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Die Corona-Pandemie und die Stilllegung weiter Teile des öffentlichen Lebens bescheren der deutschen Wirtschaft herbe Verluste: Laut Daten des Statistischen Bundesamts ist die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent geschrumpft. „Das war der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 und der zweitstärkste seit der deutschen Vereinigung“, so die Statistiker. Dabei sind mit Januar und Februar 2020 zwei Monate in dieser Rechnung enthalten, in denen der „Lockdown“ noch weit entfernt war. Weitere Minusrekorde sind also vorprogrammiert. In den Vereinigten Staaten erwartet die US-Notenbank für das zweite Quartal einen BIP-Einbruch um bis zu 30 Prozent. Die Arbeitslosenquote könnte dort von 3,5 Prozent im Februar auf 20 bis 25 Prozent ansteigen.

Entlastung der Betriebe sichert Jobs

In Deutschland konnten Entlassungen durch den Einsatz von Kurzarbeit bislang weitgehend vermieden werden. Offen ist allerdings, wie lange dieser Erfolg aufrechterhalten werden kann, falls das Wirtschaftsleben nicht rasch wieder in Gang kommt. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass die eigentliche Wirtschaftskrise noch vor uns liegt“, mahnt BAVC-Präsident Kai Beckmann. Umso wichtiger ist es, dass die Unternehmen beim Einsatz von Kurzarbeit auch weiterhin entlastet werden, etwa durch die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit. Denn die Alternative zu Kurzarbeit bei anhaltender Krise lautet nicht „Weiterbeschäftigung wie zuvor“, sondern betriebsbedingte Kündigung.

Kurzarbeitergeld ist keine Staatshilfe

Dieser Zusammenhang wird in der öffentlichen Diskussion um die Lastenverteilung beim Einsatz von Kurzarbeit zu oft ausgeblendet. „Mit der Unterstellung, die Unternehmen würden Profit aus der Kurzarbeit schlagen, wird der Einsatz der Arbeitgeber für Millionen von Beschäftigten diskreditiert“, erklärte BAVC-Präsident Beckmann gegenüber der Presse. Kurzarbeit sei kein Mittel, um ohne Einkommensverlust durch die Krise zu kommen. Zudem sei Kurzarbeitergeld „keine Staatshilfe, sondern die Leistung aus einer Versicherung“, betonte Beckmann. Je länger die Krise andauert, desto mehr sind die Unternehmen auf Entlastung angewiesen, um Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.

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