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Die konjunkturellen Vorzeichen für das neue Jahr sind alles andere als eindeutig: Nach Handelsblatt-Informationen wird Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler seine Wachstumsprognose für 2013 von derzeit einem Prozent des BIP deutlich nach unten korrigieren müssen. Mitte Januar soll die neue Prognose im Jahreswirtschaftsbericht veröffentlicht werden.

Die konjunkturellen Vorzeichen für das neue Jahr sind alles andere als eindeutig: Nach Handelsblatt-Informationen wird Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler seine Wachstumsprognose für 2013 von derzeit einem Prozent des BIP deutlich nach unten korrigieren müssen. Mitte Januar soll die neue Prognose im Jahreswirtschaftsbericht veröffentlicht werden. Dennoch geht der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, davon aus, dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland im Jahresschnitt weiterhin unter der Marke von drei Millionen liegen werden. Für die Chemie-Industrie wird 2013 mit einem Produktionsplus von 1,5 Prozent gerechnet — nach einem Produk­tionsrückgang um drei Prozent im Vorjahr.
 
Erhebliche Volatilität in den Märkten
 
Die zum Teil widersprüchlichen Meldungen aus der Wirtschaft sind Ausdruck einer nach wie vor hohen Volatilität in den Märkten, die insbesondere auf die anhaltende Unsicherheit infolge der Schuldenkrise zurückzuführen ist. Generell gilt: Die konjunkturellen Ausschläge werden heftiger und treten in kürzeren Abständen auf. Diese Volatilität reduziert die Planungssicherheit für die Unternehmen. Andere externe Faktoren wie die nur unzureichend gesteuerte Energiewende sind ebenfalls kein Beitrag zur Steigerung der mittel- und langfristigen Planungssicherheit der Industrie.
 
Planungssicherheit erhöhen
 
Vor diesem Hintergrund haben Gewerkschaften und Arbeitgeber in den letzten Wochen gemeinsam dafür geworben, rechtzeitig für Krisenzeiten vorzusorgen und die Regeln der Kurzarbeit auszuweiten. Mit der Erhöhung des maximalen Bezugszeitraums für Kurzarbeitergeld von sechs auf zwölf Monate ist die Bundesregierung auf dem richtigen Weg. Mit weiteren Schritten für einen erleichterten Zugang zur Kurzarbeit könnte die Politik die Planungssicherheit zusätzlich ausbauen.
„Es ist wichtig, dass die Politik jetzt die gesetzlichen Weichen auch für die Kurzarbeit Plus stellt. Im Notfall muss es schnell gehen. Schon zwei bis drei Monate Verzögerung durch ein Gesetzgebungsverfahren können über die Zukunft von Arbeitsplätzen entscheiden“, sagte BAVC-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Goos dem Nachrichtenmagazin Focus. Es geht darum, jetzt Vorsorge zu treffen, statt später zu reparieren.

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