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„Die IG BCE hat leider die Chance verpasst, die Chemie-Tarifrunde mit einem Signal der Vernunft zu beginnen”, kommentierte BAVC-Hauptgeschäftsführer Hans Paul Frey den heute vorgelegten Forderungsbeschluss der Gewerkschaft. Die IG BCE will nun sogar 7 Prozent mehr Geld.

„Die IG BCE hat leider die Chance verpasst, die Chemie-Tarifrunde mit einem Signal der Vernunft zu beginnen“, kommentierte BAVC-Hauptgeschäftsführer Hans Paul Frey den heute vorgelegten Forderungsbeschluss der Gewerkschaft. Die IG BCE will nun sogar 7 Prozent mehr Geld. „Ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten hat die IG BCE den selbst gesetzten Korridor bis zum Anschlag ausgereizt. Das werden sehr schwierige und wohl auch harte Verhandlungen.“

Erfolgreiche Krisenbewältigung ist kein Grund für höhere Löhne

„Offensichtlich lässt sich die IG BCE von den populistischen Äußerungen aus der Politik beeindrucken. Mit der Realität hat das wenig zu tun. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Es gibt keinen Aufschwung, nur eine Erholung nach der Krise. Gegenüber Anfang 2008 gibt es nicht einmal ein Null-Wachstum bei der Produktion. Dennoch sind die Tariflöhne im gleichen Zeitraum in zwei Stufen um 4,4 und 3,3 Prozent gestiegen. Für die Chemie-Arbeitgeber ist und bleibt es völlig schleierhaft, wie die IG BCE ihre Forderung nach 7 Prozent ‚on top‘ seriös begründen will“, sagte Frey.

„Denn auch das gemeinsame Krisenmanagement ist kein Grund für die Forderung so hoher Lohnsteigerungen. Die erfolgreiche Krisenbewältigung war eine gemeinsame Leistung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, und zwar mit fairer Lastenverteilung. Die Kosten der Beschäftigungssicherung für die Unternehmen waren mindestens so hoch wie der Beitrag der Beschäftigten.“

Nur durchschnittliches Wachstum in 2011

„Die IG BCE sollte sich nicht zum Erfüllungsgehilfen der Politik machen lassen. Sie muss schnell von ihren Maximalforderungen Abstand und Abschied nehmen. Für Euphorie besteht absolut kein Anlass. 2011 erwartet die Chemie-Branche nur ein durchschnittliches Produktionswachstum von 2,5 Prozent“, betonte der BAVC-Hauptgeschäftsführer.

„Für jede Lohnerhöhung gilt: Weniger ist mehr – mehr Wettbewerbsfähigkeit für die Unternehmen, mehr Jobsicherheit für die Beschäftigten und mehr Schutz vor Risiken für die gesamte Branche. Die IG BCE blendet diese Zusammenhänge derzeit komplett aus. Wir werden sie in den Verhandlungen wieder in Erinnerung rufen“, sagte Frey abschließend.

Die Tarifverhandlungen für die 550.000 Beschäftigten in den 1.900 Betrieben der deutschen Chemie-Industrie beginnen am 16. Februar 2011 mit dem Auftakt der regionalen Verhandlungsrunde für den Bezirk Nordrhein in Düsseldorf.

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