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Die deutsche Wirtschaft dürfte laut der aktuellen Prognose der Bundesregierung im Laufe dieses Jahres an Fahrt gewinnen. Im Vergleich zum Vorjahr erwartet Berlin für die Export-Nation Deutschland in 2020 ein BIP-Wachstum von 1,1 Prozent.

Ein Grund: Die leichte Belebung der Weltwirtschaft dürfte zu einer langsamen Erholung der Industrie-Staaten beitragen. Haupttreiber der Konjunktur ist aber nach wie vor die Binnenwirtschaft. Das sind die wesentlichen Botschaften aus dem Jahreswirtschaftsbericht, den die Bundesregierung kürzlich vorgelegt hat. Der Titel: „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität stärken – in Deutschland und Europa“.

Bundesregierung äußert sich optimistisch… 

Der Beschäftigungsaufbau der vergangenen Jahre dürfte sich im Jahr 2020 ebenfalls fortsetzen. Die Bundesregierung rechnet mit einem Beschäftigungsplus von 190.000 auf dann 45,4 Millionen Erwerbstätige. Die Arbeitslosenquote dürfte damit weiter bei fünf Prozent liegen. Der Aufbau findet hauptsächlich in Form sozialversicherungspflichtiger Jobs statt.

Mit Blick auf die Lohnentwicklung rechnet die Bundesregierung mit einem Plus von 2,7 Prozent in diesem Jahr. Unter dem Strich zeichnet die große Koalition ein positives Bild der wirtschaftlichen Perspektiven. Die Soziale Marktwirtschaft habe sich in der letzten Dekade erneut als leistungsfähige Wirtschaftsordnung erwiesen. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt sei weiterhin positiv, aus der Binnenwirtschaft kämen Impulse, die einen leichten Aufschwung tragen könnten.

…und trifft auf Widerspruch von Ökonomen 

Allerdings ist die Prognose der Bundesregierung mit großer Vorsicht zu genießen. Aufgrund des Schaltjahres und der Lage einiger Feiertage stehen in diesem Jahr deutlich mehr Arbeitstage zur Verfügung. Allein dieser Kalendereffekt wird beim Bruttoinlandsprodukt für einen „unechten“ Schub von 0,4 Prozentpunkten sorgen.

Jahresprojektion 2020

Jahresprojektion 2020
Quelle: Bundesregierung; Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent

Mit Skepsis und Verwunderung haben daher Top-Ökonomen und Wirtschaftslenker auf den Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung reagiert. Der Ausblick sei viel zu optimistisch geraten. Das Coronavirus, Engpässe und Unterbrechungen in der Lieferkette und der Fachkräftemangel seien Risiken, die dem möglichen Aufschwung von heute auf morgen die Luft ausgehen lassen und sogar eine Rezession verursachen könnten.

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