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Die Chemie-Tarifverhandlungen sind auch in der zweiten Bundesrunde ohne Ergebnis geblieben. In der Verhandlung heute haben die Chemie-Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt.

Die Chemie-Tarifverhandlungen sind auch in der zweiten Bundesrunde ohne Ergebnis geblieben. In der Verhandlung heute haben die Chemie-Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt. Es sieht nach zwei Leermonaten eine dauerhafte Einkommenserhöhung von 1,6 Prozent bei einer Laufzeit von insgesamt 15 Monaten vor. Darüber hinaus beinhaltet das Angebot der Arbeitgeber eine Einmalzahlung in den Demografiefonds in Höhe von 200 Euro für das Jahr 2016.

Die Verhandlungen für die 550.000 Beschäftigten in 1.900 Betrieben der chemischen und pharmazeutischen Industrie werden am 26. März 2015 in Stuttgart fortgesetzt.

BAVC-Verhandlungsführer Hansen: „Angebot bringt spürbares Reallohnplus“

BAVC-Verhandlungsführer Hans-Carsten Hansen betonte: „Bei niedrigster Inflation kommt die angebotene Erhöhung als spürbares Reallohnplus in den Taschen der Beschäftigten an. Gleichzeitig sind wir überzeugt, mit einem Tarifabschluss in dieser Höhe allen Chemie-Betrieben ein Zuhause bieten zu können. Bei fehlendem Chemie-Wachstum und stagnierender Produktivität brauchen die Unternehmen die notwendige Luft zum Atmen.“

Die IG BCE beharrt indes unverändert auf ihrer Maximalforderung nach 4,8 Prozent mehr Geld und gleichzeitiger Aufstockung des Demografiefonds. Dazu Hansen: „Nach wie vor gibt es trotz eindeutiger Branchendaten keine gemeinsame Schnittmenge für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage. Realität trifft hier auf Hoffnung. Wir müssen also weiter verhandeln, um den großen Graben zuzuschütten.“ Nun gelte es, einen kühlen Kopf zu bewahren. „Wir werden uns nicht unter Druck setzen lassen, sondern weiter konstruktiv an einem tragfähigen Kompromiss arbeiten. Ein Abschluss auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit würde aber Arbeitsplätze gefährden.“

Für die Chemie-Arbeitgeber hat der Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ weiterhin eine große strategische Bedeutung. Neben einer Entgelterhöhung sieht das Angebot eine Einmalzahlung in den Demografiefonds in Höhe von 200 Euro für das Jahr 2016 vor. Eines müsse allen Beteiligten aber klar sein: „Der Gesamttopf ist begrenzt. Zusätzliche Forderungen machen ihn nicht größer. Ein Plus beim Entgelt bedeutet ein Minus bei der Demografie und umgekehrt“, unterstrich Hansen.

 

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