Zu der Initiative von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz zur Stabilisierung von Beschäftigung in der Krise sagte Eggert Voscherau, Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC):
'Die Chemie-Arbeitgeber begrüßen die Entscheidung von Arbeitsminister Scholz zur Kurzarbeit. Insbesondere die vollständige Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge nach sechs Monaten Kurzarbeit ist eine echte Kostenentlastung für die Unternehmen. Damit haben wir mehr Luft, um die Krise zu überstehen.'
Voscherau betonte: 'Kurzarbeit macht nur dann Sinn, wenn das Unternehmen damit betriebswirtschaftlich überleben kann.'
Ausbildung auch in Krisenzeiten
Darüber hinaus bekräftigte Voscherau den Willen der Chemie-Arbeitgeber, das Ausbildungsplatzangebot so weit wie irgend möglich auf dem bisher schon hohen Niveau zu halten. 'Gute Ausbildung sichert die Qualität der Belegschaft von morgen. Deshalb appellieren die Chemie-Sozialpartner an die Unternehmen, in Krisenzeiten weiter in Ausbildung zu investieren.'
'Auch Jungakademikern und Berufseinsteigern wollen wir eine Perspektive in der Chemie-Industrie bieten. Deshalb begrüßen wir jede Erleichterung bei der Einstellung und Weiterbeschäftigung von Fach- und Führungskräften', erklärte der BAVC-Präsident.
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