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Nimmt man die Reaktionen aus Medien und Politik als Maßstab, ist Chemie- Arbeitgebern und IG BCE mit der jüngsten Tarifeinigung ein großer Wurf gelungen. Durchweg wird anerkannt, dass wir angemessen auf den wirtschaftlichen Abschwung und strukturelle Veränderungen reagieren (moderate Entgelterhöhung, lange Laufzeit, Qualifizierungsoffensive), neue Möglichkeiten nutzen (Digitalisierung und flexible Arbeitsmodelle) und die Branche sich zugleich für künftige Herausforderungen wappnet (Pflegezusatzversicherung). Von SPD-geführten Ministerien bis zu konservativen Leitmedien reicht das politische Spektrum, das dem Kompromiss Anerkennung zollt - ein „Tarifabschluss von bemerkenswerter Gestaltungskraft“, lobt die FAZ.

Nach dem Abschluss ist vor der Umsetzung 

So wertvoll öffentliches Lob auch ist, etwa für das Image der Branche als guter Arbeitgeber - entscheidend für den Erfolg eines Tarifabschlusses ist die Umsetzung in die Unternehmenspraxis. Beim Entgelt ist im Rahmen der Laufzeit zu klären, welche Betriebe die Differenzierungsmöglichkeiten nutzen. Mit Blick auf die Pflege ist eine umfassende Information über das Thema selbst sowie über unser neues Tarif-Element nötig. „Die tarifliche Pflegezusatzversicherung ist ein innovativer Ansatz, mit dem wir Einkommen und Vermögen der Beschäftigten im Pflegefall schützen“, sagte BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller dem Handelsblatt. „Das schafft Sicherheit bei einem sehr sensiblen Thema.“ Dieses neue Modell werde auch dabei helfen, die Position der Branche im Wettbewerb um Fachkräfte zu stärken.

Spielräume beim Zukunftsbetrag nutzen 

Noch vor dem Start der Pflegezusatzversicherung Mitte 2021 steht die betriebliche Ausgestaltung des neuen Tarifvertrags „Moderne Arbeitswelt“ an. Bis September 2020 haben die Betriebsparteien Zeit, eine passende Vereinbarung zur Verwendung des Zukunftsbetrags zu treffen. Dabei müssen Interessenkonflikte gelöst und Ideen für unterschiedliche betriebliche Anforderungen entwickelt werden. Die Chemie ist mit ihrer belastbaren Sozialpartnerschaft und ihrer Innovationsfähigkeit gut aufgestellt, diese Aufgabe gemeinsam zu lösen - im Zusammenspiel von Gewerkschaft und Betriebsräten einerseits sowie von Arbeitgeberverbänden und Unternehmen andererseits.

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