Befristungen

Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, Befristungen massiv einzuschränken. Die Befristungsdauer der sachgrundlosen Befristung soll von 24 Monaten auf 18 Monate verringert werden. Verlängerungen sollen künftig nur einmalig erfolgen können. Außerdem soll eine Quote eingeführt werden: In Unternehmen mit mehr als 75 Beschäftigten sollen nicht mehr als 2,5 Prozent der Belegschaft ohne Sachgrund befristet werden können. Gesamt-Höchstdauer für Befristungen: fünf Jahre. Was fehlt ist ein neuer Befristungsgrund: die Weiterqualifizierung. In Zeiten der Digitalisierung muss der erhöhte betriebliche Qualifizierungsbedarf auch mit Befristungen umsetzbar sein.

Offen ist, ob den Tarifvertragsparteien wie bisher ein Handlungsspielraum hinsichtlich der Höchstdauer der Befristung und der Zahl der Verlängerungen eingeräumt wird.

Lesen Sie hier den aktuellen Standpunkt der Chemie-Arbeitgeber.



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