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Alles zur Tarifrunde #Chemie22 - die Verhandlungen für die Chemie- und Pharmabranche.

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28.09.2022 - BAVC-Konjunkturumfrage: Jeder zweite Betrieb sieht Existenz gefährdet

Die wirtschaftliche Lage der Chemie- und Pharmabranche spitzt sich immer weiter zu: Jeder zweite Betrieb fürchtet aktuell um seine wirtschaftliche Existenz. Im Fokus stehen dabei neben der Versorgungssicherheit vor allem die Kosten für Gas und Strom. Steigen diese weiter, geraten 40 Prozent der Unternehmen in existenzielle Schwierigkeiten. Wenn die Preise für Energie auf dem jetzigen Niveau bleiben, steht jeder fünfte Betrieb vor dem Aus. Allein in diesen Unternehmen arbeiten mehr als zehn Prozent der Beschäftigten. Diese Arbeitsplätze sind akut gefährdet. Vor allem Unternehmen aus dem industriellen Mittelstand mit 200 bis 1.000 Beschäftigten wären hiervon betroffen. 

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26.09.2022 - Energiepreise

Der sprunghafte Anstieg der #Energiepreise belastet die Unternehmen bei Chemie und Pharma. Die Vorbereitungen für eine Gasmangellage laufen auf Hochtouren. Allein das Niveau der Gaspreise war im August fünfmal höher als im Jahr 2021 – und 25 mal so hoch wie 2020. Dass die Gaspreise auch auf Dauer hoch bleiben, davon muss ausgegangen werden. Sogar noch höhere, plötzliche Preisausschläge sind möglich. Hinzu kommt die Unsicherheit, ob im Winter eine Rationierung des Gases nötig sein wird.

Die gesamte deutsche Wirtschaft muss sich warm anziehen, um die Wintermonate zu überstehen – auch, weil die Preise für Gas und Strom hierzulande deutlich höher sind als in den allermeisten Wettbewerbsländern.

Website Geschäftserwartungen

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19.09.2022 - Geschäftserwartungen

Die Geschäftserwartungen bei Chemie & Pharma sind im Keller. Die Branche ist so pessimistisch wie seit Jahrzehnten nicht. Die im Mai noch zaghaft wieder aufkeimenden Konjunkturhoffnungen haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Energiekrise trifft die Branche immer härter. Der Tiefpunkt scheint noch nicht erreicht. Da hilft es nichts, dass es in Sachen Materialknappheit etwas Entspannung gibt. Für die deutsche Industrie insgesamt haben sich die Erwartungen zuletzt übrigens nicht weiter verschlechtert – immerhin. Dass Chemie & Pharma negativer abschneiden, zeigt, wie stark die Branche von der Energiekrise zurückgeworfen wird.

Website Geschäftserwartungen

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14.09.2022 - Tarifpolitik im Krisen-Modus

Die Chemie-Arbeitgeber fordern die IGBCE auf, ihre Erwartungen für die Tarifrunde an die kritische Lage der Branche anzupassen. Seit Februar haben die Unternehmen die Produktion um über 12 Prozent zurückfahren müssen. Auf die Betriebe rollt eine Kostenlawine bei Gas und Strom zu, die erste Unternehmen bereits zum Drosseln oder Abschalten von Anlagen zwingt.

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14.09.2022 - VCI-Quartalsbericht: Prognose nach unten korrigiert, Geschäftserwartungen im Keller

Die Energiekrise trifft die Chemie- und Pharmabranche immer härter: Im neuen Quartalsbericht meldet der VCI einen Einbruch der Produktion in allen Sparten sowie einen Rückgang der Erträge bei vielen Unternehmen: "Es fiel den Betrieben immer schwerer, die hohen Energie- und Rohstoffkosten an ihre Kunden weiterzugeben. Dazu kommt die Unsicherheit, ob im Winter eine Rationierung des Gases nötig sein wird. Die Vorbereitungen für eine Mangellage laufen auf Hochtouren. Die Ängste vor einer Rezession sind groß, die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate im Keller." Für 2022 rechnet der Verband mit einem Rückgang der Produktion in der Branche insgesamt in Höhe von 5,5 Prozent. Die Chemieproduktion (ohne Pharma) sinkt sogar um 8,5 Prozent.

VCI-Präsident Christian Kullmann zeigt sich alarmiert: "Die immensen Herausforderungen bringen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen in ernste Gefahr und damit auch die Zukunft des Industriestandorts Deutschland. Die Drosselung der Produktion ist ein erster Schritt. Wenn bestimmte Prozesse ganz stillgelegt werden müssen, laufen sie möglicherweise nie wieder an."

[Hier der Link zum VCI-Quartalsbericht]

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13.09.2022 - BAVC-Präsident Kai Beckmann fordert mehr Unterstützung für die Betriebe

Im Interview mit dem Berliner Tagesspiegel fordert BAVC-Präsident Kai Beckmann schnelle und effektive Unterstützung für die Unternehmen: "Wir brauchen Planungssicherheit durch einen Schutz gegen die Kostenlawine bei Strom und
Gas." Der Krieg und seine Folgen belasten die Chemie-Branche erheblich. Beckmann: "Die Produktion ist seit Februar um zwölf Prozent zurückgegangen. Einen solchen Einbruch haben wir zuletzt 2008 erlebt. Jetzt ist es mindestens so
dramatisch wie damals. Die Geschäftserwartungen sind auf ein Allzeit-Tief abgestürzt." Von der konzertierten Aktion erwartet der BAVC-Präsident Fortschritte vor allem bei drei Themen: "Erstens Versorgungsicherheit. Wenn das Gas nicht ausreicht, wird es schwierig. Zweitens die Kosten. Das Problem müssen wir an der Quelle angehen, also stabilisierend eingreifen bei den Strom- und Gaspreisen. Und drittens: Zusätzliche Belastungen für die Unternehmen vermeiden. Zum Beispiel das Nachweisgesetz zu Arbeitsverhältnissen. Das ist an Absurdität kaum zu überbieten, plötzlich sollen die Betriebe wieder Papier ausdrucken."

[Zum Interview]

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12.09.2022 - Chemieproduktion

Die Energiekrise hat bereits zu einem heftigen Produktionseinbruch bei Chemie und Pharma geführt: Seit der Invasion in die Ukraine ging es um mehr als 12 Prozent abwärts. Die Lage hat sich dramatisch verschärft. Wann wieder der Produktionsniveau der Vor-Corona-Zeit erreicht wird, steht in den Sternen. In dieser Lage enttäusche das dritte Entlastungspaket viele Experten – zumindest mit Blick auf die Wirtschaft. Ob die Hilfsprogramme für die Unternehmen ausreichend sind, muss sich erst zeigen. Überdeutlich wird: In der sich verschärfenden Ausnahmesituation, in der die üblichen Marktmechanismen ausgehebelt sind, braucht es eine Tarifpolitik im Krisen-Modus.

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01.09.2022 - Energiekrise: Industrie am Limit

Maximale Unsicherheit bei der Gasversorgung, explodierende Preise für Energie und Rohstoffe – die Folgen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine treffen die chemische Industrie in ihren Grundfesten. Als Branche, die Gas als Rohstoff und Energieträger kaum kurzfristig ersetzen kann, verzeichnen wir seit Kriegsbeginn schwerwiegende Belastungen für unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit – zusätzlich zur anhaltenden Vorbelastung durch Pandemie und gestörte Lieferketten. Zum Erhalt von Standort und Beschäftigung wie auch für die Sicherung der Grundversorgung ist die Politik mehr denn je gefordert: Sie muss entscheiden, welche Sektoren und Unternehmen im Fall eines Gas-Mangels vorrangig versorgt werden.

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01.09.2022 -Chemie und Pharma: Geschäftsklima zeigt Sturmwarnung

Die Geschäftserwartungen der Unternehmen der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie sind seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar kontinuierlich gesunken. In den vergangenen ­Wochen gab es nun noch einen weiteren deutlichen Absturz.

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05.04.2022 - Brücken-Regelung vereinbart

BAVC und IGBCE bauen gemeinsam eine Brücke über die wachsende Unsicherheit aufgrund des Krieges in der Ukraine und seiner Folgen für die Wirtschaft: Die Verhandlungen werden aufgrund der dramatisch geänderten politischen und wirtschaftlichen Situation vorläufig ausgesetzt. Sie sollen im Oktober 2022 wieder aufgenommen werden. Um die Effekte der Inflation zu dämpfen, erhalten die Beschäftigten eine Brücken-zahlung in Höhe von 1.400 Euro. Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten zahlen ihren Beschäftigten einmalig 1.000 Euro. Der Kompromiss gilt für 1.900 Betriebe mit 580.000 Beschäftigten. Mit 1 Million Euro unterstützen die Chemie-Sozialpartner zudem die Hilfe für die Ukraine. 

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05.04.2022 - Pressekonferenz zur Tarifrunde #Chemie22

Tarifrunde #Chemie22: Um 14 Uhr startet die gemeinsame Pressekonferenz von IGBCE und BAVC. Die Verhandlungsführer und die Vorsitzenden von IGBCE und BAVC informieren über das Ergebnis der Verhandlungen in Wiesbaden.  

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04.04.2022 - Start 2. Bundesrunde

BAVC-Verhandlungsführer Hans Oberschulte zum Start der 2. Bundesrunde heute in Wiesbaden: "Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges für unsere Branche sind dramatisch. In dieser Situation Tarifverhandlungen für 1.900 Betriebe mit 580.000 Beschäftigten zu führen, ist ein Drahtseilakt."

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01.04.2022 - Entlastung für Beschäftigte

Die hohe Inflation belastet Unternehmen und Beschäftigte massiv. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine steigen insbesondere die Preise für Energie immer stärker. Da ist es gut, dass die Bundesregierung für Entlastung sorgt, sowohl an der Zapfsäule als auch mit direkten Beihilfen für die Beschäftigten. Rechnet man beispielhaft für einen Chemie-Beschäftigten der Entgeltgruppe E4, verheiratet, 2 Kinder, kann dieser mit einer Netto-Entlastung von knapp drei Prozent kalkulieren. Das stärkt die Kaufkraft und mindert den Druck, die Inflation über Tariferhöhungen auszugleichen.

Grafik 19 BAVC Tarifrunde 2022 Entlastungen FB 1200x630

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29.03.2022 - Chemieproduktion

Die Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung werden innerhalb der Chemie- und Pharmabranche immer größer. Im Vergleich zu 2018 konnte die Grundstoffchemie ihre Produktion leicht steigern: um 2 Prozent. Die Produktion von Chemie-Fasern ging dagegen im selben Zeitraum um 25 Prozent zurück. Der Chemie-Tarifabschluss 2022 muss diese Unterschiede überbrücken. Es geht darum, Mindestbedingungen festzulegen, die für alle 1.900 Unternehmen im Flächentarif tragbar sind.

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22.03.2022 - Verhandlungen vertagt

Die Tarifverhandlungen für die Chemie- und Pharmabranche sind heute vertagt worden. Die Tarifrunde für 1.900 Betriebe mit 580.000 Beschäftigten wird am 4. und 5. April in Wiesbaden fortgesetzt. Im Mittelpunkt der ersten bundesweiten Verhandlungsrunde gestern und heute in Hannover standen die Konsequenzen aus der zugespitzten politischen und wirtschaftlichen Lage. [Mehr erfahren]

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15.03.2022 - Verteilungsspielraum

Die Chemie-Beschäftigten haben von den Erfolgen der Branche stets profitiert. Ihre Reallöhne sind über die Jahre hinweg kräftig gestiegen. Ohnehin liegen ihre Entgelte im Vergleich der Industriebranchen an der Spitze.

In der derzeitigen Ausnahmesituation können Standardinstrumente der Tarifpolitik aber kaum die richtige Lösung sein. Für die Unternehmen wird es immer schwieriger, im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Nun stehen neben Dekarbonisierung, Digitalisierung und demografischem Wandel auch noch – voraussichtlich langfristige – Verwerfungen an den Weltmärkten an. Investieren statt verteilen muss jetzt im Vordergrund stehen, um die Betriebe zukunftsfest zu machen.

Verteilungsspielraum

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08.03.2022 - Weltmarktanteile

Auch wenn vom Export zuletzt wieder erfreuliche Nachrichten kamen – die heimischen Chemie- und Pharmaunternehmen haben nennenswert Marktanteile verloren: Seit dem Jahr 1995 halbierte sich ihr Weltmarktanteil nahezu. Dass die Anbieter aus anderen klassischen Industrieländern - wie etwa den USA - noch stärker verloren haben, kann nicht trösten. Gewinner sind vor allem asiatische Standorte, allen voran China.

Hinzu kommt: Seit zehn Jahren investieren die Unternehmen mehr im Ausland als im Inland. Das unterstreicht einerseits ihre weltweite Vernetzung und ihren Fokus auf Wachstumsregionen. Es ist andererseits aber auch ein Alarmsignal, was die Attraktivität des Chemiestandorts Deutschland angeht.

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03.03.2022 - Chemikalienpolitik

Europa geht klimapolitisch voran. Bis 2050 wollen wir auf unserem Kontinent CO2 neutral leben und arbeiten. Welche Maßnahmen dafür nötig sind, beschreibt die EU-Kommission in ihrem Green Deal. Ein Teil des Green Deals ist die neue EU-Chemikalienstrategie. Nur eine starke Industrie kann diese weitreichenden Vorgaben aus Brüssel schultern und gleichzeitig Standorte, Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland sichern.

 

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01.03.2022 - Sachinvestitionen im In- und Ausland

Die Unternehmen haben ihre Investitionen in Produktionsanlagen und Gebäude im In- und Ausland über die Jahre hinweg deutlich gesteigert. So können sie im internationalen Wettbewerb vorn bleiben und die Herausforderungen der Transformation stemmen. Seit dem Jahr 2012 sind die Auslandsinvestitionen dabei höher als die im Inland. Das unterstreicht die internationale Vernetzung der Unternehmen, ist aber auch ein Alarmsignal, was die Attraktivität des heimischen Standorts angeht.

Grafik 14 BAVC Tarifrunde 2022 Sachinvestitionen FB 1200x630

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25.02.2022 - Kreislaufwirtschaft

Vor uns liegt eine große Aufgabe: Der Umbruch zu klimaneutraler Produktion und Kreislaufwirtschaft. Die Tarifrunde entscheidet mit darüber, wie sich unsere Branche für diese Herausforderung aufstellt, da massive Investitionen notwendig sind.

 

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24.02.2022 - Kostensteigerungen

Die explodierenden Preise für Rohstoffe und Energie können die Betriebe nur teilweise an ihre Kunden weitergeben. Jeder siebte Betrieb bleibt sogar komplett auf seinen höheren Bezugskosten sitzen. Das schmälert die Erträge der Unternehmen.

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22.02.2022 - IGBCE-Forderung "ein Fass ohne Boden"

„Die Forderung der IGBCE ist ein Fass ohne Boden. Je höher die Inflation, desto tiefer sollen die Unternehmen in die Tasche greifen. Das würde bedeuten, die Tarifpolitik von der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Branche abzukoppeln. Wenn die IGBCE diesen Kurs fortsetzt, wird das eine harte Tarifrunde“, ordnet BAVC-Verhandlungsführer Hans Oberschulte die heute beschlossene Forderung der IGBCE ein. [Mehr erfahren]

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21.02.2022 - BAVC-Verhandlungsführer Oberschulte im Handelsblatt zur Tarifrunde #Chemie22

Im Handelsblatt warnt BAVC-Verhandlungsführer Hans Oberschulte heute kurz vor dem Forderungsbeschluss der IGBCE (22.2.) vor überzogenen Erwartungen der Gewerkschaft. Sollten die „aktuell überhitzten Preise“ als Maßstab für die Chemie-Tarifrunde genommen werden, „steht der Flächentarif vor einer Zerreißprobe.“

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 17.02.2022 - Demografie

Der Staat kann die teuren Folgen der demographischen Veränderung nicht allein abfedern. An zwei Punkten müssen Arbeitgeber und Gewerkschaft daher gemeinsam ansetzen: Zum einen mit einem tragfähigen Konzept ein längeres und gesundes Erwerbsleben ermöglichen. Zum anderen, den Anteil unbesetzter Ausbildungsplätze reduzieren, damit die Fachkräftelücke in der Chemie kleiner wird.

 

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 15.02.2022 - Energierohstoffpreise

Die Preise für Energierohstoffe sind zuletzt geradezu explodiert. Ob Erdgas, Rohöl oder Kohle: Alles verteuerte sich innerhalb kürzester Zeit. Besonders dramatisch ist die Entwicklung der Preise für europäisches Erdgas. Sie stiegen allein im Dezember 2021 um fast 26 Prozent gegenüber dem Vormonat, meldet das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI). Die Folgen sind gravierend. Fast zwei Drittel aller Unternehmen bei Chemie und Pharma meldeten zuletzt, dass die Energiepreise ihre Wettbewerbsfähigkeit erheblich belasten.

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 10.02.2022 - Digitalisierung

Die Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche. Auch die Arbeitswelt von Chemie & Pharma verändern die neuen Technologien grundlegend. Damit die Digitalisierung für unsere Branche ein Erfolg wird, müssen wir investieren, nicht verteilen.

 

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 08.02.2022 - Engpässe

Die weltweiten Lieferengpässe treffen die Unternehmen der Chemie- und Pharma-Industrie schwer. Wer zum Beispiel keine Autos bauen kann, weil Chips fehlen, braucht auch keine Lacke, Kunststoffe oder Reifen. Über ein Drittel der Chemie-Unternehmen musste die Produktion drosseln, jeder zehnte Betrieb sogar Anlagen vorübergehend stilllegen.

Grafik 11 BAVC Tarifrunde 2022 Engpässe Auswirkungen FB 1200x630

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 03.02.2022 - Dekarbonisierung

Die deutsche Industrie erlebt einen tiefgreifenden Strukturwandel. Wichtigster Treiber dieses Umbruchs ist ein europäisches Ziel. Es lautet: Klimaneutrale Produktion bis 2050. Die Chemieindustrie setzt das massiv unter Druck, denn sie gehört zu den energieintensiven Branchen.

 

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 01.02.2022 - Rheinpfalz-Interview mit BAVC-Verhandlungsführer Hans Oberschulte

Im Interview mit der Rheinpfalz spricht BAVC-Verhandlungsführer Hans Oberschulte über die Position der Arbeitgeber in der Chemie-Tarifrunde 2022:

Die Situation sei „sehr herausfordernd“, da die IGBCE mit der Forderung nach realen Lohnsteigerungen Erwartungen wecke, „die möglicherweise nicht realisierbar sind“. So seien die Unternehmen ebenfalls in erheblichem Maße von Preissteigerungen betroffen. Die Lage der Branche sei ausgesprochen heterogen; der Flächentarif müsse „alle abholen“ und solle daher „Mindestbedingungen festschreiben“. Zudem gehe es darum, Tarifabschlüsse zu erzielen, die von den Betrieben „relativ leicht“ umgesetzt werden können.

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 31.01.2022 - Verteilungsspielraum

Die Entwicklung der Produktivität (definiert als Produktionsergebnis je Beschäftigten) - eine kleine Zahl mit großer Bedeutung: Sie wird zum einen als Maßstab für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und zum anderen für den vorhandenen Verteilungsspielraum herangezogen - wobei in Tarifrunden zumeist auch ein Auge auf die Entwicklung der Verbraucherpreise geworfen wird. Klar ist, dass der lohnpolitische Verteilungsspielraum in der vergangenen Dekade mehr als ausgenutzt wurde. Das gilt sowohl gesamtwirtschaftlich wie auch in der chemisch-pharmazeutischen Industrie: Die Tariflöhne – wie auch die Arbeitskosten – haben seit 2010 ordentlich zugelegt, die Produktivität dagegen sank zuletzt leicht. Anders gesagt: Die Reallöhne sind über Jahre kräftig angestiegen. „Nachholbedarf“ gibt es in der Chemie nicht.

Grafik 10 BAVC Tarifrunde 2022 Verteilungsspielraum2 FB 1200x630 Moment

 

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 27.01.2022 - Chemie im Umbruch

Der Umbruch unserer Branche liegt nicht vor uns, wir stecken mittendrin. Wir packen ihn an in kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Investieren statt verteilen muss daher das Motto für die Tarifrunde #Chemie22 sein.

 

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25.01.2022 - Ausbildungsmarkt

Junge Menschen haben seit Jahren Top-Einstiegschancen in eine Berufsausbildung. Im neuen Ausbildungsjahr übersteigt das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen die Zahl der Bewerber sogar mehr denn je: 497.000 freie Plätze standen 434.000 Interessenten gegenüber. Gerade bei Chemie & Pharma haben junge Menschen erstklassige Startchancen in zukunftsstarken Berufen. Und auch die Übernahmechancen sind hier sehr hoch. Problem aus Sicht der Betriebe: Gerade im MINT-Bereich finden sich längst nicht mehr genug qualifizierte Bewerber, der Anteil unbesetzter Ausbildungsplätze ist im Verlauf der Pandemie deutlich gestiegen.

 Grafik 9 BAVC Tarifrunde 2022 Ausbildungsmarkt FB 1200x630

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19.01.2022 - Erzeugerpreise

Nach einem starken Einbruch im ersten Corona-Jahr erholte sich der Umsatz bei Chemie & Pharma und legte im Verlauf des Jahres 2021 deutlich zu. Wesentlichen Anteil daran hatten die Erzeugerpreise. Sie sind so stark gestiegen wie seit zehn Jahren nicht mehr, die Energiepreise noch stärker. Dass die Branche vielfachem Gegenwind standhalten konnte und ein positives Ergebnis erzielte, unterstreicht, wie wichtig eine starke Chemie für das Industrieland Deutschland ist. Nicht übersehen werden darf allerdings: Zur guten Gesamtentwicklung haben nicht zuletzt pandemiebedingte Sondereffekte für einige, vor allem größere Unternehmen im Bereich Petrochemie und Pharma beigetragen. Hinzu kommt: Steigende Verkaufspreise und Umsätze für die einen sind höhere Kosten für Vorprodukte bei anderen Unternehmen.

Grafik 8 BAVC Tarifrunde 2022 Erzeugerpreise FB 1200x630

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13.01.2022 - Beschäftigungstrend

Trotz des Umsatz- und Produktionseinbruchs haben die Unternehmen bei Chemie & Pharma in der Corona-Krise an ihren Beschäftigten festgehalten. Seit dem Jahr 2010 hat sich die Zahl der Mitarbeiter sogar um rund 50.000 bzw. deutlich über 10 Prozent erhöht. Diesen Trend sollten die Verhandlungspartner in der laufenden Tarifrunde mit einer moderaten Tarifpolitik unterstützen. Denn die Bäume wachsen für 2022 längst nicht in den Himmel. Auch was Corona angeht, gibt es keinen Grund zur Entwarnung.

Grafik 7 BAVC Tarifrunde 2022 Beschäftigungstrend FB 1200x630

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03.01.2022 - Konjunktur tritt auf der Stelle

Ab Oktober 2018 setzte nach dem Höhepunkt der Industriekonjunktur in den Jahren zuvor für weite Teile des Verarbeitenden Gewerbes eine Rezession in Deutschland ein. In der Chemie- und Pharmaindustrie fiel die Produktion damals in Monatsfrist um rund 8 Prozent. Heute, gut drei Jahre und eine lang andauernde Phase der Corona-Pandemie später, steht die Branche ziemlich genau wieder dort, wo sie sich zu Beginn der Industrierezession befand. Das Produktionsvolumen im Herbst 2021 lag nicht über dem von vor drei Jahren. [Mehr erfahren]

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20.12.2021 - Produktions-Minus in vielen Sparten

Die meisten Chemiesparten mussten ihre Produktion zuletzt drosseln, meist aus denselben Gründen: Materialmangel, Engpässe in der Logistik, steigende Energiepreise. Deutlich mehr Tempo machte dagegen der Pharmabereich – ein Sondereffekt, weil Impfstoffe gefragt sind. Blickt man auf die Chemie ohne Pharma steht unter dem Strich ein Minus im dritten Quartal.

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15.12.2021 - Kapazitätsauslastung fällt wieder zurück

Die Auslastung der Produktionsanlagen bei Chemie & Pharma ist zuletzt eingeknickt – nämlich um fast 4 Prozentpunkte vom zweiten aufs dritte Jahresquartal. Sie liegt jetzt am unteren Rand des Normalbereichs. Diese Entwicklung läuft parallel zur Abkühlung des Geschäftsklimas in Chemie & Pharma im zweiten Halbjahr 2021.

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10.12.2021 - Das Geschäftsklima bei Chemie & Pharma kühlt weiter ab

Zwar ging es seit dem Tiefpunkt Mitte 2020 zunächst schnell aufwärts. Doch im jetzigen Winterhalbjahr geht es geschäftlich wieder abwärts, erwarten die Unternehmen. Ein Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Sie flackert auch in vielen Industrieländern weltweit wieder auf. Obendrein treffen Engpässe bei Material und Logistik auch Kundenunternehmen im In- und Ausland. Prominentestes Beispiel dafür ist die Automobilindustrie: Der Chipmangel hat sie trotz guter Nachfrage ausgebremst – mit weitreichenden Auswirkungen auf ihre Zulieferer, auch aus unserem Industriezweig.

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02.12.2021 - Beim Entgeltniveau schon spitze

Die Chemie-Tarifbeschäftigten haben ein Spitzeneinkommen: Im Vergleich zu anderen großen Industriebrachen stehen sie sehr gut da. Nur in der Energiewirtschaft haben Arbeitnehmer etwas mehr in der Tasche. Auch diese Zahlen zeigen: Nachholbedarf gibt es in unserer Branche nicht.

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01.12.2021 - Preise und Löhne: Was die hohe Inflation für die Chemie bedeutet

Die Steigerung der Verbraucherpreise ist seit Monaten in aller Munde. Von „Inflations-Hammer“ oder „Preisschock“ ist die Rede. Die „Mega-Inflation“, so die Boulevardpresse, „frisst unser Geld auf“. Doch ist das tatsächlich so? Welche Einflüsse steuern aktuell die Verbraucherpreise? Und sollte die Lohnpolitik hier für einen Ausgleich sorgen, so wie es auch die IGBCE in ihrer Forderungsempfehlung für die Chemie-Tarifrunde 2022 postuliert? [Mehr erfahren]

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23.11.2021 - Investieren statt verteilen

„Mit ihren Forderungen streut die IGBCE Sand ins Getriebe des Strukturwandels“, kritisiert BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller die heute veröffentlichte Forderungsempfehlung für die Chemie-Tarifrunde 2022. „Damit der Umbruch der Industrie gelingt, brauchen wir umfangreiche Investitionen, keine umfangreichen Forderungspakete. Investieren statt verteilen – das muss das Motto für die Tarifrunde sein.“ [Mehr erfahren]

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17.11.2021 - Kein Nachholbedarf in der Chemie

Seit Beginn des vergangenen Jahrzehnts sind die Preise in Deutschland um insgesamt 16,4 Prozent gestiegen. Der Anstieg lag damit in Summe weit unter der Zielmarke von 2 Prozent pro Jahr, die von den Zentralbanken in Europa für eine stabile Wirtschaftsentwicklung angestrebt werden. Im selben Zeitraum sind die reinen Tabellenentgelte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie um über 29 Prozent geklettert. Das sind die Brutto-Löhne und -Gehälter, die den Beschäftigten jeden Monat von den Unternehmen ausgezahlt werden. Die gesamten tariflichen Leistungen stiegen sogar um 36,7 Prozent und somit mehr als doppelt so schnell wie die Preise. [Mehr erfahren]

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15.11.2021 - Chemie im Umbruch

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Treiber sind insbesondere die Entwicklung hin zur klimaneutralen Produktion, die Digitalisierung und der demografische Wandel. Darüber hinaus setzen EU-Chemikalienpolitik und Kreislaufwirtschaft gerade die chemische Industrie massiv unter Druck. Die Verteilungsfrage dürfte durch den Strukturwandel künftig neu gestellt wird: Es wird weniger darum gehen, Zugewinne zu verteilen. Viel stärker dürfte in Zukunft im Fokus stehen, die Lasten des Umbruchs gemeinsam zu tragen. [Mehr erfahren] 

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12.11.2021 - Internationale Arbeitskosten: Deutschland bleibt teuer

Im internationalen Vergleich haben sich die Arbeitskosten der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland im Jahr 2020 eher moderat entwickelt. Dennoch behält der heimische Standort seinen Platz in der Spitzengruppe der teuersten Wettbewerber. Dies zeigt eine Analyse des Bundesarbeitgeberverbands Chemie auf Basis von Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln). [Mehr erfahren]

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01.11.2021 - Herbstgutachten: Gedämpfte Erwartungen

Mitte Oktober haben die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute ihr jährliches Herbstgutachten vorgelegt. Sie unterstreichen darin, dass die wirtschaftliche Lage in Deutschland weiterhin von der Corona-Pandemie gekennzeichnet ist. Zwar steige das Bruttoinlandsprodukt nach dem Abflauen der großen Infektionswellen seit dem Frühsommer, aber davon profitierten nur die konsumnahen Dienstleistungsbereiche. In der Industrie hingegen verhinderten die vielfältigen Lieferengpässe bei Vorprodukten ein Wachstum im Jahresverlauf 2021. Auch im kommenden Winterhalbjahr sei weiterhin mit einer nur gebremsten Erholung zu rechnen. [Mehr erfahren]

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