Betriebliche Altersvorsorge:Chemie vornErster Pensionsfonds unter Dach und Fach

Als erster Pensionsfonds in Deutschland ist jetzt der "Chemie Pensionsfonds" vom Bundesaufsichtsamt für Versicherungswesen genehmigt worden. Dieser Fonds ist vom Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) mit der HypoVereinsbank vereinbart worden. Der BAVC und die IG BCE können nun gemeinsam den Startschuss zu einer bereits vorbereiteten bundesweiten Informationskampagne für Mitgliedsunternehmen und Betriebsräte geben.

Der Pensionsfonds stellt als neue Variante den fünften Durchführungsweg zur zusätzlichen kapitalgedeckten Altersvorsorge dar, der nach dem neuen Chemie-Tarifvertrag für Altersvorsorge möglich ist. Die Chemieunternehmen können den Chemie Pensionsfonds als geeignetes Instrument der betrieblichen Altersversorgung anbieten. Er ist für sie vor allem wegen seiner geringen Verwaltungskosten und der einfachen Durchführung interessant.

Attraktive Konditionen - großes Interesse

Hans-Paul Frey, Hauptgeschäftsführer des BAVC, und Werner Bischoff, im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE für Tarifpolitik zuständig, betonten übereinstimmend: "Das Interesse am Chemie Pensionsfonds ist überraschend groß. Etliche große Chemieunternehmen haben sich bereits dafür entschieden. Darüber hinaus ist der Fonds für weitere Branchen geöffnet worden, die ebenfalls ihr Interesse angemeldet haben. Auf diese Weise wird der Pensionsfonds schnell eine bedeutende Marktgröße erreichen.

Die Chemie-Tarifparteien gehen davon aus, dass die Nutzung des Chemie Pensionsfonds für einen beträchtlichen Teil der Chemiebeschäftigten in Frage kommt. Für sie ist er eine attraktive Variante, um bei zumutbarer Eigenleistung ihren Lebensstandard im Alter abzusichern. Der Chemie Pensionsfonds wird eine effiziente und sichere Vermögensanlage, provisionsfreie Verträge und eine gute Rendite gewährleisten. Um das sicherzustellen, werden die Tarifparteien im Aufsichtsrat und über einen strategischen Anlageausschuss Kontrollfunktionen ausüben."

Datum: 9. April 2002
Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V.
Abraham-Lincoln-Str. 24
65189 Wiesbaden
Ansprechpartner: Burkhard Jahn
Telefon: +49 611 77881-0
E-Mail: presse@bavc.de

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