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Seit über 18 Monaten prägt die Corona-Pandemie das gesellschaftliche wie auch das wirtschaftliche Leben. Wo steht die Chemie- und Pharma-Industrie heute? Zeit für eine Zwischenbilanz: In einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Arbeitgebern und Beschäftigten ist unsere Branche bislang weitgehend ohne Entlassungen durch die Pandemie gekommen. Dazu haben auch mehrere Vereinbarungen von IG BCE und BAVC beigetragen, die eine schnelle Reaktion auf die sich stetig verändernde Lage ermöglicht haben. Die dramatischen Produktionseinbrüche 2020 konnten im Verlauf dieses Jahres in einigen Bereichen aufgeholt werden; allerdings ist das nicht für alle Betriebe der Fall.

Lieferengpässe und steigende Kosten

Die Unternehmen sind derzeit massiv getroffen durch Lieferengpässe, zum Teil dramatisch steigende Rohstoffkosten und vielfältige Logistikprobleme. Die auf den ersten Blick ordentlichen Produktions- und Umsatzdaten der Branche werden sich deswegen nicht überall in entsprechende Ergebnisse übersetzen. Trotz der deutlichen konjunkturellen Erholung der vergangenen Monate liegt die Produktion der chemisch-pharmazeutischen Industrie zudem weiterhin unter dem Niveau von 2018. Die konjunkturelle Spreizung innerhalb der Branche nimmt dabei zu: Steigende Verkaufspreise und Umsätze für die einen sind oftmals höhere Kosten für Vorprodukte bei anderen. Eine zunehmende Zahl von Unternehmen gerät so in eine Kostenklemme. Alle Unternehmen betrifft zudem der Anstieg der tariflichen Leistungen um 3,9 Prozent seit dem jüngsten Tarifabschluss der Branche im Jahr 2019. Das ist ein höherer Anstieg als bei den Verbraucherpreisen, die im selben Zeitraum um 3,8 Prozent zugelegt haben und derzeit in aller Munde sind. Dabei wird die Inflationsrate aller Voraussicht nach bald wieder zurückgehen.

Herausforderung Strukturwandel

Aber nicht nur diese Entwicklungen und die Daueraufgabe Corona bewegen die Unternehmen. Die Chemie- und Pharmaindustrie kann die tiefgreifenden Umbrüche durch mehr Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, EU-Chemikalienpolitik, Digitalisierung und eine geänderte Demografie nur erfolgreich gestalten, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer im internationalen Standortwettbewerb an einem Strang ziehen. Voraussetzung für die notwendigen massiven Investitionen sind finanzstarke Unternehmen, die mit wettbewerbsfähigen Arbeitskosten ins Rennen gehen können – und natürlich eine Politik der neuen Bundesregierung, die Kräfte der Wirtschaft freisetzt und Deutschland bei Infrastruktur, Sozialsystemen und Planungssicherheit voranbringt.

€ Inflation? 

Die aktuell höhere Inflationsrate dürfte nur ein temporäres Phänomen sein. Derzeit deutet nichts auf eine anhaltend hohe Inflationsrate hin, so auch Isabel Schnabel, Mitglied im Direktorium der EZB: Es sei zu erwarten, dass „sich die Inflation im Euro-Raum, und auch in Deutschland, voraussichtlich im kommenden Jahr wieder spürbar abschwächen“ werde.

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