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Die Chemie-Arbeitgeber stellen die Forderung nach einem Belastungsmoratorium an die Spitze ihrer politischen Agenda. „Angesichts der Vehemenz der Herausforderungen von Transformation über Pandemie bis zu den Folgen des Krieges gegen die Ukraine ist jeder Stein mehr im Rucksack der Unternehmen ein Stein zu viel“, sagte BAVC-Präsident Kai Beckmann auf der Mitgliederversammlung des Verbandes in Mainz.

Beckmann: „Zusätzliche Belastungen ad acta legen“

„Nach einem Jahrzehnt des Aufschwungs droht uns eine lange Phase der Stagnation, vielleicht sogar der Rezession. Verbunden mit der hohen Inflation und möglichen Ambitionen unserer Regierung ist nicht ausgeschlossen, dass die Sozialpartner mit einer neuen Form von Verteilungspolitik konfrontiert sein werden. Es geht dann im Kern nicht mehr darum, Zugewinne zu verteilen, sondern mit weniger Wohlstand, weniger sozialer Sicherheit sowie steigenden Lasten umzugehen.“

Damit es nicht so weit kommt, müsse die Wirtschaft in der Lage sein zu wachsen, unterstrich Beckmann. „Ich erwarte deshalb von der Bundesregierung, dass sie zusätzliche Belastungen vermeidet. Das beginnt beim Zwang zur Papierform durch das Nachweisgesetz, geht weiter mit Plänen zur Einteilung von Gewinnen in gute und schlechte und endet noch nicht bei neuen Ansprüchen für mobiles Arbeiten. Zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft gefährden die ohnehin fragile wirtschaftliche Lage! Deshalb muss die Politik eher prüfen, wo und wie sie uns tatkräftig in dieser besonderen Lage unterstützen kann, also eine Brücke bauen, statt den Unternehmen zusätzliche Lasten aufzubürden.“ Die von Bundeskanzler Olaf Scholz vorgeschlagene „Konzertierte Aktion“ könne dazu einen Beitrag leisten. „Wir stehen bereit für die Mitwirkung in einem Format, das den aktuellen Herausforderungen gerecht wird und gleichzeitig die Tarifautonomie wahrt“, so Beckmann.

„Hype ums Homeoffice geht zu weit“

Mit Blick auf die durch die Pandemie geprägte neue Arbeitswelt forderte Beckmann eine ehrliche Analyse der Erfahrungen mit der Arbeit im Homeoffice: „Der Hype ums Homeoffice geht mittlerweile zu weit. Mobiles Arbeiten hat viele Vorteile, aber wir müssen auch die Nachteile in die Gleichung aufnehmen: Mitarbeiter, die ihre Struktur verlieren, Azubis, die keinen persönlichen Kontakt zum Ausbilder haben – mobiles Arbeiten ist nicht in allen Fällen die richtige Lösung. In Deutschland profitieren wir seit Jahrzehnten von der engen Zusammenarbeit zwischen Produktion, Forschung und administrativen Bereichen am selben Standort. Diesen Wettbewerbsvorteil sollten wir im Interesse der gesamten Industrie auch in der neuen Arbeitswelt nutzen.“

Beckmann weiter: „In der Debatte ums Homeoffice reicht die individuelle Perspektive daher nicht aus. Es geht nicht nur um mehr Flexibilität für den Einzelnen. Es geht auch um den Zusammenhalt im Team, um die Kreativität der Abteilung, um die Interessen der Unternehmen. Die müssen wir wieder stärker in den Fokus rücken, wenn wir die moderne Arbeitswelt gestalten.“

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