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„Kreislaufwirtschaft bedeutet, zukunftsfähig zu bleiben”, titelte das Wissenschaftsmagazin „Quarks“ vor wenigen Monaten. Doch was bedeutet zirkuläres Wirtschaften für die Unternehmen der chemischen Industrie konkret? Im Kern geht es darum, lineare Systeme, die von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung gedacht werden, durch Kreisläufe zu ersetzen, in denen Rohstoffe am Ende der Nutzungszeit nicht verbrannt werden, sondern als neuer Rohstoff für weitere Produkte zur Verfügung stehen.

Warum Kreislaufwirtschaft? 

Die Kommission für Wirtschaft und Nachhaltigkeit sieht bis 2030 ein weltweites Einsparpotenzial von über 1 Billion US-Dollar, das durch Kreislaufwirtschaft generiert werden könnte. Die Europäische Kommission geht davon aus, dass das europäische Bruttoinlandsprodukt durch die Umsetzung ihres Aktionsplans Kreislaufwirtschaft bis 2030 um weitere 0,5 Prozent gesteigert werden könnte. Zusätzlich dürften dadurch in Europa 700.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Diese Zahlen zeigen: Kreislaufwirtschaft lohnt sich. Und nötig ist sie auch, denn Prognosen der Weltbank zufolge wird die globale Müllproduktion bis 2050 um 70 Prozent zunehmen. 2018 gingen allein 2,33 Milliarden Tonnen Abfälle auf das Konto der Europäischen Union.

Hilfe für Einsteiger 

Den Leitfaden “Einstieg in die Kreislaufwirtschaft in der chemischen Industrie” haben die Chemie³-Partner BAVC, IGBCE und VCI insbesondere für mittelständische Unternehmen entwickelt, die noch nicht viel Erfahrung mit zirkulärer Wirtschaft haben. Aber auch erfahrene Unternehmen finden nützliche Anregungen und praktische Lösungsansätze sowie zahlreiche Fallbeispiele. Der Leitfaden zeigt Ansätze der Kreislaufwirtschaft nicht nur bei der Auswahl von Rohstoffen sowie der Herstellung von Produkten, sondern vermittelt auch zirkuläre Ansätze bei Transport und Verpackung. Daneben zeigt der Leitfaden auf, wie Unternehmen bei der Herstellung von Produkten Einfluss auf die Kreislaufziele von Kunden nehmen können.

Expertinnen und Experten aus der chemischen Industrie sind sich darüber einig, dass der Übergang zur Kreislaufwirtschaft zwingend digitale Technologie erfordern wird, um Stoff- und Informationsflüsse besser zu koordinieren und für mehr Transparenz sorgen zu können. So müssen Daten erhoben und transparent und einheitlich zugänglich gemacht werden. Auch hierzu bietet der Leitfaden Lösungsansätze und Inspiration.

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