Historie

1949

  • Gründung des Verbandes als Arbeitsring der Arbeitgeberverbände der Deutschen Chemischen Industrie e.V. (abgekürzt: Arbeitsring Chemie bzw. Arbeitsring)


1950

  • Erste Manteltarifverhandlungen mit der Industriegewerkschaft Chemie-Papier-Keramik


1952

  • Bildung einer Gefahrengemeinschaft des Arbeitsrings
  • Inkrafttreten des Betriebsverfassungsgesetzes


1953

  • Abschluss eines Manteltarifvertrages für gewerbliche Arbeitnehmer in der chemischen Industrie


1957

  • Abschluß eines Manteltarifvertrages für Angestellte in der chemischen Industrie
  • Erste Stufe der Arbeitszeitverkürzung auf wöchentlich 45 Stunden
  • Einführung der Blätter für Vorgesetzte
  • Fertigstellung des ersten, im Auftrag des Arbeitsrings hergestellten Films 'Menschen im Werk'


1959

  • Abschluß eines Manteltarifvertrages für akademisch gebildete Angestellte in der chemischen Industrie


1962

  • Einführung eines dreiwöchigen tariflichen Mindesturlaubs
  • Erstellung von Grundsätzen für die tarifpolitische Koordinierung


1963

  • Dritte Stufe der Arbeitszeitverkürzung auf wöchentlich 42,5 Stunden
  • Einführung des Informationsbriefs für Führungskräfte in der chemischen Industrie


1971

  • Erster Arbeitskampf in der chemischen Industrie seit 50 Jahren; Beendigung durch das sogenannte Bonner Abkommen
  • Vorlage eines Grundmodells einer Sprecherregelung für leitende Angestellte
  • Herausnahme der sogenannten lohnnahen Tarifmaterien aus dem Manteltarifvertrag


1972

  • Verbreitung der Arbeitnehmerzeitung 'aktiv' in der chemischen Industrie
  • Inkrafttreten des neuen Betriebsverfassungsgesetzes
  • Erstes Seminar für Gesellschaftspolitik im Fortbildungszentrum des Arbeitsrings in Rech an der Ahr


1975

  • Tarifvertrag über die Gründung des Unterstützungsvereins der chemischen Industrie (UCI) mit einem paritätisch besetzten Verwaltungsrat: damit erste gemeinsame Sozialpartnereinrichtung


1977

  • Tarifvertrag für Jugendliche ohne Hauptschulabschluß und ausländische Jugendliche


1981

  • Aufnahme der Verhandlungen über den Entgelttarifvertrag


1983

  • Sozialpartner-Vereinbarung zu Vertrauensleutewahlen
  • Initiative der Chemie-Arbeitgeber zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze; keine Anhebung der Ausbildungsvergütungen
  • Umbenennung des Verbandes von 'Arbeitsring der Arbeitgeberverbände der Deutschen Chemischen Industrie' in 'Bundesarbeitgeberverband Chemie' (BAVC)


1987

  • Tarifvertrag über Teilzeitarbeit
  • Abschluß des Bundesentgelttarifvertrages
  • Vereinbarung über den paritätischen Berufsbildungsrat der chemischen Industrie
  • Umweltschutzübereinkunft zwischen BAVC, IG Chemie-Papier-Keramik und VCI
  • Gründung der Gesellschaft zur Information von Betriebsräten über Umweltschutz in der chemischen Industrie (GIBUCI)


1988

  • Bundesentgelttarifvertrag tritt in Kraft
  • BAVC und IG Chemie erhalten den Preis der Bertelsmann-Stiftung für ihr sozialpartnerschaftliches Verhältnis
  • Start der Ausbilder-Wettbewerbe
  • Beginn der GIBUCI-Seminare


1990

  • Vier-Punkte-Vereinbarung der Chemie-Sozialpartner zur gesamtdeutschen Entwicklung
  • Gründung des Arbeitgeberverbandes Chemie und verwandter Industrien Ost (AVCO) e.V.
  • Abschlüsse eines Entgelttarifvertrages, Manteltarifvertrages und eines Teilzeittarifvertrages für die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin (Ost)
  • Sozialpartner-Vereinbarung über Betriebsratskontakte auf europäischer Ebene


1991

  • Einbeziehung des AVCO in die bundesweit geltende Schlichtungsregelung


1993

  • Arbeitszeitverkürzung von 39 auf 37,5 Wochenstunden; Einführung eines Arbeitszeitkorridors von ± 2 Stunden; Reduzierung der Altersfreizeiten
  • Wegfall der Berufsjahresstaffeln für akademisch gebildete Angestellte und Mindestjahresbezüge für diplomierte und promovierte Angestellte
  • Errichtung einer Stiftung zur Förderung der Weiterbildung in der chemischen Industrie, gemeinsam finanziert von BAVC und IG Chemie


1994

  • Empfehlungen zur Beschäftigungsförderung
  • Tarifvertrag über reduzierte Einstellbezüge, insbesondere für Langzeitarbeitslose
  • Erweiterung des Arbeitszeitkorridors auf 35-40 Wochenstunden mit einer Öffnungsklausel


1996

  • Solidarpakt für Standort- und Beschäftigungsförderung
  • Tarifvertrag zur Förderung der Altersteilzeit
  • Sozialpartner-Vereinbarung zur Gruppenarbeit in der chemischen Industrie
  • Sozialpartner-Vereinbarung Keine Drogen in der Arbeitswelt


1997

  • Neuregelung der Entgeltfortzahlung und Reduzierung der tariflichen Jahresleistung auf 95% eines tariflichen Monatsentgeltes
  • Sozialpartner-Vereinbarung zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren
  • Sozialpartner-Vereinbarung über die Freistellung von Betriebsräten für Schulungs- und Bildungsveranstaltungen


1998

  • Einführung des Entgeltkorridors mit der Möglichkeit der Absenkung des Tarifentgeltes bis zu 10%
  • Einführung des Tarifsplittings
  • Altersteilzeit auf freiwilliger Basis bis zur Dauer von zehn Jahren möglich
  • Erster Tarifvertrag zur Altersvorsorge: 'Tarifvertrag über vermögenswirksame Leistungen und Altersvorsorge'
  • Frauen stellen rund 30% aller Auszubildenden und 27% aller neueingestellten naturwissenschaftlich-technischen Akademiker


2000

  • Tarifbündnis 2000: Ausbau der Altersteilzeit - Ausgleich für Rentenabschläge, tarifliche Altersvorsorge aufgestockt, neue Tarifkonkurrenzklausel, Sozialpartnerinitiative 'Start in den Beruf'
  • Ausbildungsinitiative chemie4you gestartet


2001

  • Neuer Tarifvertrag über Einmalzahlungen und Altersvorsorge
  • ChemiePensionsfonds gegründet
  • Erste Europäische Sozialpartnerkonferenzen in Mailand und Berlin


2002

  • Gründung der European Chemical Employers Group (ECEG) zusammen mit Chemie-Arbeitgeberverbänden aus Frankreich, Belgien, Niederlande, Großbritannien, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Italien und Spanien; BAVC Europa-Büro in Brüssel eröffnet
  • ChemiePensionsfonds als erster Pensionsfonds in Deutschland von den Aufsichtsbehörden genehmigt
  • Einführung Tarifoptionsklausel Jahresleistung; erstmalig kann die Höhe einer tariflichen Leistung an den Unternehmenserfolg gekoppelt werden


2003

  • Neuer Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“
  • Tarifvertrag zur Qualifizierung abgeschlossen
  • Neue tarifliche Option: Langzeitkonten


2004

  • Gemeinsames Bekenntnis von IG BCE und BAVC zur Nutzung des modernisierten Chemie-Flächentarifvertrages
  • Aufnahme des formellen Sozialpartner-Dialoges der europäischen Chemie-Industrie


2005

  • Änderung der Regelung über vermögenswirksame Leistungen, mehr Anreize für tarifliche Altersvorsorge


2007

  • Verlängerung des Ausbildungs-Tarifvertrages bis 2010
  • Chemie-Sozialpartner beginnen den Wittenberg-Prozess zur Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft
  • 20 Jahre GIBUCI


2008

  • Abschluss eines neuartigen Tarifvertrages „Lebensarbeitszeit und Demografie“ als Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels

2009

  • Gründung der Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie (CSSA) 

2010

  • Krisen-Bündnis Chemie zur Sicherung von Beschäftigung
  • Verlängerung des Ausbildungs-Tarifvertrages bis 2013

2011

  • Flexibilisiertes Inkrafttreten der Tarifsteigerung
  • 'StartPlus' - mehr Chancen für benachteiligte Jugendliche

2012

  • Weiterentwicklung des Tarifvertrages „Lebensarbeitszeit und Demografie“, neues Instrument 'Lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung' (RV 80)
  • Start der Ausbildungskampagne 'Elementare Vielfalt' der Chemie-Arbeitgeber

2013

  • Start der gemeinsamen Nachhaltigkeitsinitiative 'Chemie³' von BAVC, IG BCE und VCI

2014

  • Der neue Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ bündelt das Ausbildungsengagement der Unternehmen

2015

  • BAVC, IG BCE und VCI unterstützen gemeinsam das vom Bundesministerium für Wirtschaft initiierte Bündnis „Zukunft der Industrie“
  • Integration von Flüchtlingen, IG BCE und Arbeitgeber bündeln ihre Kräfte

2016

  • Start der gemeinsamen Einrichtung So.WIN – die „Sozialpartner-Werkstatt für Innovation und Nachhaltigkeit“
  • Weiterentwicklung des Ausbildungstarifvertrages mit Programm „Pre-Start“, das die Arbeitsmarktchancen Jugendlicher mit besonderem Entwicklungsbedarf verbessert
  • Sozialpartner-Vereinbarung über Arbeiten und Leben in Balance – Neue Herausforderungen in einer veränderten Arbeitswelt


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