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Alles zur Tarifrunde #Chemie26 - die Verhandlungen für die Chemie- und Pharmabranche. 

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2024 01 03 Onepager Tarifrunde Chemie24Jetzt ist Atempause angesagt! - unser Onepager zur Tarifrunde #Chemie26

In der deutschen Chemie-Industrie bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen. Einschnitte, Anlagenschließungen, Stellenabbau – die Chemie verliert an Substanz. Investitionen fließen mehr und mehr in andere Regionen der Welt, weil der Standort Deutschland aufgrund hoher Kosten für Energie, Arbeit und Bürokratie Wettbewerbsfähigkeit verloren hat. Es ist absehbar, dass unsere Branche in naher Zukunft eher schrumpft als wächst. Angesichts dieser Herausforderung müssen die Sozialpartner Verantwortung übernehmen: Die Verhandlungen für 585.000 Beschäftigte in 1.700 Unternehmen beginnen Mitte Januar 2026.

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25.03.26 Chemie-Tarifabschluss steht: Sozialpartner stärken Wettbewerbsfähigkeit

Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich auf einen Tarifabschluss für die 585.000 Beschäftigten in den 1.700 Betrieben der Chemie- und Pharmabranche verständigt: Von März bis Dezember 2026 werden die Tarifentgelte unverändert fortgeschrieben. Ab Januar 2027 haben IGBCE und BAVC eine Entgeltsteigerung um 2,1 Prozent vereinbart, ab Januar 2028 um 2,4 Prozent. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 27 Monaten bis Ende Mai 2028 und umfasst weitere Maßnahmen der Sozialpartner zur Stabilisierung der krisengeschüttelten Chemie-Industrie. So wird der Demografie-Tarifvertrag weiterentwickelt zu einem Transformations-Tarifvertrag.

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19.03.26 Produktivität: Auf neuem Tiefstand

Die Zahlen zeigen klar und deutlich: Die Produktivität von Chemie und Pharma am Standort Deutschland bleibt im Keller. Gegenüber 2018 ist der Output pro Kopf um ein Fünftel gesunken oder anders ausgedrückt: Betriebe und Beschäftigte produzieren heute an fünf Tagen das, wofür sie früher vier Tage gebraucht haben.  

International ist die Chemie derzeit in weiten Teilen nicht wettbewerbsfähig. Ohne Trendwende sind weitere Anlagenstilllegungen und Personalmaßnahmen in Deutschland wahrscheinlich.

Für die Verhandlungen in der Tarifrunde #Chemie26 heißt das: Die Unternehmen brauchen dringend eine Atempause, um wieder auf Augenhöhe mit ihren Wettbewerbern zu kommen. Wenn wir gemeinsam Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen, tragen wir dazu bei, die Zukunft unserer Branche zu sichern.

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17.03.26 Geschäftserwartungen: Die Stimmung bleibt schlecht

Die Lage in der Chemie- und Pharmaindustrie bleibt alarmierend: Die Unternehmen blicken weiterhin mit großer Skepsis auf ihre aktuelle Geschäftssituation – und die Erwartungen für die kommenden Monate sind so schlecht wie seit Jahren nicht mehr.

Der ifo-Index zeigt es deutlich: Die Geschäftserwartungen lagen Ende 2025 ganze 28 Punkte unter den Werten von 2018. Die Folge: Investitionen werden verschoben, Projekte gestoppt, und Verlagerungspläne werden in vielen Firmen konkreter. Die Verunsicherung sitzt tief.

Unmittelbar vor der dritten Verhandlungsrunde auf Bundesebene in der Tarifrunde #Chemie26 machen diese Werte klar: Was die Betriebe brauchen, ist Planungssicherheit statt zusätzlicher Belastungen. So können sie wieder Vertrauen fassen, neue Investitionen stemmen – und Arbeitsplätze sichern. Was die Betriebe brauchen, ist eine tarifpolitische Atempause.

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12.03.26 Unternehmen schlagen Alarm: Mehr als vier Jahre ohne rentable Auslastung!

Die Chemie-Industrie kämpft weiter mit einer tiefen strukturellen Krise. Zum Jahresende 2025 zeigte die Auslastung der Anlagen in Deutschland zwar einen minimalen Aufwärtstrend, doch mit 74 Prozent bleibt sie dramatisch niedrig. Ein Viertel der Kapazitäten von Chemie und Pharma steht damit weiter still. Seit nunmehr 18 Quartalen in Folge liegen die deutschen Standorte im Schnitt unter der rentablen Auslastung von 82 Prozent - historisch beispiellos.

Die Folgen sind gravierend: Anlagen werden gedrosselt oder stillgelegt, Investitionen verschoben oder komplett gestrichen, ganze Wertschöpfungsketten geraten ins Wanken. Der anhaltende Abwärtstrend gefährdet Arbeitsplätze und schwächt die industrielle Basis Deutschlands. Höchste Zeit für die Sozialpartner, gemeinsam gegenzusteuern mit einer tarifpolitischen Atempause für die Unternehmen.

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04.03.26 - Produktionsverluste

Die Verlängerung der Tarifrunde #Chemie26 lässt Zeit für einen Faktencheck: Wie steht die Branche aktuell da? Die Antwort: Die Krise geht tief und die Herausforderungen werden nicht kleiner.

Die chemisch‑pharmazeutische Industrie steht an einem kritischen Wendepunkt: 20 Prozent weniger Produktion als 2018, drei Jahre im Rekordtief und es gibt keine Teilbranche bei Chemie und Pharma, die gegenüber 2018 Wachstum verzeichnen kann. Das Produktionsniveau entspricht dem Stand von vor zwei Jahrzehnten – und um die Verluste aufzuholen, wären 25 Prozent Wachstum nötig.

Inmitten dieser strukturellen Krise, die alle Bereiche der Branche erfasst hat, müssen die Tarifparteien ihren Beitrag leisten, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen. Ohne eine tarifpolitische Atempause wird es kaum gelingen, unsere Branche wieder auf einen nachhaltigen Erholungspfad zu führen.

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27.02.26 - Standpunkt: Tarifpolitik ist keine Einbahnstraße

Je schwieriger die wirtschaftliche Lage, desto härter sind Tarifverhandlungen. Je weniger zu verteilen ist, desto mehr Zeit nehmen sie in Anspruch.

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24.02.26 - Tarifrunde #Chemie26: Verhandlungen erneut vertagt

Die Chemie-Tarifverhandlungen sind auch in der zweiten Bundesrunde ohne Ergebnis geblieben. Die Verhandlungen für 1.700 Betriebe mit 585.000 Beschäftigten werden am 24./25. März in Bad Breisig fortgesetzt.

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22.02.26 - Wo stehen wir vor der zweiten Bundesrunde?

Die IGBCE geht mit einer zweiteiligen Forderung in die Tarifverhandlungen der Chemieindustrie: Sie will mehr Geld – und sichere Jobs.

Die Gewerkschaft äußert sich dabei besorgt über die Reallohnentwicklung der Beschäftigten. Die Fakten: Hinter uns liegen 15 Jahre positiver Reallohnentwicklung: Das Gesamtniveau des Chemie-Tarifs stieg seit 2010 um 54 Prozent, die Verbraucherpreise um 41 Prozent. Hinzu kommt: Tarifbeschäftigte in Vollzeit verdienen bei uns im Schnitt effektiv über 76.000 Euro im Jahr – ein absolutes Top-Niveau.

Die 2. Forderung der IGBCE zielt auf tarifliche Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung. In der Tat werden derzeit Tausende Arbeitsplätze abgebaut – das Ergebnis fehlender Wettbewerbsfähigkeit. Der Abbau von Arbeitsplätzen ist die letzte Option. Eine flächendeckende Jobgarantie per Tarifvertrag kann es aber nicht geben. Sichere Arbeitsplätze lassen sich nicht verordnen, weder durch die Politik noch durch die Sozialpartner auf Branchenebene. Jetzt gilt es, einen Kompromiss auszuhandeln, der unsere Branche wieder nach vorne bringt.

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19.02.26 - 15 Jahre positive Reallohnentwicklung

„Selbst die erfolgreichen Tarifrunden der jüngeren Vergangenheit haben die Preisexplosionen der zurückliegenden Jahre nicht komplett ausgleichen können.“

So begründet die IGBCE in der aktuellen Tarifrunde #Chemie26 ihre Forderung nach einer Lohnsteigerung, die die Kaufkraft der Beschäftigten bei Chemie und Pharma stärken soll.

Ein Blick auf die Fakten zeigt, dass es keinen Nachholbedarf gibt:

Hinter uns liegen 15 Jahre positiver Reallohnentwicklung. Das Gesamtniveau des Chemie-Tarifs stieg seit 2010 um 54 Prozent – auf durchschnittlich 76.000 Euro im Jahr für Tarifbeschäftigte in Vollzeit. Ein Spitzenwert im Industrievergleich!

Die Verbraucherpreise stiegen in diesem Zeitraum um 41 Prozent und damit deutlich weniger stark. Auch das spricht für eine tarifpolitische Atempause, die den Unternehmen wieder Chancen eröffnet, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.

 

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17.02.26 - Da hatte sie deutlich mehr erwartet, die Bundesregierung

Der nächste Dämpfer für alle, die auf das Prinzip Hoffnung setzen: Um fast ein Viertel senkt die Bundesregierung ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr - von 1,3 Prozent auf nur noch 1,0 Prozent. Damit bleiben die Erfolgsaussichten der deutschen Wirtschaft erneut hinter den Erwartungen für vergleichbare Volkswirtschaften zurück. Überraschend ist das nicht: Deutschlands Wirtschaft hat schon im letzten Jahr mit nur 0,2 Prozent Wachstum kaum Anzeichen einer Erholung von der Rezession gezeigt. Stärkster Bremsfaktor: die fehlende Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Sie steckt in der schwersten Krise seit Jahrzehnten – Aufträge fehlen und der Export zieht ebenfalls kaum an. Als zweite Ursache führt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche an, dass sich die staatlichen Investitionen nicht so schnell auf die Wirtschaftsleistung auswirken wie erhofft.

Das erwartete Mini-Wachstum der deutschen Wirtschaft speist sich vor allem aus dem im letzten Jahr beschlossenen Sondervermögen für die geplanten Investitionen in Infrastruktur und Rüstung. Das bedeutet auch: Davon werden Unternehmen der Chemieindustrie direkt kaum profitieren. Umso wichtiger ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Unternehmen durch eine tarifpolitische Atempause zu verbessern.

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12.02.26 - Fakt #10: Krise ohne Ende

Wenn alle zentralen Kennzahlen im Minus liegen, gibt es keinen Verteilungsspielraum.

Seit Anfang 2022 hat die Krise die Chemieindustrie in Deutschland fest im Griff:

  • Die Produktion ist um 14 Prozent eingebrochen
  • Der Umsatz um 16  Prozent gesunken
  • Die Auftragseingänge liegen 22 Prozent im Minus
  • Die Produktivität der Beschäftigten liegt um 18 Prozent niedriger

Vier Kennziffern, ein klarer Trend: Sie verdeutlichen die tiefe strukturelle Krise der Branche und machen sichtbar, wie ernst die Lage am Standort ist.

Damit sich die Unternehmen so gut wie möglich neu aufstellen können, braucht es jetzt in allen Bereichen Entlastung, Stabilität und Planbarkeit. Genau dafür setzen sich die Arbeitgeber in der Tarifrunde #Chemie26 ein – für eine tarifpolitische Atempause, die der Branche hilft, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.

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10.02.26 - Fakt #9: Alle Sparten betroffen

„Die Krise ist so schlimm wie 2008, aber viel hartnäckiger.“ Mit diesen Worten hat IGBCEChef Michael Vassiliadis vor kurzem die Lage der Chemieindustrie in einem Interview mit dem Südwestrundfunk beschrieben. Und sie erfasst in Deutschland alle Sparten, nicht nur die in den Medien oft angeführte energieintensive Grundstoffchemie, deren Produktion gegenüber 2018 um 24 Prozent eingebrochen ist. Seit 2018 sinkt die NettoProduktion in fast allen Bereichen der Branche spürbar: In der Sparte Pflanzenschutz liegt sie mit 40 Prozent im Minus, im Bereich Chemiefasern sogar mit 53 Prozent. Den „geringsten“ Rückgang der Produktion verzeichnet die Mineralölverarbeitung (–11 Prozent). Die Pharmaproduktion bleibt bei gleichen Produktionswerten wie 2018 – Stillstand statt Zuwächse.

Die Hauptursachen sind klar: hohe Energie- und Rohstoffkosten, die den Standort belasten, und eine schwache industrielle Nachfrage, die sich durch nahezu alle Wertschöpfungsstufen zieht. Hinzu kommt die Belastung durch Bürokratie sowie hohe Arbeits- und Sozialkosten. In Summe haben weite Teile der Branche so ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren. Deshalb braucht die Branche jetzt Entlastungen in allen Bereichen. Für die Tarifrunde #Chemie26 bedeutet das jetzt: Vernunft und Verlässlichkeit in Form einer tarifpolitischen Atempause.

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06.02.26 - Fakt #8: Lohnstückkosten: Anstieg ohne Ende?

Seit 2021 sind die Kosten je produzierter Einheit in der Chemie- und Pharmaindustrie Deutschlands im Schnitt um mehr als 10 Prozent pro Jahr gestiegen – eine Belastung, die viele Unternehmen an ihre Grenzen bringt.  Das kostet uns massiv Wettbewerbsfähigkeit und erhöht den Kostendruck in den Unternehmen immer weiter. Allein an diesem Indikator wird klar, wie dringend die Unternehmen eine tarifpolitische #Atempause brauchen.

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04.02.26 - Tarifrunde #Chemie26: Verhandlungen auf Ende Februar vertagt

Die Tarifrunde für die Chemie- und Pharmaindustrie ist heute nach zweitägigen Verhandlungen vertagt worden. Die Verhandlungen für 1.700 Betriebe mit 585.000 Beschäftigten werden am 23. und 24. Februar in Wiesbaden fortgesetzt. Strittig ist vor allem, wie die Lasten durch den andauernden Wohlstandsverlust fair verteilt werden.

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27.01.26 - Fakt #7: Auftragseingang: Keine Hoffnung in Sicht

Die Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie in Deutschland geraten zunehmend unter Druck. Ein Grund: Die Bestellungen sind eingebrochen und liegen inzwischen rund 20 Prozent unter dem Niveau von 2021 – ein deutlicher Rückgang. Die Ursachen sind vielfältig: hohe Kosten für Arbeit und Bürokratie, neue, preiswertere Wettbewerber auf internationalen Märkten, die anhaltend schwache Konjunktur in den Abnehmerbranchen. Die Folge: Produktion, Erlöse und Investitionen schrumpfen, während Betriebe schließen und Stellen wegfallen.

Klar ist: Ohne eine spürbare Entlastung kann sich unsere Branche nicht stabilisieren. In der Tarifrunde #Chemie26 braucht es deshalb dringend eine tarifpolitische #Atempause, um die Wettbewerbsfähigkeit der Chemie- und Pharmaunternehmen am Standort Deutschland zu stärken.

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27.01.26 - Fakt #6: Die Stimmung bleibt schlecht

Die Stimmung in der Industrie ist mit Blick auf aktuelle Geschäftslage und Geschäftserwartungen auf einem Tiefpunkt. Die vom ifo-Institut befragten Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie bewerten Ende 2025 sowohl ihre jetzige Situation als auch ihre Erwartungen auf kommendes Geschäft deutlich schlechter als zuvor. Im Vergleich zum Niveau von 2018 sank der Index bei der Geschäftserwartung um 40 Punkte. Der Grund:
Das führt zu Investitionszurückhaltung und verstärken Verlagerungs- und Abwanderungstendenzen bei den Unternehmen.

Umso mehr brauchen die Unternehmen jetzt eine tarifpolitische Atempause!

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22.01.26 - Fakt #5: Produktivität auf neuem Tiefststand

Die Produktivität bei Chemie und Pharma hat stark nachgelassen. 2025 lag der Output der Beschäftigten pro Kopf um 21 Prozent niedriger als 2018 - ein neuer Tiefstand für die Branche.

Die aktuelle Produktivitätsentwicklung ist vor allem auf den Rückgang an Aufträgen zurückzuführen, was sich in einer reduzierten Produktion widerspiegelt. Bleiben die Beschäftigtenzahlen trotz geringerer Produktion stabil, wirkt sich das unmittelbar auf die Produktivität aus. Gelingt es uns nicht, diesen Trend umzukehren, sind die Unternehmen zu weiteren Einschnitten gezwungen, um sich am Markt zu halten.

Daher braucht es in der Tarifrunde #Chemie26 eine tarifpolitische Atempause , damit die Betriebe Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen können.

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20.01.26 - Fakt #4 zur Lage der Chemie in Deutschland: Entgelte sind zu schnell gestiegen

Das Ungleichgewicht wächst: Die Entwicklung von Umsatz und Entgelten pro Kopf läuft immer weiter auseinander und kostet die Chemie- und Pharmaunternehmen in Deutschland zunehmend Wettbewerbsfähigkeit. Während die Arbeitsproduktivität – gemessen am Umsatz je Beschäftigten – trotz eines leichten Beschäftigungsabbaus in der Chemie von 2018 bis Mitte 2025 stagniert, haben sich die Entgelte je Beschäftigten im gleichen Zeitraum um rund 20 Prozent erhöht. Weil sich die Entgelte derart von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt haben, ist die Marschrichtung für die Tarifrunde #Chemie26 klar: Die Unternehmen brauchen jetzt eine tarifpolitische Atempause, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen und sich so gut wie möglich neu aufzustellen.

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15.01.26 - Fakt #3 zur Lage der Chemie in Deutschland: Acht Jahre ohne Wachstum!

Ein Kassensturz, der Sorge bereitet: Der Gesamtumsatz der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie lag im dritten Quartal 2025 nur knapp 4 Prozent höher als Anfang 2018. Das entspricht einem durchschnittlichen Zuwachs von gerade einmal 0,5 Prozent pro Jahr. Insbesondere die jüngste Entwicklung bringt tiefrote Zahlen hervor: Auf minus 19 Prozent häufen sich die Umsatzverluste seit 2022. Auch hier ist der Abwärtstrend ungebrochen - und er dürfte 2026 anhalten. In seiner aktuellen Prognose erwartet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) für das kommende Jahr ein weiteres Umsatzminus von zwei Prozent. Die Gründe sind sinkende Preisen bei stagnierendem Output.

Die Unternehmen brauchen jetzt eine tarifpolitische Atempause, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen und sich so gut wie möglich neu aufzustellen.

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09.01.26 - Konjunkturumfrage Chemie und Pharma: Tiefe Krise, große Verluste, keine schnelle Besserung

Die Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie sehen sich selbst und ihre Branche weiterhin in einer tiefen Krise. Im Jahresverlauf 2025 hat sich die Lage vielfach noch einmal verschlechtert. Für 2026 erwarten nur wenige Betriebe eine spürbare Besserung ihrer Situation. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage, die die Mitgliedsverbände des BAVC im November und Dezember 2025 durchgeführt haben. An der Umfrage haben sich knapp 400 Unternehmen mit über 210.000 Beschäftigten aus allen Sektoren der Branche beteiligt.

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09.01.26 - Fakt #2 zur Lage der Chemie in Deutschland: Ein Viertel der Anlagen im Leerlauf!

Warnleuchten an! Wenn die Chemie weniger produziert, sinkt folglich auch die Auslastung der Produktionsanlagen. Im dritten Quartal 2025 erreichten die Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche nur noch einen Wert von knapp 74 Prozent. Das bedeutet faktisch: Jede vierte Anlage befindet sich im Leerlauf. Ein wirklicher Stresstest für die Unternehmen, die ihre Anlagen inzwischen seit vier Jahren – das ist historisch einmalig – unter der rentablen Normalauslastung von 82 Prozent fahren müssen. Sie sind gezwungen, Anlagen nach und nach stillzulegen. Beängstigend ist: Der Abwärtstrend verläuft bislang ungebrochen. Er verhindert Investitionen, vernichtet Arbeitsplätze und gefährdet nachhaltig die Zukunft des Chemiestandorts Deutschland. Die Unternehmen brauchen jetzt eine tarifpolitische Atempause, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen und sich so gut wie möglich neu aufzustellen.

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09.01.26 - Tarifverhandlungen starten: Kernfrage Wettbewerbsfähigkeit

Am 14. Januar geht’s los – dann starten die Tarifverhandlungen für die Chemie- und Pharmaindustrie. Es geht um eine tarifpolitische Weichenstellung für 1.700 Unternehmen mit 585.000 Beschäftigten!

Die gemeinsame Verantwortung der Sozialpartner wächst mit den Herausforderungen: In unserer Branche bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen. Einschnitte, Anlagenschließungen, Stellenabbau – die Chemie verliert an Substanz. Gemeinsames Ziel der Sozialpartner muss sein, Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen. Das gelingt nur mit mehr Produktivität, nicht mit höheren Kosten.

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08.01.26 - Fakt #1 zur Lage der Chemie in Deutschland: Produktionsvolumen dramatisch gesunken!

Ernüchternde Bilanz: Im dritten Quartal 2025 hat die chemisch-pharmazeutische Industrie 20 Prozent weniger produziert als 2018. Alarm löst vor allem die Tatsache aus, dass das Produktionsvolumen schon seit drei Jahren auf einem Rekordtief verharrt – einem Niveau wie vor 20 Jahren. Um die Verluste seit dem letzten konjunkturellen Peak 2018 aufzuholen, benötigt die Chemie ein Wachstum der Produktion von insgesamt 25 Prozent. Ob dieser Kraftakt gelingt, erscheint angesichts der strukturellen Krise, von der alle Bereiche der Chemie betroffen sind, höchst fraglich. Im Vergleich der Produktionsvolumina zum 1. Quartal 2018 sind die Vorzeichen in allen Teilbranchen negativ: von minus 5 Prozent bei Pharmaprodukten bis zu minus 51 Prozent bei Chemiefasern. Die Unternehmen brauchen jetzt eine tarifpolitische Atempause, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen und sich so gut wie möglich neu aufzustellen.

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19.12.25 - Die Chemie in Deutschland verliert an Substanz

Der Standort steht massiv unter Druck. Die Erwartungen der Unternehmen für die Tarifrunde 2026 sind klar. Die Chemie braucht jetzt eine tarifpolitische Atempause.

 

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18.12.25 - Krise in der Chemie - wie äußert sich das konkret für die Unternehmen in Deutschland?

Alarmstufe Rot in der deutschen Chemie-Industrie - dieses Lagebild hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit einer repräsentativen Befragung seiner Mitgliedsunternehmen bestätigt. Es zeigt die ganze Dramatik der aktuellen Strukturkrise: 20 Prozent der befragten Unternehmen planen, ihre Produktion zu verlagern oder ganz stillzulegen. Jedes zehnte Unternehmen kündigt an, komplette Standorte in Deutschland zu schließen. Hoffnung auf Besserung? Fehlanzeige! Mehr als 40 Prozent der Unternehmen erwarten erneut sinkende Umsätze im Inland. Fast jedes zweite Unternehmen rechnet mit einer weiteren Verschlechterung der Erträge.

Das zeigt deutlich: Es ist höchste Zeit, Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen! Einen wesentlichen Beitrag müssen die Sozialpartner in der Tarifrunde #Chemie26 leisten: eine tarifpolitische Atempause, damit sich die Unternehmen so gut wie möglich neu aufstellen können.

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15.12.25 - Auslastung der Anlagen

Die Anlagen der Chemieindustrie in Deutschland sind so gering ausgelastet wie seit 35 Jahren nicht mehr. Nur noch zu 74 Prozent. Betriebe und Standorte brauchen jetzt eine tarifpolitische Atempause.

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12.12.25 - Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie in Deutschland

Nicht wettbewerbsfähig! So urteilen zahlreiche Wirtschaftsexperten über die Chemieindustrie in Deutschland. Aber stimmt das wirklich? Zählten deutsche Chemieunternehmen nicht unlängst noch zur Weltspitze? 2018 lag die Chemieproduktion auf Rekordniveau: Die Anlagen waren zu rund 85 Prozent ausgelastet. Diese Zeiten sind vorbei.

Heute steckt die Chemieindustrie in der größten Krise seit Jahrzehnten. Seit 2018 ist die Produktion um knapp ein Fünftel eingebrochen. Die Auslastung der Werke lag im dritten Quartal 2025 nur noch bei 74 Prozent. Das ist deutlich unterhalb der Schwelle von 82 Prozent, ab der sich die Produktion für die Unternehmen rechnet. Mitverantwortlich dafür sind der hohe Importdruck und die eingebrochene Nachfrage aus Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie.

Auch der Branchenumsatz schrumpft: Für 2025 erwartet der VCI einen Rückgang um 1 Prozent. Der Kostendruck für die Unternehmen durch hohe Energiepreise, steigende Arbeitskosten, Bürokratie und Abgaben ist enorm. So liegen die Arbeitskosten je Beschäftigten der Chemieindustrie in Deutschland derzeit bei mehr als 65 Euro pro Stunde, weit über dem europäischen Durchschnitt. Hohe Kosten müssten die Produkte eigentlich teurer machen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Viele Firmen müssen derzeit ihre Preise senken, um Anschluss an den internationalen Wettbewerb zu halten.

Der Mix aus steigenden Kosten und sinkenden Preisen zwingt viele Unternehmen zu drastischen Entscheidungen. Sie stoppen Investitionen in Europa und bauen Stellen ab. Damit Deutschland eine starke Chemie behält, muss die Branche Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen. Die Politik hat vorgelegt und will für 2026 etwa den Industriestrompreis einführen. Doch das kann nur ein Baustein sein. Auch die Sozialpartner müssen in der Tarifrunde 2026 ihren Beitrag zur Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Chemie leisten. Mit einer tarifpolitischen Atempause – für Arbeitsplätze, für Innovation, für den Standort Deutschland.

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11.12.25 - Teurer Standort: Arbeitskostenvergleich international

Die Arbeitskosten in der deutschen Chemieindustrie kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. 2024 kostete die Arbeitsstunde in der heimischen Chemie 65,26 Euro – noch einmal 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit 2020 summiert sich der Anstieg auf mehr als 16 Prozent. Deutschland bleibt damit in der Spitzengruppe der teuersten Chemiestandorte.

Der anhaltende Auftrieb kostet die Branche Wettbewerbsfähigkeit . Standorte in Ost- und Südeuropa können mit teils erheblich niedrigeren Arbeitskosten punkten. Auch im Vergleich zu wichtigen internationalen Wettbewerbern ist Deutschland im Nachteil: In den USA lagen die Arbeitskosten pro Stunde im Jahr 2024 fast 20 Prozent niedriger. Die Chemieindustrie in Japan arbeitet sogar mit weniger als der Hälfte der Arbeitskosten pro Stunde verglichen mit Deutschland.

Der internationale Vergleich zeigt deutlich: Die Kostenbelastung wächst – und damit der Druck auf die heimische Chemie. Um den Standort zu stärken, braucht es in der Tarifrunde #Chemie26 eine tarifpolitische Atempause. Nur so können Unternehmen die notwendige Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen und Spielräume für Investitionen schaffen.

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03.12.25 - Die Lohnstückkosten in der Chemie explodieren – was jetzt wichtig ist …

Die Chemie hat ein massives Problem mit ihrer Wettbewerbsfähigkeit – das zeigt ein Blick auf die Lohnstückkosten: Seit 2021 sind die Lohnkosten je Produkteinheit in #Chemie und #Pharma jährlich im Schnitt um mehr als 10 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu 2018 liegt der Anstieg bei 50 Prozent – viel zu viel, um mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können.

Mehrere Gründe sind für diese Entwicklung maßgeblich:

  • Die Arbeitskosten der Branche liegen inzwischen bei über 65 € pro Stunde – ein internationaler Spitzenwert.
  • Die Anlagen sind nicht ausgelastet, produzieren weniger Waren. Dennoch müssen sie in der chemischen Industrie häufig mit derselben Personalstärke gefahren werden wie bei Vollauslastung. So werden die Produkte immer teurer und weniger wettbewerbsfähig.

Die Folgen: Wettbewerbsfähigkeit sinkt, Margendruck steigt, Investitionen wandern ab. Produktionsverlagerung ins Ausland, Anlagenschließungen und Stellenabbau sind Realität.

Was jetzt zählt: In der aktuellen Krise müssen wir Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen - und dazu muss auch die Tarifpolitik in der anstehenden Tarifrunde #Chemie26 ihren Beitrag leisten. Die Unternehmen brauchen jetzt eine tarifpolitische Atempause!

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01.12.25 - Wettbewerbsfähigkeit: Die Stunde der Sozialpartner

Industrieproduktion in Deutschland ist oft nicht mehr besser – nur noch teurer. So lautet das Urteil vieler Experten, vor allem aber das Urteil des Marktes. Das zeigen fehlende Aufträge und die historisch niedrige Auslastung der Anlagen. Diese Einschätzung deckt sich auch mit dem Feedback aus unserer Mitgliedschaft sowie mit der Analyse der IGBCE, die in ihren Branchen aktuell 40.000 Arbeitsplätze bedroht sieht. Immer häufiger ist die Rede davon, dass das Geschäftsmodell der Bundesrepublik Deutschland als Exportnation am Ende ist.

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01.12.25 - Internationaler Vergleich: Arbeitskosten bleiben Standortnachteil

Die Arbeitskosten der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland haben sich auch in 2024 erneut erhöht (siehe Impuls 11/2025). Sie beliefen sich in Summe für Vollzeitbeschäftigte auf durchschnittlich 104.709 Euro pro Jahr. Umgerechnet auf die einzelne Stunde mussten die Arbeitgeber der Branche damit 65,26 Euro zahlen.

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01.12.25 - Wirtschaftliche Lage: Standort unter Druck

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland war 2025 unter dem Strich mehr als enttäuschend. Die Branche befindet sich in einer immer schwierigeren Lage.

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27.11.25 - Auftragseingänge

Die Chemie in Deutschland verliert an Substanz. Das ist keine Floskel der Arbeitgeber angesichts der nahenden Tarifrunde #Chemie26, sondern die nüchterne Bewertung der aktuellen Branchenlage. Prägend sind derzeit Umsatz- und Produktionsrückgänge, Standortschließungen, Arbeitsplatzabbau und eine nachlassende Investitionstätigkeit.

Hauptursache dieser negativen Entwicklungen ist die gesunkene Nachfrage (vor allem) nach Chemie- und (weniger nach) Pharmaprodukten aus Deutschland – die sich an den Auftragseingängen ablesen lässt. Der Auftragsbestand liegt heute um 22 Prozent unter dem Niveau von 2022 – ein neuer Tiefpunkt. Dabei sind die Aufträge von heute die Produktion von morgen – eine schnelle Erholung scheint damit ausgeschlossen. Das zeigen auch die Ergebnisse der jüngsten ifo-Umfrage: Die Chemie- und Pharma-Unternehmen blicken deutlich pessimistischer in die Zukunft. Ihre Geschäftserwartungen sanken im Oktober von minus 3,7 (im Vormonat) auf minus 13,3 Punkte.

Um den Abwärtstrend zu stoppen, müssen wir so schnell wie möglich Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen. Es braucht jetzt eine tarifpolitische Atempause in der anstehenden Tarifrunde.

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25.11.25 - Wettbewerbsfähigkeit

Einschnitte, weniger Investitionen, Anlagenschließungen. Die Chemie hat in Teilen ihre globale Wettbewerbsfähigkeit verloren. Die Tarifrunde 2026 (#Chemie26) darf den Kostendruck nicht weiter erhöhen. Jetzt ist Atempause angesagt.

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19.11.2025 - Verschieben der 2. Stufe der Tariferhöhung

IGBCE und BAVC haben mit dem Tarifabschluss 2024 zu hoch ins Regal gegriffen. Das zeigt sich eindeutig an der Nutzung der Flexi-Klauseln: Noch nie zuvor haben so viele Unternehmen die Tariferhöhung aus wirtschaftlichen Gründen verschieben müssen. IGBCE und BAVC hatten im Tarifabschluss 2024 zwei Entgelterhöhungen vorgesehen: eine um 2 Prozent ab 1. September 2024 und eine um 4,85 Prozent ab 1. April 2025.

Insgesamt 134 Unternehmen haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die zweite Stufe der Tariferhöhung zu verschieben – betroffen waren knapp 45.000 Beschäftigte. Das entspricht nahezu einer Verdoppelung der Vorjahreswerte. Das zeigt: Die wirtschaftliche Lage ist so dramatisch wie seit Jahrzehnten nicht, selbst große Unternehmen mussten diese Option nutzen. Und: Nicht alle, die die Voraussetzungen erfüllten, haben verschoben. Sie entschieden sich stattdessen für die dauerhafte Kostenreduktion per Personalabbau.

Für die Tarifrunde #Chemie26 bedeutet das: Die Arbeitgeber sind mit dem Tarifabschluss 2024 bereits massiv in Vorleistung gegangen. Jetzt ist die Zeit für eine tarifpolitische Atempause!

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18.11.25 - Kosteninflation

Ob Energie, Rohstoffe, Arbeitskosten oder neue Zölle – der Kostendruck in der Chemie ist extrem hoch. In der Tarifrunde #Chemie26 braucht die Branche jetzt eine tarifpolitische Atempause.

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13.11.25 - Arbeitskosten klettern auf neuen Rekord

Die Arbeitskosten in der Chemie- und Pharmaindustrie sind zuletzt weiter gestiegen – das schadet der Wettbewerbsfähigkeit und erhöht den ohnehin massiven Kostendruck.

2024 beliefen sich die Arbeitskosten pro Vollzeitkraft in der Chemie- und Pharmaindustrie auf 104.709 € – ein neuer Höchstwert. Pro Stunde sind das im Schnitt über 65 Euro - 1,7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Schon jetzt ist Deutschland gemessen an den Arbeitskosten einer der teuersten Standorte weltweit. Hinzu kommt, dass sich der Druck auf die Unternehmen durch hohe Energiekosten, ausufernde Bürokratie und anhaltende geopolitische Unsicherheiten weiter verstärkt.

Das Ergebnis: Wir haben deutlich an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Der Stellenabbau schreitet voran. Um den Abwärtstrend zu bremsen, braucht es jetzt eine tarifpolitische Atempause.

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07.11.25 - Die Produktivität rutscht weiter ab

Die Produktivität ist eine entscheidende Kennziffer für die Einschätzung der Wettbewerbsfähigkeit. Bei Chemie und Pharma liegt sie aktuell 23 Prozent niedriger als 2018.

Was bedeutet das? Beschäftigte in der Branche tragen heute im Durchschnitt weit weniger zum Gesamtergebnis der Unternehmen bei, als das noch vor einigen Jahren der Fall war – genau genommen ein Viertel weniger als 2018. Das liegt vor allem an der drastisch zurückgefahrenen Produktion bei lange konstanten Beschäftigtenzahlen, die erst in den vergangenen Monaten zu sinken beginnen.

Die Folgen nachlassender Produktivität in Deutschlands Chemieindustrie sind weitreichend:

  • Sie erhöht die Stückkosten.
  • Sie schwächt die Position der Unternehmen im internationalen Wettbewerb.
  • Sie erhöht den Druck auf Arbeitsplätze und Standort.
  • Sie hemmt Investitionen in neue Technologien. 

In der Tarifrunde muss es daher im Schulterschluss von Arbeitgebern und Gewerkschaft gelingen, die Arbeitskosten nicht weiter zu steigern und damit Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zurückzugewinnen. Die Chemie braucht jetzt eine tarifpolitische Atempause.

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05.11.25 - Die deutsche Chemie-Industrie steht massiv unter Druck

Nachfrageflaute, steigende Kosten und fehlende Wettbewerbsfähigkeit führen zu harten Einschnitten. Die Branche braucht jetzt eine tarifpolitische Atempause.

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03.11.25 - Tarifrunde #Chemie26: Atempause jetzt!

Die Chemie-Arbeitgeber drängen auf eine tarifpolitische Atempause für die 1.700 Unternehmen der Branche. BAVC-Hauptgeschäftsführer Mathias Schöttke: „In der Chemie bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen. Einschnitte, Anlagenschließungen und Stellenabbau sind an der Tagesordnung. Jetzt ist eine tarifpolitische Atempause angesagt.“

PI 03 Nov2

Zur Pressemitteilung

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31.10.25 - IGBCE-Kongress 2025: Im perfekten Sturm

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen des Gewerkschaftskongresses der IGBCE. Von Sonntag bis Freitag versammelten sich 400 Delegierte in Hannover, wählten die Führungsspitze der Gewerkschaft und berieten anhand von mehr als 500 Anträgen über die strategische Ausrichtung der IGBCE für die kommenden vier Jahre.

Mathias Schöttke: "Ich war selbst als Gast vor Ort und habe aus erster Hand mitverfolgen können, wie stark die tiefe Krise unserer Branche die Diskussionen der IGBCE prägt."

Zu unserem Standpunkt

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30.10.25 - Produktion der Chemie-Industrie im internationalen Vergleich

Deutschland ist Europas größter Chemieproduzent und weltweit die Nummer drei - hinter China und den USA. Doch die Produktion hat sich hierzulande in den vergangenen Jahren dramatisch schlechter entwickelt als in vielen anderen Ländern: Seit 2015 ist sie in der Chemie-Industrie (ohne #Pharma) um 18 Prozent zurückgegangen – deutlich stärker als in anderen europäischen Staaten mit bedeutender Chemie-Industrie.  

Noch alarmierender ist die Entwicklung im außereuropäischen Vergleich. In den USA ist die Produktion im gleichen Zeitraum mit nur minus 3 Prozent weitgehend stabil geblieben. In China und Indien, wichtigen Wettbewerbsländern, legte sie sogar massiv zu – um 73 Prozent beziehungsweise 30 Prozent.

Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass der Standort Deutschland Wettbewerbsfähigkeit verloren hat – mit spürbaren Folgen für die Chemiebranche. Viele Betriebe müssen Stellen abbauen oder investieren in Ländern mit attraktiveren Rahmenbedingungen. Die bevorstehende Tarifrunde #Chemie26 darf den Kostendruck nicht noch weiter erhöhen. Die Unternehmen brauchen jetzt Zeit, sich neu aufzustellen. Die #Chemie muss ihre Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen: tarifpolitische Atempause jetzt!

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 23.10.25 - Beschäftigung in der Chemie geht zurück

Die fehlende Wettbewerbsfähigkeit und die schwache Auslastung der deutschen Chemie-Industrie schlägt immer stärker auf die Beschäftigungsentwicklung durch. Die Chemie im engeren Sinn (ohne Pharma) verzeichnet aktuell ein Minus von fast 3 Prozent gegenüber Ende 2022. Seitdem war die Zahl der Beschäftigten in jedem einzelnen Monat niedriger als ein Jahr zuvor.

Eine Trendwende ist nicht erkennbar: Mehrere Unternehmen haben weitere Anlagenschließungen und Stellenstreichungen angekündigt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Hohe Energiepreise erschweren vor allem in der Grundstoffproduktion rentable Geschäfte. Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratie, schwache Nachfrage, hohe Sozial- und Arbeitskosten sowie die sinkende Auslastung der Produktionsanlagen gelten als Hauptursachen für den Stellenabbau in Deutschland. Die Produktion sank im ersten Halbjahr 2025 im Chemiesektor um 3 Prozent. Die Kapazitätsauslastung der Gesamtbranche fiel im zweiten Quartal 2025 auf 71,7 Prozent, den niedrigsten Stand seit 1991. Und die Aussichten sind mau: Der VCI rechnet für das Gesamtjahr 2025 mit stagnierender Produktion und einem Umsatzrückgang von 1 Prozent. Damit die Unternehmen sich so gut wie möglich neu aufstellen können, ist jetzt eine tarifpolitische Atempause angesagt.

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 14.10.25 - Auslastung sinkt auf 35-Jahres-Tief

Die Kapazitätsauslastung ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie. 71,7 Prozent Auslastung im 2. Quartal 2025 bedeuten den schlechtesten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Die Entwicklung zeigt eine dramatische Erosion der Produktionsauslastung seit 2022. Während frühere Krisen nur temporäre Einbrüche verursachten, ist der aktuelle Rückgang Ausdruck einer tiefgreifenden strukturellen Veränderung. Die Chemie- und Pharmaindustrie operiert nunmehr seit über drei Jahren unterhalb der Rentabilitätsschwelle von 80 Prozent – das haben Unternehmen und Beschäftigte in der deutschen Nachkriegszeit noch nicht erlebt. Die Konsequenz für die Tarifrunde #Chemie26 ist klar: Die Chemie braucht eine tarifpolitische Atempause.

 

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09.10.25 - Chemie-Industrie unter Druck

Die Chemie-Industrie in Deutschland steht unter existenziellem Druck. Kein Stein bleibt derzeit auf dem anderen. Schwache Nachfrage, hohe Energiekosten, Unsicherheiten über US Zölle sowie ausufernde Bürokratie bedrohen Standort und Beschäftigung gegenüber 2018 ist die Produktion bei Chemie und Pharma um 15 Prozent eingebrochen. 

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07.10.25 - Die Produktion bricht ein

Die Unternehmen von Chemie und Pharma schlagen Alarm: Mit einem Minus von 15 Prozent ist die Produktion im Vergleich zum Vorkrisen-Niveau von 2018 regelrecht eingebrochen. Ihre wirtschaftliche Lage bleibt durch die strukturelle Krise der Branche extrem herausfordernd. Auftragsmangel und schwache Nachfrage erklären sich nicht zuletzt durch die Flaute in der Auto- und Bauindustrie – zentrale Abnehmer für chemische Produkte.

Im Vergleich zum Vorjahr lag die Produktion im 1. Halbjahr 2025 nur leicht im Minus. Das liegt daran, dass die Rückgänge in der Chemie (-3 Prozent) größer sind als die Steigerungen im Pharmasektor (+2 Prozent). Eine Besserung für das Gesamtjahr 2025 ist nicht in Sicht, eine schnelle Senkung der Energiekosten nicht zu erwarten. Hinzu kommen neue Unsicherheiten durch US-Zölle. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) rechnet mit stagnierender Produktion und einem Prozent weniger Umsatz.

Schon jetzt reagieren Unternehmen mit Anlagenschließungen und personellen Einschnitten. Für die Tarifrunde #chemie26 sind die Erwartungen der Arbeitgeber glasklar: Kein Wachstum, kein Aufschwung, kein Verteilungsspielraum.

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30.09.25 - Tarifrunde #Chemie26: Atempause jetzt!

In unserer Branche bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen: Einschnitte, Anlagenschließungen, Stellenabbau – die Chemie verliert nachhaltig an Substanz. Um diese dramatische Entwicklung zu stoppen, brauchen wir vor allem zwei Dinge: Gute Politik für den Standort und gute Tarifpolitik von Gewerkschaft und Arbeitgebern.

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30.09.25 - Chemie massiv unter Druck: Auslastung auf historischem Tief

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland steht 2025 weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichen Druck. Der zunächst leichte Anstieg der Produktion im ersten Quartal war durch Vorzieheffekte bedingt, mit denen die angekündigten neuen Einfuhrzölle der USA umgangen werden sollten. Im zweiten Quartal kam die zu erwartende Gegenbewegung. Die Produktion lag zwischen April und Juni 2025 nicht nur fast 4 Prozent niedriger als zu Beginn des Jahres - sie war auch noch einmal gut 3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, im zweiten Quartal 2024. Und die aktuellsten Daten der amtlichen Produktionsstatistik aus dem Juli zeigen erneut einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

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