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Unter dem Eindruck der anhaltend ungewissen Corona-Lage hat der Sachverständigenrat seine Konjunkturprognose für 2021 und 2022 nach unten korrigiert: Im Jahr 2021 dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nur noch um 3,1 Prozent steigen; im November 2020 hatten die „Wirtschaftsweisen“ noch ein Wachstum von 3,7 Prozent prognostiziert. Die Bundesregierung rechnet für dieses Jahr gegenwärtig mit einem Wachstum von 3 Prozent.

Wirtschaft trotz Lockdown bislang robust 

Bisher zeige sich die deutsche Volkswirtschaft noch recht robust. Vor allem die Industrieproduktion sei aufwärtsgerichtet. Anders als im vergangenen Frühjahr seien die internationalen Lieferketten bisher weitgehend intakt, und die Nachfrage nach Waren aus Deutschland steige mit der fortschreitenden Erholung der Weltwirtschaft. Infolge der im Herbst 2020 wieder angestiegenen Infektionszahlen und der aktuell andauernden Einschränkungen ist nach Einschätzung der Ökonomen im ersten Quartal 2021 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um etwa 2 Prozent zu rechnen.

Auch für den Euro-Raum senkten die Sachverständigen ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr: auf 4,1 Prozent. Die erhöhten Infektionszahlen und die daraus resultierenden Einschränkungen dämpften die wirtschaftliche Aktivität europaweit.

Wirtschaftliche Erholung für 2022 erwartet 

Eine spürbare Eindämmung der Pandemie dürfte im weiteren Jahresverlauf helfen, die wirtschaftlichen Aussichten zu stabilisieren und so die wirtschaftliche Unsicherheit zu reduzieren. Das Vorkrisenniveau könnte den Experten zufolge zum Jahreswechsel 2021/22 wieder erreicht werden. Der Sachverständigenrat rechnet für das Jahr 2022 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 4,0 Prozent. Gestützt werde die Entwicklung vor allem durch die Normalisierung des privaten Konsums sowie durch eine anhaltend kräftige Auslandsnachfrage.

Vom Außenhandel erwarten die Sachverständigen in diesem Jahr positive Wachstumsbeiträge. Die rasche Erholung wichtiger Handelspartner vor allem außerhalb des Euro-Raums dürfte zu einer steigenden Nachfrage nach Vorleistungs- und Investitionsgütern führen. Im kommenden Jahr könnten aufgrund des fortgesetzten Wachstums der Inlandsnachfrage die Importe stärker zunehmen als die Exporte, schreibt der Rat.

Risikofaktor dritte Infektionswelle 

Wie schnell sich die Wirtschaft normalisieren kann, hänge vom weiteren Pandemie-Verlauf ab. Das größte Risiko für die deutsche Konjunktur sieht das Gremium in einer dritten Infektionswelle - und zwar dann, wenn diese zu Einschränkungen oder gar Betriebsschließungen in der Industrie führen würde. Chancen für eine bessere wirtschaftliche Entwicklung bestünden, wenn die Bevölkerung rascher geimpft würde. Daneben könne in den kommenden Monaten eine zusätzliche wirtschaftliche Dynamik entstehen, wenn weitere Fortschritte in der medikamentösen Behandlung von Covid-19 erzielt, Infektionsketten durch den Einsatz digitaler Technologien schneller verfolgt, neue Teststrategien eingesetzt oder gezieltere Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen getroffen würden.

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