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Drei Tage und zwei Nächte wurde intensiv verhandelt, dann war die Einigung perfekt: IGBCE und BAVC haben einen Tarifabschluss für die Chemie- und Pharmaindustrie erzielt. Der Abschluss für 1.900 Betriebe mit 580.000 Beschäftigten kombiniert tabellenwirksame Entgelterhöhungen in zwei Stufen (jeweils 3,25 Prozent zum Jahresbeginn 2023 und 2024) mit einem Inflationsgeld von insgesamt 3.000 Euro, das nicht in die Tariftabellen eingeht. Bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten können die Entgelterhöhungen um bis zu drei Monate verschoben werden. Mit der Einigung erhalten die Unternehmen Planungssicherheit bis Ende Juni 2024 – gerade in der Krise ein echtes Plus für die gesamte Branche.

Beckmann: „Signal für Standort und Beschäftigung“

BAVC-Präsident Kai Beckmann betonte die übergeordnete Bedeutung, die der Abschluss auch mit Blick auf die konzertierte Aktion von Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften hat: „Wir senden ein Signal für Standort und Beschäftigung: Arbeitgeber und Gewerkschaft ziehen in der Krise an einem Strang.“ Selten seien die Sozialpartner so gefordert gewesen wie in dieser Tarifrunde. „Umso wichtiger ist, dass wir die vorhandenen Gegensätze mit konstruktiver Tarifpolitik überbrücken.“

Hans Oberschulte, Verhandlungsführer für die Chemie-Arbeitgeber, wertete die Vereinbarung als „krisengerechten Abschluss“. Zentrale Pluspunkte seien langfristige Planungssicherheit und eine insgesamt ausgewogene Kostenbelastung. „Unter dem Strich ist das Ergebnis ein Spiegelbild der aktuellen Krise – und zugleich der bestmögliche Kompromiss für unsere Mitglieder.“

Positive Resonanz in den Medien

In den Medien fand der Abschluss ein ausgesprochen positives Echo: Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen grenze es „fast an ein Wunder“, dass IGBCE und BAVC „es erneut geschafft haben, ohne Krawall zu einer vernünftigen Lösung zu kommen“, schreibt das Handelsblatt. Laut Rheinpfalz setze der Chemie-Abschluss Zeichen, „die auch von anderen Branchen wahrgenommen werden sollten“. Und die FAZ schreibt: IGBCE und BAVC „leisten zuverlässig gute Arbeit. Ihr neuer Tarifabschluss beweist es wieder einmal. So funktioniert Sozialpartnerschaft.“

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