EU-Entsenderichtlinie

Der Europäische Binnenmarkt beruht auf vier Freiheiten: Er ermöglicht den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Investitionen sowie die Freizügigkeit der Arbeitnehmer. Zölle, Grenzkontrollen oder Visumspflichten, die üblicherweise mit dem grenzüberschreitenden Austausch einhergehen, fallen in der Europäischen Gemeinschaft weg.

Die jetzt beschlossene Neufassung der EU-Entsenderichtlinie erschwert allerdings die Freizügigkeit: Arbeitnehmer, die in einen anderen EU-Mitgliedstaat entsendet werden, sollen schon vom ersten Tag an Anspruch auf das dortige Entgelt erlangen (Prinzip: gleicher Lohn für gleiche Arbeit). Nach 12 Monaten Entsendung muss sogar das gesamte Arbeitsrecht des Staates, in dem der Entsendete tätig ist, bis in alle Verästelun-gen angewandt werden. Damit soll verhindert werden, dass Vorteile aus der nach wie vor unterschiedlichen Wirtschaftskraft und damit auch den unterschiedlichen Entgeltniveaus innerhalb der Gemeinschaft gezogen werden.

Lesen Sie hier die aktuelle Position der Chemie-Arbeitgeber.



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