Kontakt
BAVC Kontakt

+49 (0) 611 77881 0

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Pressekontakt

Sebastian Kautzky

+49 (0) 611 77881 61

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Kautzky

Geschäftsführer
Kommunikation
Pressesprecher

+49 (0) 611 77881 61

E-Mail Kontakt

Trotz kurzzeitiger Hoffnung im Brexit-Chaos und ersten Annäherungen im Handelsstreit zwischen den USA und China – die Nachrichten aus der Wirtschaft sind weiterhin von Abschwung und Rezession geprägt. Mitte Oktober machte der Internationale Währungsfonds mit warnenden Worten Schlagzeilen: Der IWF erwartet global das schwächste Wachstum seit der Finanzkrise. Kurz danach senkte die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose für 2020 von 1,5 auf nur noch 1 Prozent. Weitere Gewinnwarnungen aus den Unternehmen machen die Runde. Obwohl die schlechten Nachrichten nicht abreißen, zieht die IG BCE bislang keine entsprechenden Konsequenzen. Sie beharrt unverändert auf ihren Forderungen, wie die erste bundesweite Tarifverhandlung zwischen Chemie-Arbeitgebern und Gewerkschaft gezeigt hat.

Chemie erwartet größtes Umsatzminus seit 2009 

„Die IG BCE versucht, Geld zu verteilen, das nicht vorhanden ist“, kritisiert BAVC-Verhandlungsführer Georg Müller. „In den nächsten Wochen müssen beide Seiten intensiv daran arbeiten, die verhärteten Fronten aufzubrechen.“ Das kann aber nur funktionieren, wenn sich auch die Gewerkschaft bewegt. Die Chemie-Konjunktur steckt nach wie vor tief in den roten Zahlen. Die Lage hat sich in den letzten Monaten immer weiter verschlechtert. Für 2019 rechnen die Unternehmen mit Verlusten bei Umsatz und Produktion von 5 bis 6 Prozent. Das wäre der größte Rückgang seit der Krise vor zehn Jahren. Müller: „Wenn die Branche schrumpft, können die Entgelte nicht steigen.“

IG BCE muss Ansprüche herunterschrauben 

Dies umso mehr, als die IG BCE weitere „kostenpflichtige“ Forderungen aufgestellt hat: „Ob Entgelt, Zukunftskonto oder Pflege: In der aktuellen wirtschaftlichen Lage gibt es kaum Spielraum für Kostensteigerungen“, stellt BAVC-Verhandlungsführer Müller klar. Der nächste Verhandlungstermin mit der IG BCE ist für den 21. und 22. November in Wiesbaden angesetzt. Mit Wunschdenken und dem Schönreden schlechter Wirtschaftszahlen wird es dort keine Fortschritte geben. Nötig ist eine passende Antwort auf die Rezession, in der sich die Branche derzeit befindet. Die IG BCE muss dringend den Schalter umlegen und ihre Ansprüche herunterschrauben.

Zum Impuls Archiv

Zu allen Themen auf dem Laufenden bleiben

BAVC Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie Infodienste und Pressemitteilungen bequem per E-Mail

Jetzt Anmelden

 

Push Notifcations Abonnieren