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Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die hohe Inflation hat Bundeskanzler Olaf Scholz im Juni dazu veranlasst, die „konzertierte Aktion“ ins Leben zu rufen. Auch wenn ein früherer Versuch 1967 wenig erfolgreich war und auf Seiten der Sozialpartner eine Einmischung des Staates in die Tarifpolitik aus guten Gründen weiter abgelehnt wird, nahm BAVC-Präsident Kai Beckmann die Einladung des Kanzlers an. Inzwischen haben drei Treffen der Spitzen von Wirtschaftsverbänden und Sozialpartnern gemeinsam mit der Bundesregierung stattgefunden. Ziel der Aktion ist eine verantwortungsvolle Politik zum Stopp der drohenden Lohn-Preis-Spirale. In dieser besonderen Zeit bedarf es dafür einer besonderen Kraftanstrengung. Beim nächsten Treffen im Januar 2023 soll erneut über die aktuelle Lage und notwendige Maßnahmen beraten werden.

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STANDPUNKT: BAVC-Präsident Kai Beckmann

„Für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung haben Arbeit und Beruf einen enorm hohen Stellenwert. Mit der Sozialpartner-Vereinbarung setzen wir in unserer Branche wichtige Impulse für Inklusion. Darauf wollen wir aufbauen, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern – in der Chemie, aber auch über unsere Branche hinaus.“

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Angebotsschock mit den richtigen Instrumenten begegnen

Neben bestehenden Lieferkettenproblemen kommt es aufgrund der gestiegenen Energiekosten vermehrt zu Produktionseinschränkungen. Ganze Wertschöpfungsketten drohen mit massiven Auswirkungen für das produzierende Gewerbe und sogar die Daseinsvorsoge zu reißen. Diese besonderen Herausforderungen für die Branche betonte Beckmann in seinem Vortrag im Rahmen der konzertierten Aktion: Steht die Chemie – so steht das ganze Land!

Gemeinsam mit der BDA setzen sich die Chemie-Arbeitgeber deshalb weiter für die Entlastung der Unternehmen und ein Belastungsmoratorium ein. Die angekündigte Gas- und Strompreisbremse muss zügig ohne Haken und Ösen umgesetzt werden. Zugleich dürfen arbeitsrechtliche Pläne der Bundesregierung wie die Arbeitszeiterfassung sowie die Regulierungsvorhaben der Europäischen Kommission im Zuge der geplanten EU-Lieferkettenrichtlinie nicht Realität werden.

Lohn-Preis-Spirale stoppen

Für die Chemie-Arbeitgeber waren die Tarifverhandlungen selten so schwierig wie in diesem Jahr. Dem Interesse der Beschäftigten an Entgeltsteigerungen stehen zunehmend Existenzsorgen der Unternehmen gegenüber. Mit ihrem Tarifabschluss 2022 haben BAVC und IGBCE verantwortlich gehandelt und einen krisengerechten Abschluss erreicht. Dies war nicht zuletzt möglich, weil die Bundesregierung als ein Ergebnis aus der konzertierten Aktion den Weg freigemacht hat für steuer- und sozialabgabenfreie Einmalzahlungen.

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