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Mathias Schöttke

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Wir haben ein Problem, und zwar ein großes: Wir sind nicht mehr wettbewerbsfähig.

Industrieproduktion in Deutschland ist oft nicht mehr besser – nur noch teurer. So lautet das Urteil vieler Experten, vor allem aber das Urteil des Marktes. Das zeigen fehlende Aufträge und die historisch niedrige Auslastung der Anlagen. Diese Einschätzung deckt sich auch mit dem Feedback aus unserer Mitgliedschaft sowie mit der Analyse der IGBCE, die in ihren Branchen aktuell 40.000 Arbeitsplätze bedroht sieht. Immer häufiger ist die Rede davon, dass das Geschäftsmodell der Bundesrepublik Deutschland als Exportnation am Ende ist.

Soweit würde ich nicht gehen, auch nicht wenige Wochen, bevor die Tarifverhandlungen in unserer Branche starten. Trotz aller Herausforderungen gibt es Gründe, zuversichtlich zu sein: Die Potenziale von Unternehmen und Beschäftigten am Standort Deutschland sind groß – gemeinsam müssen Politik und Wirtschaft dafür sorgen, dass wir unsere Kraft auf die Straße bringen, in Deutschland und in Europa.

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STANDPUNKT: BAVC-Hauptgeschäftsführer Mathias Schöttke

„Industrieproduktion in Deutschland ist oft nicht mehr besser – nur noch teurer.“

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Die jüngsten Entscheidungen im Koalitionsausschuss von Union und SPD etwa zum Industriestrompreis, der 2026 eingeführt werden soll, zeigen, dass die Politik bereit ist zu handeln. Auf europäischer Ebene ist der Abbau bürokratischer Lasten und Haftungsrisiken in der Nachhaltigkeitsberichterstattung ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Diesen Weg müssen die politisch Verantwortlichen konsequent fortsetzen – bei der Begrenzung der Sozialversicherungsbeiträge ebenso wie in der Rentenpolitik, bei der Modernisierung des Arbeitszeitrechts ebenso wie beim weiteren Rückbau von Bürokratie.

Mindestens genauso wichtig ist, dass die Sozialpartner ihre Hausaufgaben machen. Wenn IGBCE und Chemie-Arbeitgeber ab Mitte Januar die Tarifverträge neu verhandeln, kann es nicht darum gehen, Kosten und Komplexität weiter zu steigern. Im Gegenteil: Unsere Unternehmen brauchen jetzt eine tarifpolitische Atempause, um sich so gut wie möglich neu aufzustellen. Wir müssen wieder wettbewerbsfähig werden – daran führt kein Weg vorbei. Und dazu muss auch die Tarifpolitik ihren Beitrag leisten. Jetzt ist die Zeit, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen – für unseren Standort, für unsere Zukunft.

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