An der im dreijährigen Turnus durchgeführten ausbildungsstatistischen Erhebung des BAVC haben sich im Jahr 2001 mehr als 950 Betriebe der chemischen Industrie in Deutschland beteiligt. Zum 1. Oktober 2001 wurden in der Befragung bundesweit mehr als 24.000 Auszubildende erfasst, die in über 90 verschiedenen Berufsbildern ausgebildet werden. Um Entwicklungslinien aufzeigen zu können, wurde ein Vergleich mit den Daten der Erhebungen aus den Jahren 1998 und 1995 durchgeführt.
Der Großteil der Berufsausbildung in der chemischen Industrie konzentriert sich dabei auf typische Kernberufe (siehe Tabelle 2).
In den Top-Ten-Berufen werden knapp 80% aller Auszubildenden ausgebildet. Neuere Berufsbilder und Ausbildungsgänge (z.B. Mechatroniker/in, Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik, BA-Studenten) haben sich etablieren können.
Naturwissenschaftliche und technische Berufe bilden nach wie vor den Kern der Nachwuchsförderung in der chemischen Industrie (siehe Tabelle 1). Die IT-Berufe werden von den Chemie-Unternehmen jedoch auch gut angenommen. Ein starkes Wachstum in den letzten Jahren ist bei den Sonderausbildungsgängen für Abiturienten (z.B. Studierende an der Berufsakademie, duale Studiengänge in Kooperation mit Fachhochschulen) zu erkennen.
Während bei den naturwissenschaftlichen Berufen der Anteil weiblicher Auszubildender bei knapp einem Drittel liegt, ist der Frauenanteil in technischen Berufsbildern eher gering. Kaufmännische Berufe sind hingegen mit gut zwei Drittel überwiegend in weiblicher Hand. Über alle Berufe hinweg liegt der Anteil weiblicher Auszubildender bei 31%.
Im Anhang finden Sie die aufbereiteten Tabellen der BAVC-Ausbildungsstatistik 2001.









