In der Bologna-Erklärung haben sich 1999 die Unterzeichnerländer auf die Schaffung eines 'europäischen Hochschulraums' geeinigt, in dem die gestuften Abschlüsse (Bachelor in 3 - 4 Jahren, Master in 1 - 2 Jahren) die bisher üblichen deutschen Diplom- und Magisterabschlüsse auch in der Chemie ersetzen werden. Die Tagung möchte darüber informieren, wie sich Chemie und Chemieingenieurwesen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland - vor dem Hintergrund der Anforderungen des Arbeitsmarktes - dieser Herausforderung stellen. Wie sehen die neuen Studiengänge aus? Was bedeuten die Strukturveränderungen für den Arbeitsmarkt der Chemieberufe in Deutschland? Was wird insbesondere aus den bewährten Profilen der Chemiestudiengänge an Universitäten und der Chemie-/Chemieingenieurwesen-Studiengänge an Fachhochschulen? Wie werden Praxisphasen und Forschungsorientierung in Zukunft integriert und gestaltet? Wie positionieren sich Chemieorganisationen und Arbeitgeber zu dem Bologna-Prozess? Auf diese Fragen soll der Workshop Antworten geben. Er soll die Beteiligten aus Firmen, Hoschulen, Verbänden und Politik zusammenbringen und Impulse für die Umgestaltung der Hochschullandschaft geben.









