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Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Treiber sind insbesondere die Entwicklung hin zur klimaneutralen Produktion, die Digitalisierung und der demografische Wandel. Darüber hinaus setzen EU-Chemikalienpolitik und Kreislaufwirtschaft gerade die chemische Industrie massiv unter Druck. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

Klimaschutz: Die Transformation zur treibhausgasneutralen Produktion ist ohne Alternative, wenn die chemische Industrie in Deutschland eine Zukunft haben will. Für eine klimaneutrale Produktion braucht unsere Branche mehr als 600 TWh Grünstrom pro Jahr – das ist mehr als der jährliche Stromverbrauch in Deutschland insgesamt. Während der Druck auf die Industrie durch Kunden, Staat und Gesellschaft immer weiter zunimmt, kommt der Ausbau erneuerbarer Energien, der Netzinfrastruktur und der Wasserstoffwirtschaft kaum vom Fleck. Führend ist Deutschland vor allem beim Strompreis.

EU-Chemikalienpolitik: Die Umsetzung der EU-Chemikalienstrategie als Teil des Green Deals in jetziger Form hätte dramatische Auswirkungen auf unsere Industrie, aber auch auf ganze Wertschöpfungsketten in Europa – vor allem, wenn Stoffe und Stoffgruppen im Zuge der Neuregelung verboten würden. Bereits jetzt gefährdet der Verlust von Planungssicherheit für die Betriebe Investitionen und Wertschöpfung in Deutschland.

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STANDPUNKT BAVC-Präsident Kai Beckmann

„Der Umbruch unserer Branche liegt nicht vor uns, wir stecken mittendrin. Wir packen ihn an in großen Unternehmen wie auch im Mittelstand. Die hohe Geschwindigkeit der Veränderungen erzeugt einen ebenso hohen Anpassungsdruck auf Unternehmen und Beschäftigte. Wir richten unseren Fokus auf die Gestaltung des Wandels und setzen unsere Ressourcen für die Bewältigung der Veränderungen ein. Als Sozialpartner tragen wir die Verantwortung, diesen Prozess zu fördern – im Sinne von Standort und Beschäftigung.“

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Kreislaufwirtschaft: Die chemische Industrie in Deutschland geht neue Wege, um bis spätestens 2050 treibhausgasneutral zu sein. Dazu werden der Ausbau des Recyclings und der Einsatz alternativer Rohstoffe vorangetrieben. Zirkuläre Wirtschaft schließt alle Maßnahmen ein, die zu mehr Ressourceneffizienz führen. Auf Kreislaufwirtschaft basierende Geschäftsmodelle benötigen andere Methoden und Verfahren als wir sie heute haben.

Digitalisierung: Digitale Technologien verändern Kundenanforderungen, Märkte und Wettbewerber rapide und disruptiv. Eine erfolgreiche Digitalisierung setzt umfangreiche Investitionen voraus in Prozesse, Anlagen, IT und in die Köpfe. Statt die digitale Transformation präventiv – und womöglich fehlgeleitet – zu regulieren, brauchen wir eine andere Herangehensweise: „Machen“, Monitoren und bei Bedarf Nachsteuern.

Demografischer Wandel: Die Folgen der demografischen Veränderung führen zu höheren Sozialausgaben, einer wachsenden Fachkräftelücke und steigenden Belastungen der Unternehmen zum Beispiel durch Altersfreizeiten. Diese Entwicklungen mindern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und tragen zum Anpassungsdruck auf Standort und Beschäftigung bei.

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