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Unter dem Motto „Sorgfalt in der Lieferkette: Ein Jahr LkSG – Herausforderungen in der Praxis” hat Chemie³ erneut zum Parlamentarischen Frühstück eingeladen. Neben Mitgliedern des Bundestages und deren Mitarbeitenden waren beispielsweise auch Vertretungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit dabei. Chemie³ als Allianz hat die Gelegenheit genutzt, um in den Austausch zu gehen, für den Branchenstandard zu werben und auszuloten, wo es Gemeinsamkeiten gibt.

„Wir wollen den menschenrechtlichen Impact”

Mit Denise Brecht (B. Braun) und Maria Schaad (Merck) wurden wir von zwei Expertinnen unterstützt, die es geschafft haben, das Thema menschenrechtliche Sorgfaltspflichten trotz aller Herausforderungen positiv zu konnotieren. Auch unser Schirmherr Helmut Kleebank (MdB) und Michael Windfuhr vom Institut für Menschenrechte unterstützten das mit Nachdruck. Windfuhr betonte zudem, dass der Schwerpunkt nicht auf den direkten Zulieferern liegen solle. Hier einen enormen Aufwand zu betreiben, sei nicht das Ziel.

Die Diskutierenden haben aber noch weitere Verbesserungspotenziale benannt. Die Erfüllung formaler Vorgaben, die keinen Mehrwert bringen, wird kritisch gesehen. So müssen verbundene Unternehmen für jede Gesellschaft einen eigenen Bericht abgeben – in dem viel Vergleichbares enthalten ist. Generell ließen sich die Berichtsaufwände mit wenig Arbeit straffen. Ein Problem blieben auch die Fragebögen von Kunden, von denen so viele auf dem Tisch lägen, “dass man das gar nicht stemmen kann”. Man könne auch darüber nachdenken, den Prüfauftrag primär auf das außereuropäische Ausland zu richten, um dort den menschenrechtlichen Impact zu erhöhen. Das Ziel sollte sein, Aufwände zielgerichtet zu kanalisieren und Ressourcen dort einzusetzen, wo eine möglichst große positive Wirkung erzielt werden kann.

„Kooperation ist wichtig”

Etwas Wehmut an vergangene Zeiten war auch zu spüren: „Früher konnte man Sorgfaltspflichten von dem Impact her sehen. Seit dem LkSG geht es nicht mehr ohne Juristen.“ Sehr positiv ist, dass der Chemie³-Branchenstandard sich nicht nur bei den Chemie-Unternehmen großer Beliebtheit erfreut. Windfuhr brachte es auf den Punkt: „Kooperation innerhalb, aber auch außerhalb der Branche ist wichtig.“ Erfreulicherweise ist der Multi-Stakeholder-Ansatz in der DNA von Chemie³ verankert und aus dieser nicht mehr wegzudenken.

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