Kontakt
BAVC Kontakt

+49 (0) 611 77881 0

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Pressekontakt

Sebastian Kautzky

+49 (0) 611 77881 61

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ihr Ansprechpartner

Mathias Schöttke

Hauptgeschäftsführer

+49 611 77881 44

Kontakt

Je schwieriger die wirtschaftliche Lage, desto härter sind Tarifverhandlungen. Je weniger zu verteilen ist, desto mehr Zeit nehmen sie in Anspruch.

Insofern überrascht es nicht, dass die Chemie-Tarifrunde 2026 in die Verlängerung geht. Seit Beginn der massiven Krise der deutschen chemischen Industrie im Jahr 2022 gab es keine Tarifrunde, die mit der zuvor geltenden Standardformel „1 regionale + 2 bundesweite Verhandlungsrunden“ abgeschlossen werden konnte.

Wir leben seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine in einer anderen Zeit.  Einflüsse wie die erratische US-Zollpolitik oder der fehlende Reformwille in Deutschland verstärken die Krise zusätzlich. Es ist höchste Zeit, dass die IGBCE diese Fakten endlich auch in ihrer Tarifpolitik abbildet. Das war bei den Verhandlungen in Wiesbaden nicht der Fall, und deshalb treffen wir uns Ende März zur dritten bundesweiten Verhandlungsrunde in Bad Breisig.

Trenner

STANDPUNKT: BAVC-Hauptgeschäftsführer Mathias Schöttke

„Ein ‚Weiter so‘ ist für die Arbeitgeber keine Option.“Trenner

Nach Jahren der Krise mit einem Produktionseinbruch von 20 Prozent, historisch schwacher Auslastung und Stellenabbau ist ein „Weiter so“ für die Arbeitgeber keine Option. BAVC-Verhandlungsführer Matthias Bürk bringt es auf den Punkt: „In der Industrie haben sich die Rahmenbedingungen für Tarifpolitik fundamental verändert. Anders als über Jahrzehnte gewohnt, gibt es derzeit keine Zuwächse, die wir verteilen können. Nachdem die Arbeitgeber mit dem Tarifabschluss 2024 massiv in Vorleistung gegangen sind, ist es nun vor allem an der IGBCE, sich zu bewegen. Die Unternehmen brauchen jetzt eine tarifpolitische Atempause, um sich so gut wie möglich neu aufzustellen.“

Tarifpolitik ist keine Einbahnstraße. Das gilt für die IGBCE, und das gilt für uns Arbeitgeber. Deshalb haben wir der IGBCE bereits mehrfach Kompromisslinien vorgeschlagen, die allesamt abgelehnt wurden. Zentral ist für unsere Unternehmen ein Tarifabschluss, mit dem wir Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Arbeitgeber gehen ebenso geschlossen wie lösungsorientiert in die weiteren Verhandlungen. Wir werden weiter konstruktiv an einem Kompromiss arbeiten. Aber klar ist auch: Beide Seiten sind in der Pflicht, für Fortschritte in den Verhandlungen zu sorgen.

Verwandte Beiträge

Im 2019 geschlossenen Tarifvertrag moderne Arbeitswelt (TV MoA) befassen sich die Chemie-Sozialpartn ...

Weiterlesen

Mit dem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie (TV Demo) gehen die Chemie-Sozialpartner die F ...

Weiterlesen

Die diesjährige Kampagne zum „Equal Pay Day“ am 7. März steht unter dem Motto: „Weil es sich ...

Weiterlesen

Kommission tagt bis Ende Oktober 2025 – Gesetzesentwurf erwartet Es gibt bereits heute die Verpfl ...

Weiterlesen

Aufgrund der kritischen Lage der Chemie-Industrie haben Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und d ...

Weiterlesen

In unserer Branche bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen: Einschnitte, Anlagenschließungen, Ste ...

Weiterlesen

Zu allen Themen auf dem Laufenden bleiben

BAVC Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie Infodienste und Pressemitteilungen bequem per E-Mail

Jetzt Anmelden