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„Die Chemie muss beim Entgelt auf die Kostenbremse treten”, konterte BAVC-Verhandlungsführer Hans-Carsten Hansen die heute beschlossene Forderung der IG BCE für die Tarifrunde 2014.

„Die Chemie muss beim Entgelt auf die Kostenbremse treten“, konterte BAVC-Verhandlungsführer Hans-Carsten Hansen die heute beschlossene Forderung der IG BCE für die Tarifrunde 2014. „5,5 Prozent mehr Geld wird es nicht annähernd geben.“
 
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit statt Prinzip Hoffnung
 
Die konjunkturelle Lage der Branche gebe keinen Anlass zu Lohn-Optimismus: „Die Produktion unter Vorkrisenniveau, zehn Quartale ohne Wachstums-Dynamik, sinkende Produktivität — unter dem Strich steht ein stagnierendes Geschäft bei steigenden Kosten“, betonte Hansen. Insbesondere steigende Kosten für Arbeit und Energie erhöhten den Kosten- und Wettbewerbsdruck in den Unternehmen massiv.
 
„Deshalb muss die Chemie-Tarifrunde 2014 einen Beitrag zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit leisten. Die Schere zwischen kräftigen Tariferhöhungen und rückläufiger Produktivität darf nicht weiter auseinander gehen.“ Hansen mahnte zugleich zur Vorsicht beim Umgang mit Prognosen: „Seit 2011 klaffen Konjunkturprognosen und reale Entwicklung deutlich auseinander. Das Prinzip Hoffnung darf nicht zur Basis der Tarifpolitik werden.“
 
Übernahmen müssen in der Verantwortung der Unternehmen bleiben
 
Hansen kritisierte zudem die Übernahme-Forderung der IG BCE: „Bereits heute werden über 80 Prozent der Ausgebildeten übernommen. Die Entscheidung darüber muss aber in der Verantwortung der Unternehmen bleiben. Jeder tarifliche Zwang würde dazu führen, dass weniger ausgebildet wird. Damit wäre die gemeinsame Erfolgsgeschichte des Tarifvertrags ‚Zukunft durch Ausbildung‘ in Frage gestellt.“ Die Arbeitgeber seien bereit, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Hansen: „Wesentlicher Teil des gemeinsamen Erfolges ist aber der tariflich verankerte Grundsatz ‚Ausbildung geht vor Übernahme‘.“
Die Tarifverhandlungen für die 550.000 Beschäftigten in den 1.900 Betrieben der deutschen Chemie-Industrie beginnen am 2. Dezember 2013 mit dem Auftakt der regionalen Verhandlungsrunde für Rheinland-Pfalz in Frankenthal.
 

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