäten nicht ausgeblendet werden. Die Stimmung der Branche habe sich weiter eingetrübt. Die Unsicherheiten über die weitere Entwicklung - vor allen Dingen im Irak - überwiegen. Steigende Ölpreise zeigten bereits jetzt negative Auswirkungen auf die Chemie-Konjunktur. Weitere Erhöhungen im Zuge eines Irak-Krieges bedeuten für die Chemie-Konjunktur ein extremes Risiko.

"Es ist deshalb klar, dass in dieser Tarifrunde nicht wie üblich verfahren werden kann. Erforderlich ist ein Tarifabschluss, der der labilen Verfassung der Chemie-Konjunktur Rechnung trägt und die Kostensituation der Unternehmen nicht zusätzlich zu den externen Risiken weiter verschärft", betonte Frey. "Wir verhandeln über einen Flächentarifvertrag. Dessen Kennzeichen ist, dass er auch für das schwächste Drittel der Mitgliedsunternehmen auf Dauer bezahlbar sein muss."

Datum: 11. März 2003
Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V.
Abraham-Lincoln-Str. 24
65189 Wiesbaden
Ansprechpartner: Burkhard Jahn
Telefon: +49 611 77881-0
E-Mail: presse@bavc.de

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