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Informationsbrief für Führungskräfte in der chemischen Industrie

Der 'Informationsbrief für Führungskräfte in der chemischen Industrie' ist ein Informationsdienst des BAVC. Er berichtet insbesondere über wirtschafts-, tarif- und sozialpolitische Trends sowie über konkrete Ergebnisse aus dem Aufgabenbereich des BAVC. Der „Informationsbrief“ richtet sich neben der Hauptzielgruppe der Führungskräfte in den Chemie-Unternehmen auch an Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit.

Der „Informationsbrief für Führungskräfte“ erscheint seit 1963.

Hier stellen wir Ihnen ausgesuchte Artikel aus dem „Informationsbrief für Führungskräfte“ zum Download zur Verfügung.



DatumTitel
08.03.2010 Arbeitskosten 2009
45,67 Euro pro Stunde
 

Die Arbeitskosten in der westdeutschen chemischen Industrie lagen im Jahr 2009 bei 71.742 Euro je Beschäftigten. Pro Stunde gerechnet waren das 45,67 Euro. Das geht aus ersten vorläufigen Berechnungen des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC) hervor. Die ostdeutschen Chemie-Arbeitskosten dürften 2009 30,86 Euro je Beschäftigtenstunde erreicht und damit erstmals die 30-Euro-Grenze übertroffen haben.

02.03.2010 Tarifpolitik und Krisenbewältigung
Kostenentlastung sichert Jobs
 

Am 16. März 2010 beginnen die regionalen Tarifverhandlungen für die 550.000 Beschäftigten der deutschen Chemie-Industrie. Zentrales Thema der Chemie-Tarifrunde 2010 ist die Krisenbewältigung, besonders die Sicherung von Beschäftigung. Denn infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Produktion in vielen Unternehmen eingebrochen und der Kostendruck immens gestiegen.

01.03.2010 Kaufkrafttheorie
Die Gleichung geht nicht auf
 

Wie immer bei Tarifverhandlungen begründen die Arbeitnehmervertretungen ihre Forderungen auch mit dem Kaufkraftargument: Demnach sollen kräftige Lohnerhöhungen erst dem Konsum, dann – weil Kapazitäten fehlen – den Investitionen in der Konsumgüterindustrie und zuletzt der Beschäftigung auf die Beine helfen. Denn neue Maschinen wollen auch bedient werden. Doch diese einfache Rechnung geht nicht auf.

23.02.2010 Basiseffekt und Überhang
Statistik-Fallen
 

Durch die Wirtschaftspresse geistern zurzeit die Begriffe „Basiseffekt“ und „Überhang“, wenn von der wirtschaftlichen Entwicklung die Rede ist. Bei diesen Begriffen handelt es sich um Sachverhalte der empirischen Wirtschaftsstatistik, die bedeutsam werden, wenn Werte aus verschiedenen Zeiträumen miteinander verglichen werden, indem sie ins (prozentuale) Verhältnis gesetzt werden.

18.02.2010 Chemie-Konjunktur
Krise und Krisenbewältigung
 

Gemeinhin wird die Produktivität (definiert als Produktionsergebnis je Beschäftigten) als Maßstab für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einerseits und damit auch für den vorhandenen Verteilungsspielraum andererseits herangezogen. An diesem Kriterium gemessen kann die Lage der deutschen Chemie im zurückliegenden Jahr nicht anders als „desaströs“ bezeichnet werden.

09.02.2010 EU 2020
Neue Ziele - Alte Probleme
 

In Brüssel wird zurzeit mal wieder am ganz großen Rad gedreht. Nachdem erst jüngst der Vertrag von Lissabon in Kraft getreten ist, mit dem die Europäische Union auf eine neue institutionelle Grundlage gestellt wurde, will sich Europa nun ein neues Grundsatzprogramm geben.

03.02.2010 Chemie-'Wachstum'
Achtung Basiseffekt!
 

11,1 Prozent mehr Produktion in Chemie-und Pharma-Industrie im November 2009 verglichen mit dem Vorjahresmonat: Diese Zahl ist Wasser auf die Mühlen der Konjunkturoptimisten. Die Branche kehrt zurück zu zweistelligen Wachstumsraten, die Krise ist ausgestanden, Geschichte?

27.01.2010 Beruf und Familie
Männer im Blickpunkt
 

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die Chemie-Sozialpartner ein Top-Thema. Erst kürzlich haben Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) sowie Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) diese gemeinsame Position bestätigt.

21.01.2010 2010 und die Krise
Der mühsame Weg zurück
 

Aus der Chemie kamen zum Jahresausklang erste Signale einer konjunkturellen Stabilisierung. Nachdem die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ab Oktober 2008 zum stärksten Produktionseinbruch seit der ersten Ölkrise 1973/74 geführt hat (2009: minus zehn Prozent), steht nun der mühsame Weg zurück auf Vorkrisenniveau an. 

14.01.2010 Tarifbindung stabil
Vorteil Flächentarif
 

Die Tarifbindung in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stabilisiert. 2008 galten in 62 Prozent aller Betriebe für 81 Prozent aller Beschäftigten direkt oder indirekt Tarifverträge. In Westdeutschland lag der Anteil bei 64 Prozent der Betriebe mit 82 Prozent aller Beschäftigten, in den neuen Bundesländern bei 54 Prozent der Betriebe mit 75 Prozent der Beschäftigten. Das sind die zentralen Ergebnisse des aktuellen IAB-Betriebspanels.


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