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Der deutsche Weg aus der Pandemie ist weiterhin geprägt von zu vielen Fehlern, zu vielen enttäuschten Erwartungen und zu wenig Impfstoff. Jetzt soll es eine Kombination aus verlängertem Lockdown, mehr Tests und einer schnelleren Impfkampagne richten. Ob dieser Ansatz den erhofften Erfolg bringt, bleibt offen. Klar ist: Die Infektionszahlen steigen, seit die britische Mutation des Corona-Virus auch in Deutschland die Oberhand gewonnen hat.

Lockdown der Industrie in letzter Minute verhindert  

Dass Bundesregierung und Länder in dieser Situation alle Optionen prüfen, um die ersehnte Öffnung vieler Bereiche mit Schnell- und Selbsttests zu flankieren, ist angesichts der Kosten eines Lockdowns verständlich. Wir unterstützen deshalb den Appell der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zur stärkeren Einbindung der Unternehmen in die bundesweite Teststrategie gegen Corona. Allerdings setzt die Politik die Akzeptanz der Industrie für die Corona-Maßnahmen mit dem Eiertanz um „Oster-Lockdown“ und „Ruhetage“ aufs Spiel. „Industrieproduktion lässt sich nicht an- und ausschalten wie das Licht im Ministerium“, kritisierte BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller im Handelsblatt. „Es wäre fatal, wenn Bund und Länder unseren Betrieben verbieten, über Ostern zu produzieren. Wer Impfstoff, Spritzen und Desinfektionsmittel haben will, braucht Chemie und Pharma im Dauereinsatz.“ Umso wichtiger, dass Kanzlerin Angela Merkel den Fehler erkannt und die „Ruhetage“ wieder kassiert hat.

Impfungen bleiben der Schlüssel 

Das wenig überzeugende Bild unserer Krisenmanager zeigt aber vor allem eines: Auf dem eigentlichen Ausweg aus der Pandemie geht es weiter nur im Schneckentempo voran, erst recht seit den jüngsten Diskussionen über den AstraZeneca-Impfstoff. Statt Impfungen über Haus- und Betriebsärzte zu forcieren, setzen Bund und Länder primär auf die Impfzentren. Solange Impfdosen Mangelware bleiben, mag das akzeptabel sein. Dennoch ist es dringend notwendig, so schnell wie möglich offene Fragen zu klären und die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit zum Beispiel die Betriebsärzte das Impfprojekt umfassend unterstützen können. Je früher das gelingt, desto eher liegt die Krise hinter uns. Andere Länder zeigen, was möglich ist, wenn ausreichend Impfstoff verfügbar ist.

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